Forum: Politik
Zahlungen an Clinton-Stiftung: Wie eine Verschwörungstheorie entsteht
AFP

Deutsches Steuergeld für den Clinton-Wahlkampf? In den vergangenen Tagen sorgte diese Vermutung für Wirbel, befeuert von Rechtspopulisten. Das steckt wirklich dahinter.

Seite 17 von 19
kalif1978 01.12.2016, 01:57
160. Doppelte Bürokratie

Unsere Behörden haben genug Personal um solche Förderungen selber zu machen.
So wird mit der Spende erstmal hier Geld verbrannt, duch den Verwaltungsaufwand und dann nimmt sich die Clinton"weltverbesserer" foundation für ihre arbeit auch noch mal was aus dem Topf. Wäre interessant zu wissen, wieviel Geld mehr als Förderung da gewesen wäre, wenn man nicht wieder die Gelder hin und her verschieben würde. Aber gehört ja mittlerweile zum guten Ton, Gelder auf diese Weise zu veruntreuen.

Beitrag melden
lab61 01.12.2016, 02:02
161.

Zitat von unknownusergold
und glauben Sie wirklich, dass Geld der Foundation wurde nicht auch für den Wahlkampf benutzt? Lächerlich.
Und Sie haben auch nur den leisesten Beleg dafür, dass dem so ist, wie Sie es behaupten?

Beitrag melden
lab61 01.12.2016, 02:06
162.

Zitat von G Schumann
Warum wird ausgerechnet an die Stiftung einer aktiven Politikerin gezahlt die fast Präsidentin geworden wäre?
Zitat aus dem Artikel:
"Tatsache ist: Die "Clinton Foundation", gegründet vom ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton,..."
Herr Clinton ist weder noch aktiv, noch ist er Politikerin, sondern allenfalls (war er) Politiker (masc.).

Beitrag melden
hugahuga 01.12.2016, 02:32
163.

Na, ganz so harmlos, wie man versucht, es hier darzustellen, ist die Clinton Foundation sicher nicht. Ausserdem ist zu fragen, weshalb deutsche Steuergelder nicht direkt den Weg an die afrikanische Anschrift finden können, sondern den Umweg über eine durchaus umstrittene US amerikanische Stiftung nehmen müssen.
Hier einige nachhaltige Eindrücke über diese Organisation.
https://www.youtube.com/watch?v=7LYRUOd_QoM

Beitrag melden
opinio... 01.12.2016, 02:42
164. Und warum unterstellt man immer Eigennutz?

Zitat von klarvoraus
Zitat: 95. Stiftungen werden gegründet, um Vermögen vor dem Zugriff des Fiskus zu retten. Das ist soweit gewollt und in Ordnung. Dass dann allerdings Steuergeld in eine Stiftung fließt, ist absurd. Mein Kommentar: Es gibt echte Stiftungen, die stiften was und es gibt unechte Stiftungen (z. B. Zumwinkel), die heißen nur so, verwalten jedoch ausschließlich die Mios des Stifters, z. B. in Liechtenstein. Beide Varianten sind aber Steuersparmodelle, wo man sein Vermögen steuerfrei bunkern kann. Z. B. Clinton: eigenes Vermögen steuerfrei bunkern, Zuflüsse von außen stiften.
Soll man Spenden noch mit Steuern belasten? Einfach nur mies, diese Unterstellungen gegenüber Reichen, die sich nicht jeden Tag in ihrem Geld suhlen, sondern Gemeinnutz bewirken wollen.

Beitrag melden
weinstock111 01.12.2016, 02:43
165. Beschwichtigungsartikel

Warum schreibt SPON nicht dass die Clinton Tochter Vorsitzende dieser Stiftung ist - mit einem Jahresgehalt von 3 Millionen Dollar? Da bekommt die angebliche ehrenamtliche Tätigkeit der Eltern einen anderen Geschmack. Das ist was Wähler zu den Populisten treibt - Medien unterdrücken Tatsachen und schreiben offen meinungsmachend Halbwahrheiten - für inzwischen eine Mehrzahl der Bürger klar ersichtlich .

Beitrag melden
Daiki 01.12.2016, 02:55
166.

Appell an die Staatengemeinschaft
UN beklagt fehlende Hilfsgelder

Fast 300.000 Syrer sind bereits vor dem Bürgerkrieg geflohen, bis zum Jahresende könnten es 700.000 sein. Politiker aus aller Welt bekunden ihr Mitgefühl. Doch wenn es um finanzielle Unterstützung geht, werden die Stimmen leiser. Den Nachbarländern geht allmählich das Geld aus.

Beitrag melden
May 01.12.2016, 03:42
167.

Wer WikiLeaks gelesen hat weiß, dass Clintons eigene Mitarbeiter darüber geredet haben, dass das Stiftungsgeld eben nicht ausschließlich in Hilfsprojekte geflossen ist, sondern auch in so profane Dinge wie Chelsea Clintons millionenschwere Hochzeitsfeier.

Nicht direkt ersichtlich aber doch zumindest starke Indizien gibt es dafür, dass sich großzügige Spender hier auch ein offenes Ohr bei der damaligen Außenministerin erkaufen konnten...wobei das kennt man ja auch in Deutschland, siehe Rent-A-Sozi.

Das dieses Geld aber in den Wahlkampf geflossen sein soll erscheint doch sehr unwahrscheinlich.

Beitrag melden
five-oceans-buccaneer 01.12.2016, 04:44
168. Verwunderlich ist und bleibt

wieviele Gelder in sogenannte 'Hilfsorganisationen' fliessen obwohl sie im eigenen Land gebraucht würden und dies bitter nötigst.
Solche Stiftungen sind nicht nur für Eigennutz sondern ein Teil geht schon mal für die Angestellten der Organisation drauf, dann ist dies ein hervorragendes Sicherheitsportfolio (es muss ja nicht der Cash direkt angetastet werden aber als Sicherheitspolster und Garant dient es allemal) usw. und sofort...
Der fade Beigeschmack bleibt allemal und gerade wenn sich ein Bund da noch hinreissen lässt Gelder zu verteilen, ist es schon ein ungeheueres Ding der eigenen Bevölkerung gegenüber und unverantwortlich obendrein.
Geschweige dann noch in Projekte wo das Geld wie Wasser in der Wüste im Sand versickert ohne irgendeinen nachhaltigen Nutzen zu kreieren sondern gerade mal ein Tropfen auf den heissen Stein. Aber man kann sich ja damit brüsten wie VIEL man GUTES tut für die Allgemeinheit - ja, ja, hauptsache das Geld ist verbraten für nichts und wieder nichts....

Beitrag melden
schuetze12 01.12.2016, 04:58
169. Missbrauch

Die Menschen - welche das Wort "Verschwörungstheorie" benutzen - sollten immer bereit sein, dieses Wort auch mit Tatsachen auszufüllen....Es wird oft, ja sehr oft missbraucht als Werkzeug.....und wirkt dann nur als Suggestion!

Beitrag melden
Seite 17 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!