Forum: Politik
Zerstörung in Mariupol: OSZE macht Separatisten für Raketenangriff verantwortlich
AP/ Sergey Vaganov

Die OSZE schreibt den Raketenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol den Separatisten zu. Die Organisation begründet ihre Einschätzung mit einer Analyse der Einschusslöcher. Bei der Attacke starben mindestens 30 Zivilisten.

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irukandji 25.01.2015, 07:33
40. Und die Toten im Bus in Donezk

natürlich keine OSZE Analyse odrr habt ihr das mal wieder spon typisch unterschlagen.

Eure ganze Berichterstattung fördert Pegida und Konsorten, die ihr ja angeblich ? so verachtet.

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ichbinich123 25.01.2015, 07:43
41. Wo ist der Sinn

dieser Aktion? Mir fehlen hier die nachvollziehbare Gründe, außer sie wollten die Bevölkerung gegen sich aufbringen und evtl. weiter Sanktionen für Russland und Eingreifen der NATO... Moment mal da gibt's mindestens 2 weitere Seiten die Nutznießer dann wären.

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christian0061 25.01.2015, 08:13
42. die OSZE

kann ja richtig schnell sein, wenn sie muss! und richtig langsam wenn sie soll! much wuerde mal der genaue Wortlaut des Minsker Abkommens interessieren? Hat die OSZE schin Ergebnisse in Sachen Donetzker Busse?

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liberty_of_speech 25.01.2015, 08:21
43. selbst wenn es stimmen würde

Kiew beschiesst Zivilisten mit Phosphor und Kanistermunition, man findet Massengräber und keinen interessierts....das schlimmste ist, dass ich unserer Seite nichts mehr glaube. Phosphorbomben erkennen sie selbst auf Videos nicht ind nun kann man angeblich aus Explosionstrichtern deren Ursprung erkennen?

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Zaunsfeld 25.01.2015, 09:37
44.

Zitat von rosskal
Bei dem heutigen Stand der Satellitentechnik müssten sich doch die Abschussrampen ausfindig machen lassen (Man kann von dort oben sogar Nummernschilder erkennen). Das Gebiet des Donbass gehört doch zu den am besten überwachten Territorien der Welt. Da verläßt man sich doch nicht auf eine Inaugenscheinnahme von Einschusslöchern. Was ist das nur wieder für ein "Spiel"?
Wozu wollen Sie Satellitenbilder? Selbst wenn man entsprechende Satellitenbilder veröffentlichen würde, wären Sie und andere Putinisten eh wieder die ersten die rufen: "Alles gefälscht!!!"
Die Putinisten, die einer Analyse der Flugbahnen durch Auswertung der Einschlaglöcher nicht glauben, die werden auch keinen Satellitenbildern glauben. Also verbreiten Sie Ihre Propaganda lieber in russischen Foren. Da gibt es genug Dumme, die Ihnen zustimmen.

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romeo_mike 25.01.2015, 09:48
45.

Zitat von Kern
auf der OSZE-Seite (osce.org) konnte ich bisher keine Meldung lesen die OSZE mache die Separatisten verantwortlich.
Ich auch nicht. Wahrscheinlich wird da wieder etwas "abgeleitet". Evtl. aus der Angabe, dass der Beschuss aus nord-östlicher Richtung gekommen sei wie es in dieser OSZE-Pressemitteilung heisst:

http://www.osce.org/press-releases

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Zaunsfeld 25.01.2015, 09:52
46.

Zitat von chairman_meow
Sollte das nicht langsam mal aufhören, mit dem ständigen blinden Herumgestochere? Wenn es keine eindeutigen Beweise gibt, dann ist es eben so. Selbstverständlich machen die Parteien sich gegenseitig verantwortlich. Da muss man doch nicht noch einstimmen. Jede Tendenz zur einen oder anderen Partei ohne eindeutige Beweislage wäre gefährlich. Und dieses ständige Gerede von Terroristen muss einen doch auch stutzig machen.
Also das ist ja nunmal wirklich die klare Definition von Terrorismus ... wenn man nämlich nicht militärische Ziele angreift, sondern gezielt reine Terrorangriffe gegen die Bevölkerung durchführt mit dem Ziel, die Zivilisten in dem Gebiet zur Flucht zu bewegen, um über den Rest dann ungehindert drüberrollen zu können.

Und es ist eben kein Herumgestochere mit Vermutungen. Aus diesen zahlreichen Einschusslöchern lassen sich problemlos und eindeutig die Flugbahnen der Geschosse rekonstruieren. Das wurde sogar schon im 1. Weltkrieg gemacht. Und aus den von der OSZE ermittelten Flugbahnen folgt nunmal eindeutig, dass die Geschosse aus den von Separatisten bestzten Gebieten kamen. Da gibt's kein Hermugestochere. Das sind leicht überprüfbare Tatsachen.
Ein Verbrechen muss man auch ein Verbrechen nennen dürfen. Und den Verbrecher muss man auch Verbrecher nennen dürfen. Und hier ist mittlerweile eindeutig, wer auf den Abschussknopf gedrückt hat.

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Bruder Theodor 25.01.2015, 10:13
47. Die Katze in der Waschmaschine

Es sind nicht die "Druckmöglichkeiten", die die Seiten, West wie Ost, nicht nutzen, es sind ihre "Entzug"-Möglichkeiten. Auf dem Donezker Flughafen, der von den Regierungstruppen geräumt wurde, nicht "eingenommen", wie sie erst sagten, sind amerikanische Sturmgewehre gefunden worden. Rußland erlebt seit 1941 den gewaltigsten Angriff auf sein Land. Dieser Angriff geht von den USA initiiert aus, die Europäer sind ihre Vasallen - und der Angriff rekrutiert aus einem Konglomerat, dieses Konglomerat wiederum besteht zu einem Teil aus einer System-Logik, aus einer System-Immanenz. Da solch System-Logiken zu abstrakt sind, muß ein Feindbild her, damit sie Bestand und Daseinsberechtigung haben können. Putin hat klar gesagt, dass er die Dollar-Vorherrschaft brechen will. Diese Ankündigung gleicht einer Kriegserklärung, sie ist aber de iure keine. Wenn also der Konflikt von Beginn an so angelegt ist, dass eine Partei, USA oder Rußland zu Boden gehen MUSS, weil aus der Systemlogik heraus nicht Platz für beide ist, weil das eine System, bildhaft gesagt ist, ein Ferrari ist, der eine geteerte Straße braucht, das andere System ein Traktor ist, der einen Acker braucht, so suchen beide Systeme den Untergrund für ihr jeweils Fahrzeug. Wobei zum Traktor später ei Ferrari sich zugesellen würde, zum Ferrari später ein Traktor - also: Beide Systeme sind letztlich gleich und zu gleich, und weil sie so sehr gleich sind, steht der Krieg an, wie ein Wettkampf, so dass es einen Gewinner gibt und geben muß. Während wieder der eine ein Schwergewichtsboxer ist, der andere ein Judokämpfer. Kriegerisch kann es sein, dass Putin die Kiste jetzt zunagelt. Täte er es nicht, nagelt die andere Partei die Kiste zu. Sind wir bei Ihrem Beitrag. Sind wir vielleicht nicht bei den USA und Rußland, sind wir bei Europa und der Nachkriegs- und Nach-Nachkriegs-Ordnung. Kapitalismus ist auf Wachstum ausgerichtet. Rußland ist ein ein kapitalistischer Staat. Bin ich persönlich bei der Energiewende. Die löst akausal den Kampf um Energierohstoffe.

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Bruder Theodor 25.01.2015, 10:14
48. Die Katze in der Waschmaschine - @#12 Heute, 00:08 von maikalex

Es sind nicht die "Druckmöglichkeiten", die die Seiten, West wie Ost, nicht nutzen, es sind ihre "Entzug"-Möglichkeiten. Auf dem Donezker Flughafen, der von den Regierungstruppen geräumt wurde, nicht "eingenommen", wie sie erst sagten, sind amerikanische Sturmgewehre gefunden worden. Rußland erlebt seit 1941 den gewaltigsten Angriff auf sein Land. Dieser Angriff geht von den USA initiiert aus, die Europäer sind ihre Vasallen - und der Angriff rekrutiert aus einem Konglomerat, dieses Konglomerat wiederum besteht zu einem Teil aus einer System-Logik, aus einer System-Immanenz. Da solch System-Logiken zu abstrakt sind, muß ein Feindbild her, damit sie Bestand und Daseinsberechtigung haben können. Putin hat klar gesagt, dass er die Dollar-Vorherrschaft brechen will. Diese Ankündigung gleicht einer Kriegserklärung, sie ist aber de iure keine. Wenn also der Konflikt von Beginn an so angelegt ist, dass eine Partei, USA oder Rußland zu Boden gehen MUSS, weil aus der Systemlogik heraus nicht Platz für beide ist, weil das eine System, bildhaft gesagt ist, ein Ferrari ist, der eine geteerte Straße braucht, das andere System ein Traktor ist, der einen Acker braucht, so suchen beide Systeme den Untergrund für ihr jeweils Fahrzeug. Wobei zum Traktor später ei Ferrari sich zugesellen würde, zum Ferrari später ein Traktor - also: Beide Systeme sind letztlich gleich und zu gleich, und weil sie so sehr gleich sind, steht der Krieg an, wie ein Wettkampf, so dass es einen Gewinner gibt und geben muß. Während wieder der eine ein Schwergewichtsboxer ist, der andere ein Judokämpfer. Kriegerisch kann es sein, dass Putin die Kiste jetzt zunagelt. Täte er es nicht, nagelt die andere Partei die Kiste zu. Sind wir bei Ihrem Beitrag. Sind wir vielleicht nicht bei den USA un Rußland, sind wir bei Europa und der Nachkriegs- und Nach-Nachkriegs-Ordnung. Kapitalismus ist auf Wachstum ausgerichtet. Rußland ist ein ein kapitalistischer Staat. Bin ich persönlich bei der Energiewende. Die löst akausal den Kampf um Energierohstoffe.

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Zaunsfeld 25.01.2015, 10:15
49.

Wenn man von seinem Nachbarstaat militärisch angegriffen wird, bleibt einem nunmal nichts anderes übrig als selbst mobilzumachen und mit militärischen Mitteln zu reagieren.

Und natürlich sind die Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Russland kein Unsinn. Militärisch wird der Westen nicht gegen Russland vorgehen. Dafür sind uns die Leben unserer Soldaten zu viel wert. Aber der Westen hat andere Stärken. EU und NATO zusammen haben von der Wirtschaftskraft her eine etwa 17 mal größere Stärke als Russland mit seiner Dritte-Welt-Wirtschaft, die einzig und allein auf Gas-, Öl- und Rohstoffexport basiert so wie in jedem Dritte-Welt-Land auch. Der Westen nutzt einfach seine wirtschaftliche Stärke, um Russland entgegenzutreten. Auf diese Weise können wir die russische Wirtschaft auch ohne Krieg auf den Stand der 80er Jahre zurücksanktionieren, ohne auch nur einen einzigen Schuss abgeben zu müssen, ohne auch nur einen einzigen Russen töten oder verletzen zu müssen. Das ist die große Stärke des Westens und der freien Welt. Davor hat Putin Angst. Seine Wirtschaft ist marode, der gesamte Staatsapparat korrupt, 20% der Bevölkerung schwer alkoholabhängig, die Rohstoffeinnahmen sind zusammengebrochen und nun ist auch noch die Währung im Arsch. Mitte des Jahres 2015 werden die Devisenreserven (im Wesentlichen US-Dollar und Euro) der russischen Nationalbank und der russischen Staatsunternehmen vollständig aufgebraucht sein, weil die Russen wöchentlich 20 Milliarden davon auf dem Markt verscherbeln müssen, um den weiteren Absturz des Rubels zumindest zweitweise noch in Grenzen zu halten.
Neues Geld bekommt Russland nicht auf den internationalen Finanzmärkten, weil es niemanden mehr gibt, der der russischen Politik noch vertraut. Das Vertrauen hat Putin auf mindestens 20 Jahre verspielt.

Russland ist wirtschaftlich spätestens Ende 2015 am Ende. Erst dann wird es wirklich interessant. Deswegen treibt Putin auch jetzt die Offensive in der Ukraine voran. Denn er weiß, dass ihm zum Handeln nicht mehr viel Zeit bleibt, bevor die Wirtschaftskrise bei ihm richtig durchschlägt.

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