Forum: Politik
Zorniger Thomas de Maizière: So wird man nicht Bundeskanzler
REUTERS

Er lamentiert über Probleme im Ministerium und kritisiert die Verbündeten: Bei seinem Abschied als Verteidigungsminister lässt Thomas de Maizière seinem Frust freien Lauf. Das wirkt unsouverän - und könnte für Angela Merkel zum Problem werden.

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audumbla 09.01.2014, 21:10
130.

Ein Minister steht immer im Focus der Öffentlichkeit und des Auslands, deshalb muss jedes Wort wohlüberlegt sein. Fluchen kann er auf der Toilette.

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gabeljürge 09.01.2014, 21:12
131. Erste Sympathie

Komisch: Gerade beginnt bei vielen Bürgern eine erste Sympathie für diesen grauen Mann aufzukeimen, weil er endlich einmal Gefühl zeigt, da urteilt SPIEGEL,
der Minister sei nicht kanzlerfähig... Und warum ? De Maiziére wagt es, Franzosen und Briten ( d.h. wohl auch: die USA ? ) zu kritisieren !! Herr Nelles artikuliert nichts
anderes als den Tenor der "Atlantiker" : Deutschland darf seine eigenen Interessen weder artikulieren, noch erst recht in der Tat verfolgen. Paris und London verfolgen ihre eigenen nationalen Interessen - aber das tumbe Deutschland darf das nicht !!
Manche Medien sind noch schlimmer als
manche Politiker...

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"Armenhaus" 09.01.2014, 22:58
132. von Merkel lernen ??

Besser wäre gewesen diesen Artikel einfach nicht
geschrieben zu haben ...- Manchmal ist weniger mehr!

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malocher77 09.01.2014, 23:30
133. Von Merkel lernen

Heißt nichts tun, nur wenn die Bildzeitung schon anfängt zu kritisieren wird ein kleiner Schritt getan.
Er ist einfach unsympathisch,da würde ich eher Gabriel wählen,oder Gysi.

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Atheist_Crusader 10.01.2014, 17:35
134.

Zitat von fk85
Der Niedergang der Bundeswehr ist nicht dem VT anzulasten, sondern der Kanzlerin, die die Abschaffung der Wehrpflicht anordnete.
Er ist JEDEM Politiker anzulasten, der glaubte, ein effektives Militär und eine gesunde Bezeihung der Bevölkerung zu selbigem wäre ein automatischer Rückschritt ins Dritte Reich.
Merkel ist nur der letzte Abkömmling einer langen Reihe von Kanzlern, die die Bundeswehr nie gemocht und ihr nie getraut haben. Da ist es kein Wunder, dass sie in diesem Zustand ist. Dass die Wehrpflicht abgeschafft wurde, trägt nur noch dazu bei, dieses Misstrauen zu stärken, weil es die Verbindung zwischen Volk und Armee weiter trennt.

Ein positives Gefühl zur Bundeswehr ist - genauso wie der Nationalstolz - etwas das wir so lange haben ungenutzt herumliegen lassen, bis es sich die Rechten unter die Nägel gerissen haben. Und jetzt will es keiner mehr zurück.

Und ich fürchte, dieser Zustand, diese andere Ewiggestigkeit (im Sinne von "Das gestern kommt sofort zurück, wenn wir nicht jederzeit ganz dolle aufpassen!") und die damit einhergehende desolate Lage der Bundeswehr werden sich nur unter einer von zwei Bedingungen ändern können:
1.) Entweder stirbt das letzte Mitglied der politischen Generation aus, die jeden Entscheidungsprozess mit einem gedanklichen "Hitler hat..." oder "Honecker hat..." und "...und deshalb machen wir das Gegenteil." beginnt.
2.) ...oder wir bekommen noch mal einen ernsthaften Krieg ab, der selbst den vernageltsten Realitätsverweigerern im Bundestag klar macht, dass die Welt kein Kindergarten ist, dass man mit gutem Willen keine Kriege gewinnt und unsere Rechte (seien es Bürger- oder Menschen-) nur so viel wert sind wie wir willens und fähig sind sie auch zu verteidigen.

Ich hoffe schwer, es wird Option 1.

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