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ZDF-Umfrage: SPD verliert leicht an Zustimmung
REUTERS

Kurz vor der Bundestagswahl fällt die SPD laut einer Umfrage weiter zurück. Die Werte der Union bleiben hingegen stabil, die AfD kann zulegen. Aber: Jeder dritte Wähler ist noch unentschlossen.

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zubloedhh 21.09.2017, 23:47
10. Teaser anpassen (oder die Inhalte)

Ich hoffe, dass das Wort teaser passt. Jedenfalls schreiben Sie in diesem Artikel direkt unter der Überschrift: "Die Werte der Union bleiben hingegen stabil ...."

Da drüber steht gerade der Artikel "Union im Wahlkampfendspurt - Drei Tage Unsicherheit" (21.09.17; 23:44 Uhr) und man liest: "CDU und CSU liegen in den Umfragen klar vorn. Doch kurz vor der Wahl zeigt die Kurve nach unten, die AfD legt zu. In Angela Merkels Union ist die Nervosität spürbar."

Verstehen Sie, dass ich keine Lust habe, mir auch nur einen dieser Artikel durchzulesen? Das ist für mein simples Gemüt zu markt-schreierisch.

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j.c78. 21.09.2017, 23:49
11. Glaubwürdigkeit

Spätestens mit seinem letzten Auftritt (+30 Prozent Gehalt für eine einzelne Berufsgruppe) glaubt niemand mehr, dass die Versprechen seriös gegenfinanziert sind. Wer versucht allen Alles zu versprechen enttäuscht nachher alle.

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beggar 22.09.2017, 00:08
12. Der lange Weg nach unten

Viel fehlt nicht mehr und die SPD hat den immer noch behaupteten Status als Volkspartei endgültig verloren. Zerrieben zwischen der von ihr auf Bundes- und Landesebene in weiten Teilen mitbestimmten Realpolitik und den wolkig formulierten 'Zielen' führender Parteivertreter, die jedoch den Eindruck der strikten Trennung von Wort und Tat nicht verwischen können. Angeführt von einem 'Kanzlerkandidaten' von dem man im Jargon der 60iger Jahre keinen Gebrauchtwagen kaufen würde, egal welche Zugaben dieser auch verspricht.Die Glaubwürdigkeit ist schnell verspielt und nur ganz schwer wiederherzustellen. Dennoch werden die Genossen jedes Wahlergebnis am 24.9. frenetisch bejubeln, ist ja alternativlos. Fehlt dann nur noch der Satz von M.S.: Und was wird aus mir?

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tullrich 22.09.2017, 00:17
13.

Glaubt eigentlich irgend jemand diese 37% Unentschlossene? 3 Tage vor der Wahl? Entweder bleiben diese 37% daheim (was eine miese Wahlbeteiligung bedeuten würde), können sich nicht zwischen 2 Parteien des Spektrums entscheiden oder nennen aus diversen Gründen nicht ihre wahre Wahlentscheidung.

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florian29 22.09.2017, 00:22
14. SPD verliert 1,5%

und Spiegel will uns weismachen, daß ist wenig! Das ist fast das schlechteste Ergebnis der SPD JEMALS. In welcher Welt lebt ihr?

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kuschl 22.09.2017, 00:25
15. Ein EU Apparatschik

Ein unglaubwürdiger Kandidat, der seine Phrasen drischt, kann diese Wahl nur durch ein Pöstchen als kleiner Großkoalitionär gewinnen und selbst dafür wird er dankbar sein und natürlich den Versorgungsfall annehmen. Mir graut vor weiteren vier Jahren GroKo. Das macht die Demokratie kaputt.

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lathea 22.09.2017, 00:28
16. Die SPD hat den Fehler gemacht, ...

..... die soziale Gerechtigkeit von der Flüchtlingspolitik abzukoppeln. Das Problem dabei ist, dass Flüchtlinge in die Sozialsysteme einsteigen, ohne vorher etwas eingezahlt zu haben und dass sie gerade von den sozial eher Schwächeren oder von denen, die sich selbst eher als sozial Schwächeren betrachten als Konkurrenz angesehen werden. Vor allem dann, wenn die Flüchtlinge den Staat ausnutzen (durch mehrere Anmeldungen, durch lange Asylverfahren vor Gerichten, durch Schwarzarbeit und Straftaten) schürt das den Futterneid und die Wut. Genau das wird als sozial ungerecht empfunden. Ich habe in den letzten Tagen mit mehreren Personen in meinem Umfeld gesprochen und bin regelrecht erschrocken, wie viele die AfD wählen wollen. Heute musste ich mir sogar anhören, dass die AfD lediglich das ist, was die CDU früher war. Keiner von diesen Personen will die SPD wegen ihrer Flüchtlingspolitik wählen und findet genau diese Flüchtlingspolitik als sozial ungerecht. D.h. die SPD hat sich mit diesem Slogan selbst nichts Gutes getan. Ich lebe in einer mittelgroßen Stadt mit sehr vielen Flüchtlingen und bei den letzten Wahlen war die AfD hier bereits bei über 15%. Hier haben viele irgendwelche negativen Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht und jeder regt sich über die Flüchtlinge auf. Dabei ließe sich Vieles ganz einfach ändern, wenn man die Verteilungsquoten ändern würde und Flüchtlinge mit schlechten Vermittlungs- und Integrationsaussichten gleich in Gegenden unterbringen würde, in denen es weniger Jobs und mehr leere Immobilien gibt. Denn diese Flüchtlinge sollten nach Beendigung des Krieges ohnehin relativ schnell wieder in ihre Heimat zurückgeschickt werden und sie schaffen Jobs bei der einheimischen Bevölkerung. In Großstädten führen sie in erster Linie zur Verknappung von bezahlbare Wohnraum und zu unnötigen sozialen Spannungen. Es ist auch vielen Wählern schlichtweg nicht vermittelbar, warum sie selbst trotz Arbeit einfach weniger Geld zur Verfügung haben, als Flüchtlinge, die nicht arbeiten.

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BettyB. 22.09.2017, 00:32
17. Stimmanteil rückgängig - nur verständlich

Der Durchschnittsdeutsche will kein starkes EUROPA; sondern nur eine europäische Freihandelszone, und natürlich ersehnt er sich, richtig reich zu werden und dann möglichst wenig Steuern zu zahlen. Merkelismus pur: Die EU zerfällt, die US-Amerikaner sind erleichtert, die Reichen bleiben geschont, wahrscheinlich in enger Zusammenarbeit mit der FDP. Der Traum der Mehrheit, ob reich oder arm, er erfüllt sich. Da bleiben die Sozis mit Politik für die Ärmeren in der Gesellschaft und für ein starkes Europa in der globalisierten Welt zurück, Wen wundert es? Und mir wird wieder übel...

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yadi 22.09.2017, 00:55
18. Abwahl

Ich habe bereits gewählt, und der GroKo eine Absage erteilt, obwohl sie sich wohl leider wieder nicht vermeiden lässt. Eine Jamaika-Koalition wäre zwar spannend, aber für mich doch mit einem Gruselschauer unterlegt (Wie weit würden sich die Grünen dabei verbiegen?) Man muss leider dvon ausgehen, dass die Karten erst nach der nächsten Bundestagswahl völlig neu gemischt werden müssen. Der ewigen Kanzlerin sei "Dank"...

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ulmer_optimist 22.09.2017, 00:57
19. Umfrageschluss

Ehrlich gesagt finde ich die stündlichen neuen Ergebnisse irgendwelcher Umfragen langsam überflüssig.

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