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Zerstörung in Mariupol: OSZE macht Separatisten für Raketenangriff verantwortlich
AP/ Sergey Vaganov

Die OSZE schreibt den Raketenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol den Separatisten zu. Die Organisation begründet ihre Einschätzung mit einer Analyse der Einschusslöcher. Bei der Attacke starben mindestens 30 Zivilisten.

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juwedevelop 24.01.2015, 23:25
1. Russland sollte voll umfänglich zur Verantwortung gezogen werden

das beinhaltet auch Reparations Zahlungen für alles was sie bisher schon in der Urkaine zerstört haben, genauer gesagt die Terroristenbanden die Moskau dort hochgezüchtet hat und mit allem versorgt. Ach ja Putin nennt die Versorgung dieser Terroristen Hilfskonvois.
Russland kann auf Jahrzehnte hinaus, nie Partner Europas werden, weder wirtschaftlich noch politisch, deren korrupte mörderische Staatsclique hat gerade mal die Reputanz eines Kim Jong Un. Mehr ist da nicht mehr. Ich bin für eine scharfe Ausweitung der Sanktionen, auch wenn es an den Geldbeutel ginge, ich würde das verstehen.

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Blossom01 24.01.2015, 23:34
2. Der Spiegel ist etwas lansgam heute :)

Die prorussischen Aufständischen in der Ostukraine haben ihre angekündigte Großoffensive mit einem Angriff auf die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol begonnen. Das sagte Separatistenführer Alexander Sachartschenko in Donezk der Agentur Interfax. Demnach bekannten sich die Separatisten auch zu dem Raketenangriff auf Mariupol. Dies sei der Beginn der Offensive gewesen. Bei dem Angriff am Morgen waren nach jüngsten Angaben der Behörden mehr als 30 Menschen getötet und fast hundert verletzt worden.

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rosskal 24.01.2015, 23:38
3. Wo bleiben die Satellitenbilder?

Bei dem heutigen Stand der Satellitentechnik müssten sich doch die Abschussrampen ausfindig machen lassen (Man kann von dort oben sogar Nummernschilder erkennen). Das Gebiet des Donbass gehört doch zu den am besten überwachten Territorien der Welt. Da verläßt man sich doch nicht auf eine Inaugenscheinnahme von Einschusslöchern. Was ist das nur wieder für ein "Spiel"?

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worschd21 24.01.2015, 23:43
4. Die Beschuldigung der

durch die OSZE ist ein Skandal und zeigt, dass diese in keiner Weise neutral urteilt. Die grausame Realität in der Ostukraine ist, dass dort täglich zahllose unschuldige Menschen durch den Beschuss von Wohngebieten mit schwerer Artillerie durch die Ukrainische Armee ums Leben kommen oder verstümmelt werden. Es ist grotesk, dies den Separatisten in die Schuhe schieben zu wollen, die sich größtenteils aus lokalen Männern rekrutieren.
Warum sollten diese auf ihre eigenen Familien schießen? Die westlichen Nachrichten verschweigen in der Regel, dass im Donbass zahlreiche Freiwilligenbatallione zugange sind mit offen faschistischer und rassistischer Gesinnung, die unberechenbar und unsteuerbar sind. Zudem ist mittlerweile auch im Westen bekannt, dass amerikanische Söldner von academi dort im Einsatz sind. Sieht man die massive Bombardierung des Donezker Flughafens durch die Ukraine an, wird klar, dass sich die Ukraine nicht um die Einhaltung des Minsker Abkommens schert.

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gievlos 24.01.2015, 23:45
5.

welche Separatisten? Wer will dort noch einen separaten Staat? Können wir bitte zumindest mit der Augenwischerei aufhören und es einfach beim Namen nenne, dass das alles russische Einheiten sind? Klar, manche regulär, manche irregulär. Aber trotzdem handelt es sich um keinen Bürgerkrieg, sondern um eine russische Invasion!

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go-west 24.01.2015, 23:46
6. In Wirklichkeit

führt ja Putin mit seinen Leuten Krieg gegen die Ukraine.die paar aufgestachelt Rebellen hätten militärisch keinerlei Chance gegen die ukrainische Armee. So aber hat die ukrainische Armee keinerlei Chance gegen die russische Militärmaschine. Deswegen verstehe ich das nicht Eingreifen des Westens in keinerlei Weise.wenn man nichts unternimmt, kann und wird Putin mit seiner Militärmaschinerie zunächst den Osten der Ukraine und vielleicht auch noch viel mehr einkassieren.ich weiß nicht, ob es klug ist, einem solchen Szenario tatenlos zuzusehen. Vor allen Dingen dürften irgendwann dann auch die baltischen Staaten dran sein. Alles nur, um die Sowjetnostalgie Putins zu befriedigen.

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reinhard_d 24.01.2015, 23:51
7. Unsere russischen Freunde

haben mittlerweile viel Blut an den Händen. Bevor man auf Merkels Vorschlag einer Freihandelszone eingeht, werden noch schnell Tatsachen geschaffen, die den Zugang zur Krim über Ukrainisches Gebiet bedeuten. Den Russen konnte man früher unter Stalin nicht trauen und man wird auch heute keine verlässlichen Partner in ihnen finden. Die russische Regierung ist nicht verlässlich oder berechenbar.

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P.Ohlmann 24.01.2015, 23:55
8. Laut russischen Medien...

...haben sich die Ukrainer in Mariupol genau wie auf dem Maidan und dem MH17 Abschuss mal wieder selbst angegriffen. Macht ja auch absolut Sinn, bei einem bevorstehenden Angriff der Separatisten erst einmal seine eigenen Stellungen zu bombadieren.

Interessant zu beobachten, dass es in den letzten 12 Monaten nicht eine negative Meldung über die Separatisten in den russischen Staatsmedien zu finden war.

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shockG 24.01.2015, 23:59
9. quelle?

"Sie bestätigten aber, mit einer Großoffensive auf die Hafenstadt begonnen zu haben."

gibt es dazu eine quelle? meines wissens "bestätigten" sie das genaue gegenteil.

steinmeiers aufschrei ist so grotesk, dass ich mich frage ob er die letzte zeit - merkels bedingungslose kredite, US waffenlieferungen, poroschenkos offensive - im tiefschlaf verbracht oder nach über einem jahr planloser diplomatie einfach auf autopilot geschaltet hat.

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