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Zerwürfnis: AfD-Chefs Lucke und Petry wollen nie mehr miteinander
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Die Fronten sind endgültig geklärt: Bernd Lucke will nicht mehr mit Frauke Petry an der Spitze der AfD zusammenzuarbeiten. Das sieht seine Kontrahentin genauso - und fordert eine Klärung noch vor dem Parteitag.

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muckelmann71 22.05.2015, 15:52
110. Total naiv.....

..... wer glaubt denn, dass es diese Partei noch gibt ohne Lucke?
Ich hoffe, er gibt das Projekt AfD dran und gründet eine neue Partei ohne Wichtigtuer an der rechten Seite!

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Vielfaltiger 22.05.2015, 15:53
111.

Zitat von kugelsicher
Petry trifft sich mit der Pegida Führung, Leuten wie Bachmann und Däbritz. Was Bachmann sich geleistet und gesagt hat dürfte bekannt sein. Herr Däbritz hat auf Facebook Fotos mit den Aufschriften AH und 88 geliked und begeisterte Kommentare drunter geschrieben. Die restlichen Äußerungen ähneln denen von Bachmann. Solche Leute damit politisch zu hofieren finden sie ok? Zudem die Leute und Umtriebe rund um die PP, wo HOGESA Aktivisten unterwegs sind. Auch diese PP ist politisch bei Petry und Co. verordnet. Auch ok?
Ich finde es richtig, wenn man sich mit anders Denkenden unterhält. Im Moment ist z.B. Putin der Böse. Würde ja heißen, dass jeder, der mit ihm spricht ihn hofieren würde. Mit der "Mit dem spreche ich nicht." - Methode erreicht man nur die Zunahme an rechtem Gedankengut.

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adhicadhoc 22.05.2015, 15:56
112. Menschen

Das Problem in der deutschen Politik ist, dass in jeder Partei die kleinkarierten Spießer das Sagen haben und von daher nicht zu Lösungen fähig sind, die einen weiteren Horizont vorausetzen. Das erkennen aber die Genannten als letzte. So ist ihr jeweiliges Scheitern angesichts globaler Probleme vorprogrammiert.

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Vielfaltiger 22.05.2015, 16:02
113.

Zitat von muckelmann71
..... wer glaubt denn, dass es diese Partei noch gibt ohne Lucke? Ich hoffe, er gibt das Projekt AfD dran und gründet eine neue Partei ohne Wichtigtuer an der rechten Seite!
Geben wird es sie sicherlich noch, genauso wie die Piraten. Auch wenn eine Partei keine 5% der Stimmen erhält, gilt sie noch als existent. Irgendwann kann sie natürlich aufgelöst werden.

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otto_iii 22.05.2015, 16:08
114. 362

Zitat von Wildes Herz
Unsinn. Pegida-Nebelbomben! Da haben wohl eher SIE sich "einen Bären aufbinden lassen". Als Wilders vor einigen Wochen in Dresden auftrat und forderte, dass syrische Kriegsflüchtlinge NICHT in Europa aufgenommen werden sollten, war der Jubel der Pegida-Demonstranten ohrenbetäubend. Pegida ist damit nachweislich NICHT für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen.
Soweit ich weiß meinte Herr Wilders, dass muslimische Flüchtlinge vorrangig von muslimischen Ländern aufgenommen werden sollten. Die Idee ist ja auch nicht ganz abwegig, zumal es etliche muslimische Länder auf der arabischen Halbinsel gibt, die einerseits sehr wohlhabend sind und andererseits eine gehörige Mitschuld am fluchtbegründenden Bürgerkrieg haben.
Warum soll eigentlich immer Europa einspringen, wenn es irgendwo brennt?

Außerdem kann man an der Handhabung des Asylrechts im Einzelfall schon zweifeln, wenn wie in einem aktuellen Fall (Ruandischer Bürgermeister) Leute Asyl erhalten, die aktiv am Völkermord beteiligt waren. Man muss nicht jeden Flüchtling und Verfolgten aufnehmen. Einige sind nämlich Verbrecher und werden zu Recht verfolgt, die fliehen vor ihrer gerechten Strafe und sollten an die Strafverfolgungsbehörden ihrer Heimat ausgeliefert werden.

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themistokles 22.05.2015, 16:25
115.

Afd hin oder her.

Wesentlich interessanter finde ich die Tatsache, dass es nun seit geraumer Zeit keine Partei mehr geschafft hat, sich neben dem Block SPDCDUGRÜNELINKE zu etablieren. Nicht nur das: die FDP hat sich ebenfalls marginalisiert.

Ein Schelm....

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DaWE 22.05.2015, 16:33
116.

Zitat von poseidon1966
Es besteht doch noch die Hoffnung, dass dieser durch und durch Rechtsgesinnte Haufen in der Versenkung verschwindet und nie mehr auftaucht. Solche Vereinigungen wie NPD, REP's oder auch AfD dürfen nirgendwo auch nur Ansatzweise Politik betreiben dürfen! Mit Fremdenfeindlichen Parolen und dem Schüren von Ängsten und Ressentiments ist auch die AfD über alle Tabus gegangen, die eigentlich besonders politischen Parteien anstehen. Auch wenn es leider in unserem Staat immer noch Geistig zurückgebliebene gibt, die in Migranten, im Islam als Religion oder in Flüchtlingen nur alles schlechte und gefährliche sehen, als Partei haben die hier oder anderswo nichts zu suchen. Solchen Bildungsfernen ist auch mit allen Fakten und Argumenten nicht zu helfen. Insofern besteht doch ein Hoffnungsschimmer, dass die AfD sich selbst genauso zerlegt wie ein Krümel eines Kuchen. Ein Verlust wäre es wahrlich nicht!
"Bildungsfern" sind die Menschen die andere in die immer gleichen Schubladen stecken. Wie kann man Menschen, die zu Recht aktuelle Entwicklungen hinterfragen, die alternative Denkanstöße geben, als "geistig zurückgeblieben" bezeichnen? Sie werden sehen, die AFD und ihre Wähler werden eben nicht so einfach verschwinden, auch wenn sie noch so oft mit ihren Füßen trotzig aufstampfen!

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hjm 22.05.2015, 16:48
117.

Zitat von freundlicher.peter
Warum soll eine rechte konservative Partei, die das Wohl ihrer Wähler im Sinn hat schlecht sein?
Der Zweck einer Partei ist nicht, das Wohl ihrer Wähler im Sinn zu haben, sondern deren Willen zu vertreten und durchzusetzen. Das muss nicht immer dasselbe sein.

Beispiel: Die Wähler der AfD wollen, das Deutschland den Euro abschafft und seine Grenzen dichtmacht. Die Partei soll das vertreten und, wenn Sie eine Mehrheit bekommt, durchsetzen. Auch, wenn dadurch der Wohlstand ihrer Wähler abnimmt.

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Hagbard 22.05.2015, 16:53
118.

Zitat von spon_2999818
Aber die AfD war für mich spätestens mit dem Abgang von Henkel Geschichte und ist nicht mehr wählbar.
Wählbar war die AfD für mich noch nie. Noch nicht einmal aus Protest.

Lucke hat z.B. in einer Talkrunde gesagt, man müsse den Flüchtlichen natürlich helfen - aber nur kurz und dann müsse man sie möglichst schnell in "sichere Herkunftsländer" zurückschicken.
Was für ein Unfug.
Da wo Kriegsflüchtlinge herkommen, ist es nicht sicher und wo es sicher ist, ist es nicht dass Herkunftsland des Flüchtlings.

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NeZ 22.05.2015, 16:54
119.

Lieber Herr Lucke, bei der FDP wären Sie besser aufgehoben. Grüße, ein Linke-Wähler.

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