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Ziviler Einsatz: Großbritannien könnte bei ungeregeltem Brexit Armee einsetzen
picture alliance/ AP Photo

Die britische Regierung will bei einem ungeregelten Brexit auf alle Optionen vorbereitet sein. Dazu zählt einem Bericht der "Sunday Times" zufolge offenbar auch die Ausrufung des Kriegsrechts.

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ichliebeeuchdochalle 27.01.2019, 18:25
30.

Zitat von ludwig49
...als würde allen EU-Mitgliedern fürchterliches suggeriert, falls jemand nur im Traum daran denkt, den Verein auch verlassen zu wollen.
Gesundheits-Tipp: Negative Träume wie bei Ihnen gehen weg, wenn sie nachts im Bett für warme Füße sorgen.

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viceman 27.01.2019, 18:26
31. und es hat noch

gar nicht angefangen... was soll das werden, wenn die trennung richtig losgeht. das Chaos ist angesagt...

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ichliebeeuchdochalle 27.01.2019, 18:29
32.

Zitat von RalfBukowski
Mein Gott, da steigt ein Land aus der EU aus und der Spiegel macht gleich einen Weltkrieg draus. Es kommen doch maximal ein paar Zölle dazu, etwas komplexerer Grenzverkehr und eine Verlagerung von Unternehmenssitzen. Das ist doch alles kein Weltuntergang. Auch jetzt gibt es ein Leben jenseits der EU und auch einen Handel mit Staaten außerhalb der EU. Man kann Katastrophen auch herbeireden un dder Spiegel versucht das auf unterstem BILD-Niveau. Peinlich.
Die untersten 20 Prozent der Bevölkerung (finanziell gesehen) sind von drastischen Preiserhöhungen und steigender Arbeitslosigkeit stark betroffen.

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ichliebeeuchdochalle 27.01.2019, 18:32
33.

Zitat von gutmichl
Natürlich wird es am Tag des Austritts ein paar Pannen und Staus geben, doch am Ende sind die Briten frei. Ist dieser Wunsch nach Freiheit bereits verwerflich ?
Freiheit in Armut ist nicht das, was die Briten wollen.

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ichliebeeuchdochalle 27.01.2019, 18:34
34.

Zitat von BertieBallermann
habe ich nicht mehr so viele Weltuntergangsszenarien gelesen, wie in den letzten 10 Tagen zum Brexit. Damals hieß es, dass die deutsche Autoindustrie daran zerbrechen werde,
Warum lügen Sie ... das stand in keinem Artikel.

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grotefend 27.01.2019, 18:37
35. Moment mal

Zitat von ludwig49
...als würde allen EU-Mitgliedern fürchterliches suggeriert, falls jemand nur im Traum daran denkt, den Verein auch verlassen zu wollen. Ein Weltuntergang ist für die Briten nicht zu erwarten. Man wird sich arrangieren und die bisherigen Bequemlichkeiten durch andere Regelwerke ersetzen.
Im Artikel wird eindeutig erwähnt, dass die britische Regierung des Einsatz des Militärs erwägt. Wieso sollte die den EU-Ländern denn fürchterliches suggerieren? Ah Moment: vielleicht stellen die jetzt langsam fest, dass beim dem Verlassen dieses "Vereins" doch nicht automatisch Milch und Honig fließen. Was ich damit sagen möchte: die Briten stellen nun fest, dass ernsthafte Probleme auf sie zukommen. Und das haben einig und allein die 51% Leavers zu verantworten. Nicht die EU!

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Claes Elfszoon 27.01.2019, 18:38
36. Das scheint nicht ...

Zitat von ludwig49
...als würde allen EU-Mitgliedern fürchterliches suggeriert, falls jemand nur im Traum daran denkt, den Verein auch verlassen zu wollen. Ein Weltuntergang ist für die Briten nicht zu erwarten. Man wird sich arrangieren und die bisherigen Bequemlichkeiten durch andere Regelwerke ersetzen.
... nur so, das ist so. Selbst eine vom Londoner Bürgermeister Sadiq Khan 2018 in Auftrag gegebene Studie zu den Folgen eines harten Brexit (Remainer), geht davon aus, dass die Wirtschaftsleistung des UK nur etwa 3% unter dem Niveau liegen würde, das es ohne Brexit erreichen könnte. Das ist nicht ideal, aber absolut kein Katastrophenszenarium. Allerdings ist dies längerfristig betrachtet, wenigstens eine negative Folge.
Andere Ökonomen, beispielsweise der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, rechnen da viel optimistischer:"Selbst bei einem sogenannten ungeregelten Ausstieg werde sich Großbritannien innerhalb von drei bis vier Jahren wirtschaftlich erholen. Langfristig ist sehr wahrscheinlich, dass sich Großbritannien wirtschaftlich sogar besser entwickeln wird als die EU insgesamt."Quelle FAZ vom 17.01.2019. Interview David Folkerts-Landau.
Der Rückgang des Handels des UK mit anderen EU-Ländern und die Steigerung des Handels mit Drittländern, zeigen ja schon in die zukünftige Richtung. Vielleicht sollte Deutschland da einmal ganz genau hinschauen, denn der Schaden in einer EU ohne das UK trifft Deutschland, aus vielen Gründen (besonders auch aus finanzpolitischen) ganz sicher am härtesten.

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alt-nassauer 27.01.2019, 18:40
37. Da haben sie etwas völlig falsches Verstanden...

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Ja, äääh ... das ist falsch. Es lag eine als unverbindlich bezeichnete Volksbefragung zugrunde. Eine Meinungsumfrage. Die nehmen logischerweise viele nicht so ernst und gehen da nicht hin. Erst im nachhinein wurde das Ergebnis von der Politik als verbindlich deklariert. Das ist das Gegenteil von Demokratie ... das ist Betrug.
Ich möchte jetzt nicht den Referendum - Wiki Beitrag hier posten...

Aber im Wortlaut eine Passage...

Ein Referendum ist eine Abstimmung aller wahlberechtigten Bürger über eine vom Parlament, von der Regierung oder einer die Regierungsgewalt ausübenden Institution erarbeiteten Vorlage. Es ist damit ein Instrument der direkten Demokratie. Da sich in einem Referendum die gesamte Wahlbevölkerung unmittelbar zu einer politischen Frage äußern kann, wird das Ergebnis der Abstimmung mit einem hohen Maß an politischer Legitimität ausgestattet. Quelle Wikipedia

Ich denke auch wenn sie andere Quellen finden, es kommt das gleiche heraus...

Fragen sie mal die Schweizer was das bedeutet wenn man 2-3 Mal im Jahr Sonntags über etwas abstimmt... Es ist die Legitimation des Volkes an die Politik, das sie so handeln soll

Demokratie bedeutet das ALLE sich daran beteiligen sollen. Nicht wie in GB die Jungen oder die Lustlosen Zuhause geblieben sind!

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taglöhner 27.01.2019, 18:42
38. Der Kreml trifft Vorbereitungen für einen harten Brexit

Auffällig, wie die Trolle seit wenigen Tagen unisono auf Bagatellisierung negativer Folgen umgestiegen sind. Vorher gab es die gar nicht.

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grotefend 27.01.2019, 18:43
39. Vollkommen richtig

Zitat von mh0001
Diejenigen, welche ein zweites Referendum mit der Begründung ablehnen, das Volk habe nunmal schon entschieden und das sei eine urdemokratische und somit zu respektierende Entscheidung, verkennen den Sachverhalt, dass eine unter falschen Voraussetzungen bzw. unter Vortäuschung falscher Tatsachen getroffene Entscheidung, auch wenn sie demokratisch getroffen wurde, dadurch vollkommen illegitim sein kann. Wenn tatsächlich ein signifikanter Teil der Brexit-Befürworter nur dafür gestimmt haben, weil sie von der Richtigkeit von mittlerweile eindeutig widerlegten Behauptungen überzeugt waren, ist diese Entscheidung nicht mehr legitim und es wäre demokratisch keine Schande, ja sogar eine Pflicht, die Abstimmung auf fundierter Wissensbasis noch einmal zu wiederholen.
Jetzt liegen nämlich die Karten auf dem Tisch und die Bevölkerung sieht, dass sich das Ganze ein wenig komplexer gestaltet als ein simples "In-Out-Referendum". Hätte es nicht schon ein Referendum gegeben, so wäre genau jetzt der Zeitpunkt, eines durchzuführen, da der Bevölkerung klar ist, was auf sie zukommt.
Die vehementen Gegner eines zweiten Referendums verkennen ebenfalls, dass es in einer Demokratie auch möglich sein muss, getroffene Entscheidungen revidieren zu können. Wäre das nämlich nicht der Fall, so hätten die Briten gar nicht über einen EU-Austritt abstimmen dürfen, da sie sich ja ursprünglich in einem Referendum für einen Eintritt ausgesprochen hatten.

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