Forum: Politik
Zivilschutz: Gewappnet für den Ernstfall
DPA

Lange wurde der Zivilschutz vernachlässigt. Nun hat die Bundesregierung ihr Konzept für die zivile Verteidigung überarbeiten lassen - und will daran auch die Bevölkerung beteiligen.

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chramb80 21.08.2016, 22:52
50. @17 mkalus

Und in welchen Katastrophenfall müsste man den nun wirklich mehr als eine Woche ohne Hilfe auskommen? Nicht nur das man sich fragen müsste wann zuletzt mal großflächig der Strom oder gar das Wasser ausgefallen sind, und nicht nur auf einer Halig oder Almhütte, sondern auch wann dann nicht innerhalb von 24 Stunden Hilfe vor Ort war? Daher ist das ganze ja so verrückt, weil die (pardon) "die Kacke schon ganz schön am dampfen sein müsste."

Daher ist es schon beunruhigend zum aktuellen Zeitpunkt.

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daniel-1778 21.08.2016, 22:53
51. Konjunkturprogramm über 12 Mrd. EUR

Würde sich jeder der 40 Mio. Haushalte in Deutschland mit Gütern im Wert von 300,-- EUR bevorraten, hätten wir ein Binnenkonjunktur-Programm von 12 Mrd. EUR. ;-)

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Paul Panda 21.08.2016, 22:53
52.

Nicht zu vergessen neben all den Vorräten: Ein altmodisches, batteriebetriebenes Radio mit Mittel-, Lang- und Kurzwellenempfang wäre nicht schlecht. Das funktioniert auch, wenn das Internet samt WLAN und die Telefonleitungen zusammenbrechen. Ein kleiner Kurzwellen-Rundfunksender wäre auch nicht verkehrt - und nicht allzu schwer zu bauen - für alle Fälle.
Am besten noch eine Autobatterie, die durch Solarzellen geladen wird, mit einem 12 auf 230 Volt Wandler. Dazu noch einen Camping-Gas-Kocher, eine gut ausgerüstete Haus-Apotheke. Sehr wichtig: Kaffee und eine Möglichkeit, Kaffee auch ohne teure Maschine von Hand zu kochen.
Wenn es kein Wasser mehr gibt: Schon an die Klospülung gedacht? Entsprechende Vorräte anlegen (wer Platz hat) und von oben in den geöffneten Spülkasten gießen.

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ein-berliner 21.08.2016, 22:54
53. Machen Sie sich doch nicht ins Hemd

Zitat von suelzer
Das ist auch meiner Meinung nach dringend notwendig. Aber wie ich die Schwarze Null kenne, wird der Sparstift angesetzt, damit er weiter die Null bleibt. Außerdem hat ein Blogger ihn mal als Menschenhasser bezeichnet. Wenn das stimmt, wird er das Dahinsiechen möglichst vieler in Kauf nehmen. Meine Heimatstadt hat etwa eine halbe Million Einwohner. Mir ist bekannt, dass es Schutz Räume für wenige 100 Menschen gibt, sehr wahrscheinlich die ganzen verfilzten Bonzen. Ich habe neulich einmal versucht herauszufinden, wo denn diese Räume sein könnten und wo meine Familie und ich im Notfall hin können. Die Stadtverwaltung hat es nicht für nötig gehalten, Auskunft zu geben. Die Bonzen müssen daran denken: Profit bzw Mehrwert zieht man nur aus der menschlichen Arbeitskraft. Also durch Ausbeutung. Wenn ihr überlebt aber das einfache Volk nicht, wie wollt ihr dann weiter Bonzen sein, wenn ihr niemanden zum Ausbeuten habt.
Ist es wirklich so wichtig wenn die Bonzen im Ernstfall einige Tage länger leben?
Bunker war einmal.

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peter79x 21.08.2016, 22:54
54.

Ein Krieg der Deutschland erreicht, wird ein atomarer sein. Da helfen auch keine Kohlen im Keller. Einen Atombunker brauche ich auch nicht, denn wer will da nach einem Angriff wieder rauskommen?

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axelhofmeyer 21.08.2016, 22:54
55. Eine Frage der Bedrohung

Zitat von DirkSt
@Bernd.Brincken (#20): Ich möchte hier nicht allzu weit vom Thema weg führen, aber: Russland hat in den letzten Jahren sein Militär und dessen Technik massiv modernisiert und aufgerüstet.
Wir werden allerdings nicht von Russland bedroht, sondern von den USA. Nicht Russland will weiter nach Westen, sondern die USA wollen weiter nach Osten ihren Herrschaftsbereich ausweiten. Bitte die Realitäten nicht verwechseln. Ferner will nicht Russland die BRD mit Atomwaffen angreifen, sondern die USA wollen Russland ausschalten, in dem sie auf deutschem Boden Atomwaffen einsetzen, um ein angeblich geplantes Vorrücken russischer Truppen gen Westen zu stoppen.
Zu glauben, Amerika sei "unser Freund", ist von grenzenloser Naivität getragen. So wie die beiden ersten Atombomben ursprünglich für Hamburg und Berlin gebaut waren und Lübeck als alternatives Ziel in Planung war, sind sämtlich Militärpläne der USA seit den 1950ern darauf ausgelegt, die BRD mit Atomwaffen zu vernichten, um Russland "zu stoppen".

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christophe 21.08.2016, 22:55
56. Paranoia

Das liest sich wie eine Vorbereitung auf Krieg... Ist das nicht alles ein bisschen übertrieben?

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an-i 21.08.2016, 22:59
57.

Zitat von Bernd.Brincken
Die Welt ist in den letzten Jahrzehnten sicherer geworden, der NATO-Gegner Sowjetunion und Warschauer Pakt sind zerfallen. Mit dem Schwenk von ex-SU-Staaten wie Georgien, neuerdings auch Ukraine in Richtung Westen ist das Bedrohungspotential eines vorher schon nur höchst spekulativen Ost-West-Konflikts noch einmal gesunken. Russland dampft seit Jahren seine Streitkräfte ein: https://en.wikipedia.org/wiki/2008_Russian_military_reform Und jetzt soll es auf einmal angezeigt sein, sich gegen eine militärische Auseinandersetzung neu zu wappnen? Kommt mir eher wie ein verzweifelter Versuch vor, die Unsicherheit der Menschen aufgrund von Amok-Anschlägen auszunutzen, um staatliche Strukturen und Machtverhältnisse neu aufzupäppeln.
http://www.hintergrund.de/20080826235/politik/welt/die-welt-als-schachbrett-der-neue-kalte-krieg-des-obama-beraters-zbigniew-brzezinski.html

https://www.youtube.com/watch?v=vln_ApfoFgw

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engelchen5711 22.08.2016, 23:00
58. Hatte der Innenminister ...

... nicht kürzlich erst bei einer Terrorwarnung anlässlich eines abgesagten Länderspiels in Hannover dargelegt : "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"? Was kommt denn nun wieder? Die Russen, ein neuer Flüchtlingsansturm mit Unterwanderung des IS oder vielleicht nur Außerirdische? Zudem setze der Innenminister auf die "Eigenverantwortung und Selbstschutzfähigkeiten" der Bevölkerung. Wenn er das täte, sollte er lieber die Waffengesetze aus Texas übernehmen. Dann käme vielleicht mal wirklich eine richtige Selbstschutzfähigkeit der Bürger zustande.

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Peter Marks 22.08.2016, 23:00
59. Terroranschläge des 11. September 2001 in den USA..

... und jetzt nach -FÜNFZEHN- Jahren
will man uns jetzt auf einen Krieg vorbereiten resp. welche Katastrophen bürdet man uns denn jetzt noch auf an die wir uns gefälligst zu gewöhnen haben ?
Allein diese vorgeschlagene Menge an Trinkwasserbevorratung im Privathaushalt war im
2. Weltkrieg niemals möglich.
Die Menschen der damaligen Zeit und heute noch leben haben mir das berichtet.

Diese aktuellen Politiker in Deutschland dürfen wir nicht mehr wählen. Seit Jahrzehnen nimmt die Qualität unserer Führung stetig ab.
Was ist denn mit dieser Aussage gemeint:
-im Fall von atomaren, biologischen und chemischen
Angriffen "Dekontaminationsstellen" eingerichtet werden, um die Verletzten außerhalb der Krankenhäuser zu behandeln-
Sollen wir uns an diesen Zustand wieder gewöhnen ??
Wir waren 1990 alle froh, dass dieser Lebenszustand endlich weg war !!
Unser KRIEGSTREIBER-PACK mit -Werten- , pfui.
Solziologisch und politisch können wir uns diese Leute nicht mehr leisten.

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