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Zentralafrikanische Republik: EU bekommt Afrika-Truppe nicht zusammen
REUTERS

Gegen das Morden in Zentralafrika will die EU eine Militäreinheit schicken. Doch die Mission geht nur schleppend voran - weil es an Soldaten und Logistik fehlt. Die Außenbeauftrage Ashton sieht die Glaubwürdigkeit der Europäer in Gefahr.

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JKStiller 14.03.2014, 19:42
1. Frankreich als ehemalige Kolonialmacht

hat doch die Legion Entrangere. Die sind auch im Dschungelkampf ausgebildet. Ich vermag mir das Chaos gar nicht vorzustellen, wenn zum Schluss zehn Länder Soldaten ohne französische Sprachkenntnisse dahin schicken. Und was macht eigentlich die Afrikanische Union? In den vergangenen Jahrzehnten gab es genug Kriege in Afrika, so dass dort Militär mit Kampferfahrung ist. Was ist mit Südafrika? Für mich ergibt das alles keinen Sinn.

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carlymeanslove 14.03.2014, 19:49
2. Außenwirkung

Die Europäer möchten überall am großen Rad drehen und ernst genommen werden. Dabei sind sie nur ein Haufen völlig zerstrittener Waschweiber. Das ist jedenfalls die Außenwirkung.

Was den Europäern fehlt, ist eine gemeinsame Regierung, die wirklich respektiert wird. Auch von der eigenen Bevölkerung. Aber so ist es nicht, und die Wahlbeteiligung bei den diesjährigen Europawahlen wird diese These untermauern.

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bodybodyhead 14.03.2014, 19:54
3. Trauerspiel EU Battlegroup

Die EU sollte sich sehr genau überlegen wie lange sie sich ein nichts tun in Afrika leisten kann.
Krisenprävention allein mit Militärischen Mitteln ist nicht zielführend , aber um ein Arbeiten für NGO's zu ermöglichen ist ein sicheres Umfeld notwendig.
Die Probleme werden sich nicht von alleine lösen und die Flüchtlingsströme werden nicht abreißen .

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Berufskritiker 14.03.2014, 20:57
4. Die EU Labertaschen!

Zitat von sysop
Gegen das Morden in Zentralafrika will die EU eine Militäreinheit schicken. Doch die Mission geht nur schleppend voran - weil es an Soldaten und Logistik fehlt. Die Außenbeauftrage Ashton sieht die Glaubwürdigkeit der Europäer in Gefahr.
Die Wahlen werden zeigen wohin der Wind inzwischen in Europa weht! Ein spanischer Familienvater verdient einen Bruchteil dessen was ein EU mitarbeiter am Fotokopierer verdient. Von einer Leitungsfunktion ganz zu schweigen.
Macht den Labertschenclub endlich wieder zu, genauso wie die Grenzen und die Währung!

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Meconopsis 14.03.2014, 21:09
5. Die Franzosen sollen es alleine machen

Lassen wir doch die Afrikaner ihre Probleme alleine lösen, sollen sie doch selbst Friedenstruppen aufstellen, und wenn sie nicht fähig dazu sind, dann eben keine. Wenn sich die Menschen dort gegenseitig massakrieren, ist das sehr hässlich. Ich finde aber nicht, dass wir Europäer in irgendeiner Weise verpflichtet sind, dort einzugreifen. Wenn die Franzosen mit ihren postkolonialen Ambitionen Soldaten in die Zentralafrikanische Republik schicken möchten - dann können sie es gerne tun. Aber bitte alleine.

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Baumsäge 14.03.2014, 21:11
6. optional

Zitat von carlymeanslove
Die Europäer möchten überall am großen Rad drehen und ernst genommen werden. Dabei sind sie nur ein Haufen völlig zerstrittener Waschweiber. Das ist jedenfalls die Außenwirkung.
Die EU möchte wirken und dabei jedem gefallen und niemandem auf die Füße treten. Das funktioniert aber nicht.

Zitat von
Was den Europäern fehlt, ist eine gemeinsame Regierung, die wirklich respektiert wird. Auch von der eigenen Bevölkerung. Aber so ist es nicht, und die Wahlbeteiligung bei den diesjährigen Europawahlen wird diese These untermauern.
richtig. Die EU in ihrer Gesamtheit ist nicht gewollt, auch von mir nicht. Ich bin für eine größtmögliche Eigenständigkeit aller Länder.

Ich halte es auch nicht für wichtig, dass unser Land die Weltgeschichte mitbestimmt. Das heißt, keine Einmischung in andere Länder, keine finanziellen Hilfen und auch kein Militär.

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egowehner 14.03.2014, 21:46
7. Eu?

Die EU ist eine Konstruktion der´Händler`wie ich sie
nenne: Großkapital in jeder Form. Die gehen über
Leichen - auch unsere - wenn es gut fürs Geschäft
ist. Afrika ist nicht gut fürs Geschaft - je mehr Afrika
kaputt geht, desto billiger lassen sich die Resourcen
abschöpfen.
Also keine EU-Friedenstruppe.
Das Engagement der Franzosen hat ganz andere Gründe.

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itf_ 14.03.2014, 22:38
8. 30 Mann??

Wenn man schon Truppen hinschickt, dann bitte auch genug.

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ghanima23 14.03.2014, 22:58
9.

Man möchte eben einen Fuss in die interessanten Regionen nahe Europas kriegen. Das macht ja auch Sinn, dort liegen Rohstoffen und es ist nunmal die traditionelle Einflussphäre Europas. Dabei leiht man sich das Lehrbuch der Amis aus, nutze das Chaos oder schaffe Chaos um als 'security provider' einen Fuss in die Tür zu bekommen. Das Problem ist, das Europa da nicht mit einer Stimme spricht oder überhaupt wirklich in der Lage ist, das in der Praxis auch umzusetzen. Hier versuchen die Franzosen den Rest Europas in ein Problem zu involvieren von dem sich allein die Franzosen Vorteile versprechen. Entsprechend wollen die anderen nicht wirklich. Anderswo fehlt nicht nur der Wille sondern die Mittel, dort versuchen dann die Europäer die 'internationale Gemeinschaft' in Form von US GI's in eine Position zu manövrieren, wo diese Probleme lösen die zum Teil bewusst von 'Europa' geschaffen oder zumindest unterstützt werden, um mit US Hilfe den Fuss in die Tür zu bekommen. Funktioniert auch nicht mehr. Das Interesse der Amis liegt nicht mehr rund ums Mittelmeer und sicher nicht darin, als Zahlmeister und provider von rund 75% der NATO Fähigkeiten auch noch für europäische Interessen zu kämpfen. Das ganze ist ein einziges Trauerspiel das Europa massiv beschädigt. Da ist der Anspruch den man überzeugt in der Welt vertritt und dann ist da die Realität. Dort, wo dieser Widerspruch deutlich wird, herrscht Chaos. Und von denen die dieses selbstgeschaffene Dilemma sehen, wird man auch nicht mehr ernst genommen mit Folgen wie jetzt in der Ukraine oder eben das man der 'Glaubwürdigkeit' wegen immer verzweifelter versucht, sich in ein Abenteuer gegen irgendwelche Hirten und Bauern in irgendeinen 3.Welt Staat zu stürzen. Nur um dann schon bei der Aufstellung von 1000 Mann zu scheitern.

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