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Zorniger Thomas de Maizière: So wird man nicht Bundeskanzler
REUTERS

Er lamentiert über Probleme im Ministerium und kritisiert die Verbündeten: Bei seinem Abschied als Verteidigungsminister lässt Thomas de Maizière seinem Frust freien Lauf. Das wirkt unsouverän - und könnte für Angela Merkel zum Problem werden.

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birdie 09.01.2014, 11:54
20. Ein guter Verteidigungsminister geht und ...

sagt offen, was ihm in seiner Amtszeit nicht oder nur teilweise geglückt ist. Das zeugt von Charakter und Souveränität. Und genau damit hat die Bundeskanzlerin noch nie Probleme gehabt.

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kunibertus 09.01.2014, 11:56
21. Verantwortlichkeit

Zitat von sysop
Er lamentiert über Probleme im Ministerium und kritisiert die Verbündeten: Bei seinem Abschied als Verteidigungsminister lässt Thomas de Maizière seinem Frust freien Lauf. Das wirkt unsouverän - und könnte für Angela Merkel zum Problem werden.
Was nützt jetzt das Lamento. Herr de Maizière hatte genügend Zeit, die Fehler und Mängel bei der Führung seines Ministeriums zu beheben. Entweder wollte er nicht oder konnte er nicht. Die grundlegenden Probleme in diesem Hause sind bekannt, das Gegeneinander der zivilen aus Verwaltungsjuristen bestehenden Säule und der militärischen, mit Sachkenntnis versehenen Säule. Aber schon bei der Bildung des Ministeriums aus dem Amt Blanck ist von den Alliierten dafür gesorgt worden, dass die militärische Seite immer nur nachrangig behandelt werden muss. Wenn es um das Wohl und Wehe der Bundeswehr geht, hat immer die zivile Seite das Pre, Beamte, die größtenteils nie eine Kaserne von innen gesehen haben. Fazit: Die Bundeswehr wird bewusst "bedingt abwehrbereit" gehalten. Man kann es Frau v.d.Leyen nur wünschen, dass es ihr gelingt, dieses Gegeneinander endlich zu beenden. Ich traue es ihr jedenfalls zu.

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Ausfriedenau 09.01.2014, 11:57
22. Enttäuschend

In der Tat hat de Maiziere nicht das gehalten, was er versprochen hat. Möglicherweise ist er nur ein guter Zuarbeiter und ein ziemlich schlechter "Macher". Aber in einem irrt SPON: Sich an der Coolness von Merkel ein Beispiel zu nehmen ist insofern ein falscher Ratschlag, weil Merkels Coolness mit ihrer fehlenden eigenen Meinung begründet werden muss. Merkel bleibt ruhig, weil sie keinen eigenen Standpunkt hat, zu nichts und keinem Thema!Sie moderiert zwischen den verschiedenen Standpunkten der Beteiligten, einen eigenen input bringt sie nicht. So agieren alle Moderatoren und zwar die guten. Das kann die Merkel, mehr aber nicht! Leider.

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soldev 09.01.2014, 11:58
23.

Zitat von paulhaupt
.... die Befindlichkeit seiner Sodaten ist dem Herrn Bundesverteidigungsminister also vollkommen egal. Diese Äußerung ist beschämend und disqualifiziert Herrn de Maizière für dieses Amt.
Das fand ich das Schlimmste und zeigt wessen Geistes Kind dieser Mensch ist. So eine Aussage disqualifiziert ihn für jedes Amt mit Personal.

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Klaus100 09.01.2014, 11:59
24. Bravo Thomas de Maizière

Endlich mal jemand, der die richtigen Worte findet. Gegen französisch und britischen Chauvinismus und Nationalismus. Deutschland muss sich als wichtigstes und erfolgreichstes Land Europas unhabhängig von postkolonialen Interessen der beiden Absteiger machen.

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kdshp 09.01.2014, 12:02
25.

Zitat von sysop
Er lamentiert über Probleme im Ministerium und kritisiert die Verbündeten: Bei seinem Abschied als Verteidigungsminister lässt Thomas de Maizière seinem Frust freien Lauf. Das wirkt unsouverän - und könnte für Angela Merkel zum Problem werden.
Frau merkel (CDU) macht es richtig! Sie übertrifft da mit ihrer art sogar die politik der ruhigen hand. Es gibt halt dinge die nicht so laufen wie sie sollten und es ist dann besser sie auslaufen zu lassen. Warum sollte sich frau merkel über die bundeswehr reform aufregen die scheinbar absolut daneben geht? Frau merkel hat das ja nicht zu verantworten und wenn sie sich jetzt einmischen würde wäre es sicherlich nur zu ihrem nachteil.

Frau merkel stößt die sachen ja nur an und andere müssen dann zeigen wie sie das umsetzen ego tragen diese auch die verantwortung dafür. Es ist auch nicht die aufgabe der kanzlerin sich um alles zu kümmern oder gar die verantwortung dafür zu übenehmen.

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minando 09.01.2014, 12:04
26. Mir scheint...

...unabhängig was von dMs Ausbruch zu halten ist, dass da einiges im Argen liegt bei der Bundeswehr, und nur darum geht es und nicht um die Befindlichkeiten der Politiker. Man sollte sich eher fragen, was denn alles schiefgegangen sein muss damit sogar Herrn de Maizière der Kragen platzt.
DAS sollte Grund zur Sorge sein, und nicht die Frage ob Ehrlichkeit einen Politiker für das Kanzleramt ungeeignet macht.

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blitzunddonner 09.01.2014, 12:05
27. da knattert es wohl im gebälk.

da knattert es wohl im gebälk: das ist die botschaft für mich. denn weder ein angepaster ex-verteidigungsminister noch seine jetzt dargelegte "kritische" sicht sind für mich honoriger art.

aus der sicht der systemträger allerdings, also auch aus der merkelschen, ist der mann untragbar geworden - auch und gerade in seinem neuen job. immerhin greift das alte metier da hinein. nicht nur, weil es da ebenso militärische verbände gibt, sondern das übergeordnete thema "sicherheit ist.

bei der nächsten kabinettsrochade ist der weg.

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veritas31 09.01.2014, 12:05
28. Mücke = Elefant

Meine Herren, hier wird aber echt aus einer Mücke ein Elefant gemacht.
Er hat eben ein bisschen gequengelt...na und?

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tommit 09.01.2014, 12:08
29. Also wenn die Kanzlerin

Zitat von Europa!
Im Rennen um höhere Ämter hat sich de Maizière doch längst disqualifiziert. Sein "Nichts-gewusst" bei den Beschaffungspleiten hat ihn als blasse Charaktermaske entlarvt. Die Kanzlerin sollte ihn schleunigst vergessen.
nicht noch um Längen besser ist in 'Nichts gewusst' sie ist schon bei 'Selbst Beweise lasse ich leugnen' dann müsste sie sich selbst zuerst vergessen...

DIe Kanzlerin darf dahingehen wohl keine AMsstäbe an andere anlegen...
In 100 Jahren noch nicht.. Angela ist ein auf zwei Beinen laufendes NDA (Non disclosure Agreement).. da ist mir ein Lamentierer wesentlich Sympathischer .. da hab ich als Wähler wenigstens nicht das Gefühl komplett vom A.. abgefallen zu sein.

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