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Zerwürfnis: AfD-Chefs Lucke und Petry wollen nie mehr miteinander
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Die Fronten sind endgültig geklärt: Bernd Lucke will nicht mehr mit Frauke Petry an der Spitze der AfD zusammenzuarbeiten. Das sieht seine Kontrahentin genauso - und fordert eine Klärung noch vor dem Parteitag.

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kappelc 22.05.2015, 12:28
1. Ego oder Vernunft?

Das ist doch auch alles "Gepolter" um sich bzw. das jeweilige Lager vor dem Bundesparteitag richtig in Stellung zu bringen. Im Hintergrund wird an einer Einigung gearbeitet werden weil beide Flügel wissen, das es ohne den jeweiligen Anderen kaum gehen wird. Und wenn dies nicht gelingen sollte dann ist dies nur den jeweiligen Egos geschuldet.

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josho 22.05.2015, 12:37
2. Lucke hat den Machtkampf schon verloren....

...denn unprofessioneller als mit dem "Weckruf" konnte man es nicht machen. Er sollte erst garnicht antreten.
So kann er den schlimmsten Schaden noch abwenden.

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donvito85 22.05.2015, 12:38
3.

erinnert mich irgend wie an die Situation der "Schill-Partei", als die Partei ihren einstigen Namensgeber rausschmieß und trotzdem mit gleichen Parteinamen angetreten war....

Hoffentlich scheidet Lucke aus der Partei aus und der rechte Sumpf versickert dann anschließend in die Bedeutungslosigkeit wie einst die REPs....

der Lucke dürfte sich "schwarz" ärgern... so hat er sich das sicherlich nicht vorgestellt....

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mightyschneider 22.05.2015, 12:39
4.

Zurecht. Denn wer einen Mailverteiler für Werbemails nutzt, dem ist nicht mehr zu helfen. Zumal der luckische "Wegruf" erpresserisch einen Siegfrieden fordert. Außerdem ist der Weckruf vermutlich gar nicht mit den Parteistatuten vereinbar, das wird sich noch zeigen. Mit so einem Spaltpilz wie Lucke ist keine Zusammenarbeit möglich.

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jojack 22.05.2015, 12:43
5. Tragische Figur

Bernd Lucke kann einem fast leid tun. Er hat sich darum verdient gemacht, der Kritik an den Konstruktionsmängeln des Euros eine Stimme zu geben. Und dann überrannten ihm die Spinner von Schlage Petrys. Vielleicht sollte er mal bei Herrn Lindner von der FDP anrufen.

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spon_2999818 22.05.2015, 12:43
6. Wer wählt eine AfD schon wegen Petry?

Nach dem ganzen Griechenland-Desaster habe ich bei der letzten Bundestagswahl die AfD gewählt in der Hoffnung, dass die beiden großen etablierten Parteien endlich auch die Stimmung in großen Teilen der Bevölkerung wieder mehr Beachtung schenken.
Aber die AfD war für mich spätestens mit dem Abgang von Henkel Geschichte und ist nicht mehr wählbar. Ich weiß also nicht, was eine Frau Petry eigentlich will? Denn wegen dieser Frau hat mit großer Wahrscheinlichkeit nur ein verschwindend unbedeutender Anteil die AfD gewählt. ich jedenfalls nicht, denn ich finde diese Frau einfach unsympathisch. Und die nächste Wahl lasse ich dann vielleicht einfach ausfallen und schließe mich der Mehrheit der Nichtwähler an. Denn die CDU/CSU und SPD, das geht überhaupt nicht mehr.

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klyton68 22.05.2015, 12:44
7. Abgesehen davon,

dass ich diese Partei ohnehin nie wählen werde, würde die Partei mit nur Frau Petry an der Spitze zur 2%-Partei werden. Im Osten wohl etwas mehr. Wo kam die eigentlich wie Kai aus der Liste so plötzlich her?
Auf jeden Fall reiben sich die anderen die Hände. Also Weitermachen wie bisher. Passiert ja nichts.

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freemind2010 22.05.2015, 12:48
8. Die pure Angst der

Ostverbände wieder wie in Bremen zu unterliegen. Die Ostverbände machen eine große Welle, weil gerade Adam und Gauland nicht ertragen können, daß sie noch der Strukturreform nicht mehr Sprecher sein werden. Dann fehlt den alten Männern ihr Spielzeug. Der Weckruf dient nur dem Zweck, den Ostlern klar zu machen, daß sie ohne den mitgliederstärksten Teil im Westen nicht überleben werden. Das glaubt man dort aber immer noch. Auf dem Parteitag werden PPAG Ihr blaues Wunder erleben. Die Partei hat Ihre Wurzeln im Westen nicht bei den Ost-Wutbürgern, die immer schon mal was sagen wollten.

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breguet 22.05.2015, 12:51
9. Ohne Lucke keine AfD

Ich finde es richtig dass Lucke die Nazis los werden will. Nur so kann aus der AfD eine gute Alternative zu der Merkelschen-Alternativlos-Politk warden. Er sollte eine neue Partei gründen, dann kann die alte AfD mit der NPD koalieren und alle haben ihre Richtung gefunden.

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