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Zahlungsaufforderung: Trump verschickt Mahnbriefe an Nato-Partner
REUTERS

Schlechte Stimmung vor dem Nato-Gipfel: US-Präsident Trump hat laut "New York Times" Briefe an einzelne Bündnispartner geschrieben, darunter Deutschland. Der Ton ist demnach scharf, der Inhalt klar.

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adsoftware 03.07.2018, 06:02
50. Die NATO ist obsolet

Trumps Argumente sind nachvollziehbar. Man könnte die NATO aber auch ersetzen durch eine europäische Armee ohne USA. Auf fremden Kontinenten haben wir nichts zu suchen und die russische Bedrohung ist ein Hoax.

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mucfort 03.07.2018, 06:02
51. Aha, Zölle erheben und höhere Militärausgaben

Die beste Antwort: USA raus aus der NATO. Auch umgekehrt würde es passen. Oder auch einfach mal die Mitgliedschaft ruhen lassen, bis dieser sogenannte Präsident sein Amt nicht mehr hat. Definitiv klar ist inzwischen, dass sein Clan die Präsidentschaft zur Bereicherung nutzt. Man siehe nur die vom POTUS inzwischen konservativ besetzten Supreme Court bestätigte Regel der Abweisung Einreisender aus islamischen Ländern. Aus den Ländernt, wo sein Clan Geschäfte macht, dürfen alle einreisen. Schaut man allerdings auf die Terroristen, die Anschläge verübt haben, wurden genau die Länder mit Einreiseverboten belegt, aus denen keine kamen. In Ägypten, der Türkei und Saudiarabien jedoch gibt es geschäftliche Interessen. Insofern ist es auch eine Illusion zu glauben, das amerikanische System könne Trump zähmen. Ganz offensichtlich nicht. zu diesem Land sollten wir den größtmöglichen Abstand halten. Ich hoffe nur, dass auch unsere Unternehmen ihr blindes Vertrauen in den US-Markt inzwischen überdacht haben und Strategien entwickeln, sich zu schützen.
Soll Trump seine Tage mit Kim, Putin und dergleichen verbringen.

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wjandel 03.07.2018, 06:03
52. Abruesten und keine Erhoehung der Ausgaben

Wer Frieden will, braucht keine Erhoehung der Verteidigungsausgaben. Trump soll doch klar fordern, dass die Nato - Staaten in den USA ausschliesslich ihre Waffen und sonstiges "Verteidugungsgeraet" zum Wohle der "lange Jahre betrogenen USA" kaufen sollen. Das ist doch sein Ziel.

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macxx1175 03.07.2018, 06:03
53. Wozu?

Die Nato gibt zur Zeit ein vielfaches dessen aus was China und Russland ausgeben. Letzteres hat seine Ausgaben jüngst gesenkt.
Noch mehr Geld für illegale Kriege?

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Brinke 03.07.2018, 06:06
54. Wie wäre es mit einer Umfrage?

Ich bin gegen die NATO und mich würde es nicht wundern, wenn die Mehrheit der der Bevölkerung es auch so sieht. Die NATO hat ihre Daseinsberechtigung schon lange verloren und hat in den letzten 15-20 Jahren Konflikte geschürt statt sie zu lösen. Und diese Konflikte waren weit, weit weg von den USA.
Außerdem hat Deutschland keine Feinde, weder den Iran, noch Russland noch Nordkorea. Ich glaube auch nicht, dass die Franzosen, Dänen oder Polen hier einmarschieren, weder heute, noch in absehbarer Zukunft.
Vom deutschen Boden soll kein Krieg mehr ausgehen, das sollte Herr Trump klar sein, doch genau das will Washington scheinbar.
Die NATO hat zahlreiche Länder bombardiert, ohne das eines der NATO Mitglieder von diesen Ländern jemals angegriffen wurde. 9/11 war für mich kein Angriff eines Landes auf die USA. Somit ist die NATO offensichtlich ein Angriffsbündnis und nicht das Verteidigungsbündnis das es vorgibt zu sein.
Aus diesen und anderen Gründen wünsche ich mir einen Austritt aus der NATO oder zumindest eine Reform zu einem Verteidigungsbündnis. z.B., dass ein Teil der Ausgaben die für Rüstung vorgesehen sind, in einen Fond investiert werden auf den man zugreifen kann, wenn es darum geh Wiederaufbau zu leisten. Ein NATO Mitglied darf nur ein anderes Land angreifen, wenn eine 2/3 Mehrheit unter den anderen Mitgliedern vorhanden ist. Bei Verstoß gegen dagegen, unkomplizierter und schneller Ausschluss aus der NATO. Russland sollte in dieses Bündnis integriert sein um eine Abrüstung zu ermöglichen. Falls die NATO mal wieder ein anderes Land im Namen der Menschenrechte in Schutt und Asche bombardiert hat, sollten danach alle Mitglieder verpflichtet sein dieses Land wieder aufzubauen. Wie das geht hat man wunderbar in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg gesehen. Besatzung des Territoriums, Entmilitarisierung, Schaffung einer Demokratischen und rechtsstaatlichen Verfassung und der dafür nötigen Strukturen. Danach Abzug. Schürfrechte und Staatsvermögen des besetzten Landes dürfen nicht angerührt werden. Das würde gewährleisten, dass in Zukunft nur noch Länder bombardiert werden, wenn es wirklich absolut notwendig ist.

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dx2015 03.07.2018, 06:06
55. Wenn ich das richtig verstehe, ...

... haben die USA "selbst einen erheblichen Teil ihres Staatsbudgets fürs Militär aufgebracht" und "es wird immer schwerer, den amerikanischen Bürgern zu erklären", warum die USA z.Zt. in weltweit mehr als 70 Konflikten aktiv mitmischen und keine finanzielle Unterstützung von manchen Nato Ländern bekommen. Das hört sich ja genauso schräg an, wie die Forderung, dass Mexiko für die Mauer und Militarisierung der Grenze aufkommen soll.

Das wirkliche Problem ist doch, dass die US-Bürger nicht verstehen, warum der Militärkomplex tonnenweise mit Mitteln überschüttet wird, während für das marode Gesundheits- oder Bildungssystem kein Cent mehr übrig ist.

Wie wäre es mal mit Abbau von eigenverursachten Konfliktherden, oder für den Fall der angesprochenen Verteidigungsausgaben der anderen Nato-"Partner", mit Einbeziehung und Umlage deren Folgekosten (z.B. für Flüchtlingsströme).

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ge1234 03.07.2018, 06:09
56. Nun ja,...

... da hat er dann wohl recht! Gerade wir Deutschen sind ja immer Recht schnell dabei, andere zu belehren und Solidarität einzufordern, ohne selbst besonders solidarisch zu sein bzw. Soldaten anderer Nationen in Krisengebiete zu schicken, ohne sich selbst die Finger schmutzig zu machen! Angela Merkel sollte froh sein, dass nur finanzielle Mittel und keine militärischen Unterstützung angemahnt werden!

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BeatDaddy 03.07.2018, 06:17
57. Nur er

ist gefrustet, denn niemand nimmt ihn wirklich mehr ernst und das entwickelt sich zu einer echten Bedrohung Amerikas...Manchmal habe ich das Gefühl, dass Trump das 3-D gewordene Männchen von "La-Linea" ist...Tut mir leid, aber etwas eloquenteres fällt mir zu diesem Versager nicht ein.

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navitrolla 03.07.2018, 06:22
58. Natürlich...

will Trump seinen Gegnern (Rest der Welt) schaden. Also wird gefordert Geld in unproduktive Rüstungsgüter - am besten amerikanische - zu investieren (gleichbedeutend wie Verbrennen). Ich würde mir wünschen, dass unsere Regierungen dem klar eine Absage erteilen. Trump sollte erklärt bekommen, dass eine friedfertigere Außenpolitik durchaus niedrigere Militärausgaben rechtfertigt. Wir betreiben eben nicht alle Jahre einen Regime - Change in Ländern, deren Innenpolitik uns nur bedingt was angeht.
Lustige Alternativen wären auch:
1) Kostenneutrales erhöhen des Militerbudgets bei zeitgleicher Einführung eines 100%-igen Zoll auf amerikanische Rüstungsgüter...
2) Investition in russische Militärjets (günstiger, auch nicht schlecht) und danach lustiges Twitter - lesen.
Aber leider wird, übertüncht von der CSU Kasperlevorstellung, gerade das Militärbudget erhöht. Schade eigentlich...

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math275 03.07.2018, 06:24
59. Stimmt

Da muss man Trump mal zustimmen.
Mit 40000 Hauptschülern, 2 Helikoptern und 3 Eurofightern macht man keine Abschreckung.

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