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Zerstörung in Mariupol: OSZE macht Separatisten für Raketenangriff verantwortlich
AP/ Sergey Vaganov

Die OSZE schreibt den Raketenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol den Separatisten zu. Die Organisation begründet ihre Einschätzung mit einer Analyse der Einschusslöcher. Bei der Attacke starben mindestens 30 Zivilisten.

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closius 25.01.2015, 10:15
50.

Zitat von alex345
Folgendes Video wurde in Mariupol nach dem Raketenbeschuss erstellt. Als Journalistin mochte mit einem bewafneten Man sprechen er hat auf engl. geantwortet: https://www.youtube.com/watch?x-yt-ts=1421914688&x-yt-cl=84503534&v=kiwIUsX63Hk&t=150
Ob englische Muttersprachler in Mariupol kämpfen weiß ich nicht.
Daß er in englischer Sprache geantwortet hat spricht nur für das Bildungsniveau des von der Journalistin angesprochenen Mannes.
Das findet man bei den Terroristen und deren hier postenden Trollen nicht.

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delta058 25.01.2015, 10:19
51.

Wo war die Verurteilung Kiews als 100te durch Artilleriebeschuss der ukrainischen Armee starben?

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delta058 25.01.2015, 10:21
52.

Zitat von P.Ohlmann
...haben sich die Ukrainer in Mariupol genau wie auf dem Maidan und dem MH17 Abschuss mal wieder selbst angegriffen. Macht ja auch absolut Sinn, bei einem bevorstehenden Angriff der Separatisten erst einmal seine eigenen Stellungen zu bombadieren. Interessant zu beobachten, dass es in den letzten 12 Monaten nicht eine negative Meldung über die Separatisten in den russischen Staatsmedien zu finden war.
Immerhin konnte den Ukrainern schon mehrfach diverse Lügen nachgeweisen werden. Z.B. die Ermordung von kriegsreportern die man ebenfalls den Separatisten in die Schuhe schiebn wollte.

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delta058 25.01.2015, 10:22
53.

Zitat von arrache-coeur
" mindestens 30 Zivilisten getötet worden. Zudem seien etliche Gebäude zerstört worden, darunter auch eine Schule." - Vielleicht auch ein Brutkasten? "Ukrainische Medien zeigten Bilder von brennenden Autos." - Warum wird die zerstörte Schule nicht gezeigt? Das wäre doch ein grandioses Bild. Aber nein, nur ausgebrannte Autos, und ein typisches "Pfusch am Bau"-Loch in einer Häuserwand...
Es hat sich noch keine verlogene Diplomatentochter auftreiben lassen. Die AMis sind noch mit Casting beschäftigt.

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delta058 25.01.2015, 10:24
54.

Zitat von abc-xyz
Terroristenführen Sachartschenko hat den Angriff angekündigt. Mit der Bestätigung der OSZE, dass die Gradgeschossen aus dem Terroristengebit stammen, ist das Fall glasklar. Damit gehört Sachartschenko vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.
Soll mal hier erwähnt werden was so in Kiew verkündet wurde? D.h. falls die Zensur hier es mal durchläßt.

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DIKU1 25.01.2015, 10:27
55. OSZE macht Separatisten für Raketenangriff verantwortlich

Verantwortlich machen und verantwortlich sein sind zwei Paar verschiedene Schuhe. Bei dem heutigen Stand der Satellitentechnik müssten sich doch die Abschussrampen ausfindig machen lassen . Das Gebiet des Don-bass gehört doch zu den am besten überwachten Territorien der Welt. Da verlässt man sich doch nicht auf eine Inaugenscheinnahme von Einschusslöchern. Was ist das nur wieder für ein "Spiel"? Genau so sehe ich das auch.

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Zaunsfeld 25.01.2015, 10:32
56.

Zitat von ichbinich123
Wo ist der Sinn dieser Aktion? Mir fehlen hier die nachvollziehbare Gründe, außer sie wollten die Bevölkerung gegen sich aufbringen und evtl. weiter Sanktionen für Russland und Eingreifen der NATO... Moment mal da gibt's mindestens 2 weitere Seiten die Nutznießer dann wären.
Der Sinn ist ganz einfach. Das war ein klassischer Terrorangriff, der die Bevölkerung in Angst versetzen und dazu bringen soll, die Stadt zu verlassen, damit man dann ungestört und ungehindert über den Rest drüberrollen kann.

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Bruder Theodor 25.01.2015, 11:17
57. Wer A sagt muß B tun

Zitat von Zaunsfeld
Wenn man von seinem Nachbarstaat militärisch angegriffen wird, bleibt einem nunmal nichts anderes übrig als selbst mobilzumachen und mit militärischen Mitteln zu reagieren. - Und natürlich sind die Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Russland kein Unsinn. Militärisch wird der Westen nicht gegen Russland vorgehen. Dafür sind uns die Leben unserer Soldaten zu viel wert. Aber der Westen hat andere Stärken. EU und NATO zusammen haben von der Wirtschaftskraft her ... Russland ist wirtschaftlich spätestens Ende 2015 am Ende. Erst dann wird es wirklich interessant. Deswegen treibt Putin auch jetzt die Offensive in der Ukraine voran. Denn er weiß, dass ihm zum Handeln nicht mehr viel Zeit bleibt, bevor die Wirtschaftskrise bei ihm richtig durchschlägt.
Sie machen mehrere Denkfehler in Ihrem Beitrag. Einer ist, dass Sie langfristig und kurzfristig zusammenwerfen. Wenn langfristig erst einmal eine Struktur geschaffen wurde, läßt sich die kurzfristig nicht mehr aufheben, und so paßt sich eine neue Zeit, eine neue Generation, an die langfristige Situation an. Putin ist ein Typ fürs Grobe. Wenn der sein Grobes erledigt hat, tritt der ab, und es kommt ein Softie an die Regierung - so einer wie Medwedew. Es versickern in Kiew Milliarden an Zuwendungen aus dem Westen. Geld für die ukrainische Armee, mal eben 500 Millionen, ist plötzlich "verschwunden", und keiner weiß, wo es ist. Da sollten Panzer repariert werden, die wurden aber nur "neu lackiert". Wer sagt, dass die verschwundenen Hundertemillionen nicht direkt nach Moskau gewandert sind? In Mariupol leben 44% Russen, 48% Ukrainer (nach der Volkszählung von 2002). Wenn Sie Fußball spielen, und der Gegner zeigt sich schwach, nehmen Sie Rücksicht, oder tüten Sie ein und schießen Tor nach Tor und gewinnen 10:0? Wenn das geistig und politisch schwache Kiew einen Krieg gegen Rußland zu führen beginnt, von der Rhetorik her, von der Wahl der Alliierten, von Taten wie Mauer bauen bis Entvölkerung der Ost-Ukraine und NATO-Beitritt, weil Kiew im Rausch ist, weil es fantasiert, mit den USA den Jackpot gewonnen zu haben, also Kiew sich benimmt wie die Stadt in Dürrenmatts *Besuch der alten Dame*, so haben die USA und Kiew sich einfach mal grob verschätzt; während Putin keine zweite Chance einräumt. Ich sehe sowohl die Separatisten im Osten als auch die Kiewer Junta als ideologisch verblendet. Von Mariupol bis zur Einnahme der Landzunge der Krim sind es gute 500 Kilometer. Wenn Rußland Europas natürlicher Handelspartner ist, zwingt die gegenseitige Abhängigkeit zur Wiederaufnahme der Beziehungen. Ein Novorossiya, einmal per Militär hergestellt, bekommen Sie dann so schnell nicht mehr aus der Welt.

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stonecold 25.01.2015, 11:38
58.

Zitat von closius
Ob englische Muttersprachler in Mariupol kämpfen weiß ich nicht. Daß er in englischer Sprache geantwortet hat spricht nur für das Bildungsniveau des von der Journalistin angesprochenen Mannes. Das findet man bei den Terroristen und deren hier postenden Trollen nicht.
Natürlich- der durchschnittliche ukrainische Nationalgardist sagt einem Einwohner seines Heimatlandes auf Englisch mit britischem Akzent, man solle bitte sein Gesicht nicht filmen. Alles ganz logisch ;)

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closius 25.01.2015, 12:08
59.

Zitat von stonecold
Natürlich- der durchschnittliche ukrainische Nationalgardist sagt einem Einwohner seines Heimatlandes auf Englisch mit britischem Akzent, man solle bitte sein Gesicht nicht filmen. Alles ganz logisch ;)
na ja, ob Sie den britischen Akzent, den es gar nicht gibt, erkennen können lass ich einfach dahingestellt.
Ich weiß auch nicht, mit welchem Akzent ein durchschnittlicher ukrainischer Nationalgardist spricht.
War es denn überhaupt ein Nationalgardist, falls ja, war es ein durchschnittlicher? Sie scheinen dafür Experte zu sein.
Auf jeden Fall war er gebildeter als ein durchschnittlicher Terrorist, auch gebildeter als ein hier postender durchschnittlicher Terroristen-Troll.

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