Forum: Politik
Zukunft der Sozialdemokraten: Steinbrück rät zu Wechsel an SPD-Spitze
DPA

Nun erteilt auch der einstige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seiner Partei öffentlich Ratschläge: An der Parteispitze sei ein Wechsel nötig. Man brauche "eine Person wie Bernie Sanders", nur 30 Jahre jünger.

Seite 2 von 15
qoderrat 31.10.2018, 07:25
10.

Auch wenn ich schon sehr lange die Meinung vertrete, die SPD benötigt dringend eine personelle Erneuerung, da die aktuellen Personen unwiderruflich jedes Vertrauensverhältnis zum Wähler verloren haben, es ist unerträglich wenn sich jetzt ausgerechnet die Verursacher der Parteikrise wie Gabriel und Steinbrück aus dem off melden und gute Ratschläge geben.

Ich weiss natürlich nicht was die Motivation dafür ist, aber der Verdacht dass hier nochmal Rache an denen geübt werden soll, die ihnen die Posten streitig gemacht haben liegt nahe. Bitte lasst das bleiben, Ihr werdet jetzt schon als schädlich für die Partei in die Geschichte eingehen, wenn Ihr jetzt noch weitermacht werdet Ihr auch noch als Verursacher des Komplettzusammenbruchs verantwortlich gemacht. Und zu recht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
willi.thom 31.10.2018, 07:30
11.

wenn´s schlecht läuft für eine Partei wie die SPD, finden sich viele Ratgeber, auch ungebetene. Nahles und Scholz sind Figuren der alten SPD, sie taugen nichts für einen Neuanfang, da hat Steinbrück recht. Frau Nahles fehlt das Charisma und die Weltläufigkeit, Herr Scholz verwechselte den G 20 Gipfel mit einem Volksfest in Hamburg, als Kanzlerkandidat ist er für mich schwer vorstellbar.
Die übrigen Führungsfiguren haben den gesellschaftlichen Wandel - Stichwort Identitätspolitik - noch nicht verstanden, das gilt auch für Herrn Kühnert, den ich für einen ausgesprochenen Schwätzer halte und der besser ASTA-Vorsitzender bleiben sollte..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatherted98 31.10.2018, 07:35
12. Ja der Steinbrück....

....was der in der SPD macht, fragen sich auch viele Wähler. Der hat als junger Mann mal das falsche Parteibuch gewählt und steckt nun seit Jahrzehnten bei den Sozis fest. Hätte er es mal gemacht wie Verheugen damals bei der FDP und einfach gewechselt (diesmal zur FDP) wäre er wenigstens halbwegs glaubwürdig. So bleibt nur der schale Nachgeschmack eines Medien/Buch/Reden-Abzockers der sich gerne buchen lässt für teures Geld....den Bürger/Sparer aber in der Bankenkrise billig verkauft hat. Auch daran erinnert sich so mancher SPD Wähler heute noch.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sal.Paradies 31.10.2018, 07:49
13. Fr.Nahles ...bitte gehen Sie

Steinbrück liegt richtig und mit K.Kühnert hat die Alte Dame doch ein junges und doch sehr bekanntes Gesicht. Kühnert kann ja wenigstens die Jungwähler aktivieren, was schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre. Die SPD von heute hat so keine echte Chance die Zweitstärkste Kraft in D zu bleiben. Nach Lage der Dinge wird sie gerade von den Grünen und der AFD im Eiltempo überrollt und die Frage ist, wie lange die Genossen diesem Untergang noch zusehen wollen? Nahles ist natürlich noch nicht wirklich lange dabei, wird aber offensichtlich vom Großteil der Wähler als Establishment wahrgenommen. Und ihr ewiges zögern und hilfloses lammentieren als Seehofer und Merkel in diesen monatelangen Clinch gingen zeigten vielen, dass sie so gar nix hat was bei G.Schröder als klare Kante empfunden wurde. Guckt euch an, was der Fussballclub TSG Hoffenheim machte. Die beriefen einen blutjungen Trainer der nicht nur den Abstieg verhinderte, sondern aktuell diesen Club wieder in die Championsliga führte! Mut kann sich durchaus lohnen und die Grünen haben mir ihrem Austausch gezeigt, dass es durchaus Vorteile hat, wenn die Gesichter an der Spitze wechseln. Ohne die neue Doppelspitze Baerbock+Habeck wäre dieser aktuelle Durchmarsch nicht so möglich gewesen. Die wirken neu und unverbraucht, machen trotzdem einen Kompetenten Eindruck und finden vor allem eine neue Sprache mit denen sie dem Wähler gegenübertreten. Kein Lavieren und Drumherumreden sondern klare Kante, weshalb viele sie wählen die sich dem rechten Mob gegenüber stellen wollen. Was letztes Jahr noch als Risiko galt kommt heute als Erfolgsmodell daher. Da sollten sich die Sozen mal ein Stück von abschneiden, denn so wie aktuell ist der Weg vorgegeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klausindo 31.10.2018, 07:56
14. Die Fahradkette gibts noch..

jetzt fehlt rur noch G.Schröder das er seinen Send dazu gibt. Gerade die Totengräber der SPD wollen gute Ratschläge geben. Es wird lange dauern bis die Partei das Vertrauen der Wähler zurück hat. Nahles und Scholz sind nicht in der Lage etwas zu verbessern. Malu Dreyer traue ich mehr zu. Ich hoffe das die SPD es schafft und wieder wählbar wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ole_Ostpreiß 31.10.2018, 08:10
15. unbegreiflich, die SPD scheint wie gelähmt

Merkel hat der SPD wieder eines ausgewischt und die SPD hält trotz dem immer noch an der GroKo fest ...
was muß noch geschehen bis die SPD begreift wie der Hase läuft ?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 31.10.2018, 08:22
16. ....

Ich kann mich nur wiederholen!
Als SPD Stammwähler sage ich , das die SPD aus der GROKO raus muß, so schnell es geht.
Ich verstehe nicht das es die SPD nicht schafft ihre Erfolge in der GROKO als ihre Erfolge zu vermitteln. Es kann nicht sein, das zum Beispiel Merkel sich im Wahlkampf hinstellt, den Mindestlohn als Erfolg der GROKO hinstellt aber die CDU meint und es auch so verstanden wird. Von der SPD / Schulz gab es da keine entsprechende Reaktion.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hank Hill 31.10.2018, 08:22
17. Ohne

eine sozialdemokratische Identität bringt auch ein junger Bernie Sanders keinen Erfolg. Schröders Agenda 2010 hat die SPD erledigt. Nur verstehen sie das immer noch nicht. Damals sind viele SPD Wähler direkt zu den Linken gewandert. Mittlerweile sind vermutlich Viele bei den Grünen gelandet. Dazu kommt noch daß Merkel ungeniert in Positionen der SPD gewildert hat, bzw. sie einfach übernommen hat. Also braucht kein Mensch mehr diese Partei. Mittlerweile versteht auch der letzte SPD Wähler, in dieser Partei geht es nur um Posten und um die Karriere.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Freidenker10 31.10.2018, 08:24
18.

Steinbrück hat so ziemlich jede Wahl verloren die man verlieren kann, ein Ratschlag von ihm ist mehr als unnötig! Aus meiner Sicht hat die SPD seit den Schröder Tagen kein geeignetes Spitzenpersonal mehr aufstellen können. Allein schon die Kanzlerkandidaten waren aus der zweiten Reihe und alle waren sie Schröder-Hiwis. Die SPD wird leider viele Jahre brauchen um sich von Merkel zu erholen, neues Personal zu entwickeln und Ideen erdenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holgi_ka 31.10.2018, 08:34
19. Sozialdemokraten in der SPD?

Recht hat er, irgendwie - wobei mir als Vorbilder neben Sanders auch noch ein gewisser Corbyn oder ein Melenchon einfielen, aber die machen ihm wohl eher Angst, da wagt er gar nicht daran zu denken. Nur, wie findet man in Deutschland eine profilierte Person, die gegen die Parteispitze der SPD lange und sichtbar sozialdemokratische Positionen vertreten hat? Die damit die persönliche Glaubwürdigkeit und Integität für eine wirklich andere Politik verkörpert? Jung und prominent noch dazu? Die Liste der in Frage kommenden Personen ist kurz, sehr kurz und ich zweifle irgendwie, dass die alte Tante SPD sich zu so einem Angebot an Sahra Wagenknecht durchrigen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 15