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Zehnter Jahrestag der Invasion: Sterbender Irak-Veteran klagt Bush an
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"Benutzt, verraten, geopfert": Der Irak-Veteran Tomas Young hat zum zehnten Jahrestag der Invasion einen wütenden Brief an Ex-Präsident George W. Bush und dessen Vize Dick Cheney geschrieben. Es soll sein letzter sein - der schwer verletzte Young will bald sterben.

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laermgegner 22.03.2013, 09:53
40. Die Worte des kleinen Mannes

werden nur von kleinen Leuten gelesen.
In Deutschland ist das nicht anders.
Alle wissen z.B. dass Fluglärm krank macht - und alle reden und handeln anders- wenn sie nicht betroffen sind.

Die Waffenherstellung schafft auch Arbeitsplätze und füllen Kassen von wenigen ...

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kfp 22.03.2013, 09:53
41. Is it just me, or...

Zitat von sysop
Er hoffe, schreibt Young, dass beide die Charakterstärke erlangen würden, das irakische Volk, die Amerikaner und die Weltöffentlichkeit "um Vergebung zu bitten".
Im Englischen hieß das "beg for forgiveness". Das klingt eher danach, dass sie eines Tages (im Angesichts ihres eigenen Todes, wie es im Brief geschrieben ist) auf Knien betteln und flehen sollen. Das mit bloßem "bitten" zu übersetzen, wirkt dagegen ziemlich seicht.

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McUtty 22.03.2013, 09:54
42. Was weiß denn schon der einfache Soldat?

Herr Young hatte sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet, wurde eingesetzt und verletzt, ok, eher normal beim Kampf. (und trotzdem für den Betroffenen furchtbar)
Das er jetzt sein persönliches Schicksal auf Bush & Co. projiziert ist nicht ok, IMHO. Bush hatte gute Gründe für seinen Krieg, hat sie halt schlitzohrig verkauft.
Die wenigsten kennen die wirklichen Fakten, vielleicht sind wir Herrn Bush sogar irgendwann dankbar dafür.
Schon vergessen: Deutsche sind Weltmeister im Rumkritteln und Miesmachen.

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k-3.14 22.03.2013, 09:54
43. ...

Mein Respekt ....

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Palisander 22.03.2013, 09:55
44. Nur die Amerikaner

haben es in der Hand, gemeinsam aufzustehen und die damalige Regierung zur Rechenschaft zu zwingen. Es gibt bereits tausende Wissenschaftler, Ingenieure und Architekten die dies versuchen und mit Einsatz ihres Lebens gegen die Lügen und Verschleierungsstatik gegen die damalige Regierung, das CIA und das FBI sowie die etablierten Medien vorzugehen. Relativ vergebens. Durchaus könnten auch gerade Medien wie "Der Spiegel" endlich mal Tatsachen publizieren. Offensichtliche Tatsachen. Aber solange es keine unabhängige Kommission gibt ie das untersucht wird nichtsgeschehen. Daher habe ich hohen Respekt vor der verzweifelten Ta dieses Soldaten.

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leonn 22.03.2013, 09:56
45. grausam

und ich fühle mit ihm ... aber soldaten wurden immer geopfert und sind für interessen anderer gestorben - gerechte/ungerechte kriege? moral? was würde er sagen, wenn man ihm nun auch noch afghanistan erklären würde (zugang zu öl und drogen) ... oh je, der arme kerl

ein wenig pathos, ein wenig glauben, ein bisschen irrglauben und dazu eine prise jungmännerträume
schwups, auf gehts in den krieg für ehre, gott und vaterland, hurraaaaa

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hermanngaul 22.03.2013, 09:56
46. wm-Titel

Zitat von kolibri73
Und von einem jungen amerikanischen patrioten! die einzigen sieger in diesem schmutzigen krieg sind die ruestungslobbyisten. schtoeder sei dank haben wir deutschen mit dieser sauerei nichts zu tun!- aber wir brauchen dringend die bewaffneten drohnen fuer die bundeswehr um die "faehigkeitsluecke zu schliessen" .- welche faehigkeit,frau merkel?!
Genau das muss noch einmal betont werden: Dass vor allem die Rüstungsbetriebe vom Krieg profitiert haben. 2 Billionen Dollar hat der Krieg im Irak gekostet und dieses Geld hat reich2 und mächtige Leute reicher und mächtiger gemacht.
Naiv scheint es schon zu sein, in die Armee zu gehen, mit den Glauben einen gerechten Krieg führen zu können.

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kuac 22.03.2013, 09:58
47. Verantwortung

Zitat von gangnamstyle
er klagt zwar richtigerweise W. Bush und Cheney für sein Schicksal an aber mit falscher Begründung. Nicht diese Leute haben ihn zum Krieg geschickt sonder er hat von deren Propaganda blenden lassen.....
Was für eine Propaganda? Ein Soldat ist Befehlsempfänger und der Bush war der Präsident und der oberste Militär Chef der USA. Also, Bush trägt die Verantwortung.

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kuac 22.03.2013, 10:01
48.

Zitat von utfcmac
Sich freiwillig zum Kriegsdienst melden und dann rumheulen?!
Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen Angriffskrieg (Irakkrieg von Bush) und einen Verteidigungskrieg (Wenn der Überfallene sich verteidigt).

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watermark71 22.03.2013, 10:01
49. Vergangenheitsbewältigung

Schön, dass es mal einer sagt.

Nur traurig, dass es wohl die letzte öffentl. Äußerung ist, die von dem armen Mann zu hören sein wird.

Erst wenn die Amerikaner sich als Volk mit dem auseinandersetzen, was sie dort im Irak angestellt haben - Invasion unter der Lüge Massenvernichtungswaffen - erst dann darf man anfangen an eine Änderung der Zustände zu hoffen. (Aber das ist wohl nicht zu erwarten. Zu dramatisch war die damalige Begeisterung auf die Lügen der US Regierung.)

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