Forum: Politik
Zukunft der SPD: Steinbrück traut Kühnert Amt des Parteivorsitzenden nicht zu
AFP

"Ich glaube, dass diese Große Koalition Weihnachten nicht erreichen wird", sagt der frühere SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück. Auch zu Kevin Kühnerts Chancen auf den Parteivorsitz hat er eine klare Meinung.

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James Blönd 13.06.2019, 09:09
30.

Zitat von grainer16
Langsam wird's bei Spon spooky.
Ja? Ich finde, Spiegel online findet zum Glück langsam wieder zur alten (Spiegel) Größe zurück. Endlich.

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fuchsi 13.06.2019, 09:31
31. Die digitale Zukunft

braucht jüngere Politiker in führenden Positionen, auf jeden Fall U 40. Steinbrück, der in der Finanzkrise den Banken Fantastilliarden aus Steuerzahlers Tasche hinterhergeschmissen hat und nun durch einen lukrativen Posten belohnt wurde, soll froh sein, dass er seinen Ruhestand geniessen kann und nicht zur Verantwortung gezogen wurde für dieses Vehalten (privat abkassieren), das eigentlich eines Sozialdemokraten unwürdig ist. Kühnert hat nicht solchen Dreck am Stecken. Schon das macht ihn als Kandidaten interessant, vielleicht ist er nicht so einfach einzukaufen für das Kapital?

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4711_please 13.06.2019, 09:40
32. Die Unke

Steinbrück hat interessanterweise zugegeben, dass seine Deregulierungspolitik ein großer Fehler war. Aus meiner Sicht hat sie ihn zum Master of Desaster gemacht, denn er hatte ja seine Finger in der Bankenkrise 2007ff, im NSU-Komplex und beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs beim U-Bahnbau. Mit seiner neoliberalen Politikeinstellung war er die komplette Fehlbesetzung, was 15-20 Jahre später sich noch immer zur Abwertung führt. Dass er das dänische Sozen-Modell anpreist wie Gabriel ist fatal. Denn eine Übernahme von AfD-Positionen in der Migrantenfrage wird sicher viele weitere Leute verprellen, dass es AfDler anlockt glaube ich nicht. Deren Sorge scheint mir die Vernachlässigung. Dass Steinbrück die Chuzpe hat, Kühnert als zu jung für Führungspositionen zu bezeichnen, ist angesichts seiner früheren Fehler und seiner heutigen Vorschläge ein Witz. Um auch mal was positives über ihn zu sagen: er ist ein guter Redner und kein Langeweiler, auch versteht er es, sein Buchhalter-Sein mit Humor zu spielen. Schade, dass er Republik und Partei durch seine ideologischen Verirrungen dermaßen gegen die Wand gefahren hat.

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ErnstB. 13.06.2019, 09:42
33.

Jetzt erheben sich die älteren Herren der SPD aus ihrem gemütlichen Ohrensessel um der Partei kluge Ratschläge zu erteilen. Nachdem die alte Garde alles abgegrast hat, was dort zu holen war, sind ihre Weisheiten doch sehr gefragt. Sie warnen und erheben den Finger. Bloß keine Veränderungen! Aber wenn man sich so anschaut, was solche Politakrobaten großartiges vollbracht haben, was am Ende dabei hinten oder vorne für die SPD herauskam, schaut man doch in eine große Leere. Es tröpfelt nur noch so dahin. So wie die Wählerstimmen der Partei den Bach runtergehen. Von 40% auf 20% bald 10%. Aber Schröder, Steinbrück, Müntefering und Co. sind aus dem Schneider und erteilen kluge Ratschläge.

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quidquidagis1 13.06.2019, 09:48
34. Frau Maischberger..

Zitat von mairae
Kevin Kühnert sagte in einer Politik-Talkshow, dass die SPD aufhören mus über Personalien zu debattieren. Das schlechte Wahlergebnis muss endlich Debatten zu inhaltlichen Themen hervorrufen. Und jetzt wird über seine Personalie gesprochen. Ich kann nur den Kopf schütteln.
..hat das Thema angesprochen,nicht Herr Steinbrück!

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Eronica 13.06.2019, 09:48
35. @liberaloekonom

Sie machen es schon wieder und behaupt wieder das Menschen mit kleinem Eigentum enteignet werden sollen, das ist aber gerade nicht der Fall. Ich muss schon sagen Vhuspe haben Sie, aber was die Wahrhaftigkeit angeht da müssen Sie noch dran arbeiten, genau das ist es was wir Wähler nicht mehr ausstehen und nicht mehr wollen, daß haben die meisten Parteien nicht kapiert, denn Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit ist das tatsächliche Problem von Wählerschwund.

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man 13.06.2019, 09:51
36. Steinbrück kann doch

seine Meinung kund tun, was soll´s. Richtig ist allerdings, dass mit nostalgischen VEB Forderungen kein Fortschritt zu erreichen ist. Und zur Klimadebatte sollte man sich ehrlich machen, z. B. mit den Fragen zu Auswirkung und Veränderungen der Handelsstrukturen wenn wir etwa 60% weniger Öl importieren. Macht euch ehrlich und das trifft auch auf Kühnert zu. vielleicht klappt´s dann wieder mit dem Wahlvolk.

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antelatis 13.06.2019, 10:07
37. Typisch

Das ist das Problem der SPD: Alte Männer, die angst haben, was Neues auszuprobieren. Mit so einer Einstellung, wird es schwer werden, sich zu erneuern.

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hans.lotz 13.06.2019, 10:07
38. Altgenossen, eine Gefahr für die SPD

Der Auftritt von Steinbrück in der Öffentlichkeit ist eine Höchststrafe für die SPD. Seine Äußerungen passen bezüglich Inhalt und Stil längst nicht mehr in die Zeit. Steinbrück strahlt das Licht aus, hinter dem die SPD ins Nirvana versinkt.

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Das Grauen 13.06.2019, 10:14
39. Was sollen Stellvertreter, die nicht stellvertreten wollen?

Bis auf die drei, die jetzt als Trio in die Bresche gesprungen sind, muß der gesamte SPD Vorsitz ausgetauscht werden. Stattdessen braucht man eine neue, verkleinerte Führungsgruppe, in der nur fähige und beliebte Leutesitzen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Mit der jetzigen Chaotentruppe ist doch kein Stast zu machen. Schauen wir uns das Elend doch mal an:
MALU DREYER - Ok. Ministerpräsidentin von RP. Gute Wahlergebnisse. Hat Verantwortung übernommen. Eindeutige Führungskompetenz.
THORSTEN SCHÄFER-GÜMBEL - Naja. Ex Spitzenkandidat Hessen. Hat leider immer verloren. Hat jetzt im Trio Verantwortung übernlmmen. Sollte aber bald ersetzt werden.
MANUELA SCHWESIG - Naja. Ministerpräsidentin von M-VP. Hat aber noch nie eine Wahl gewonnen. Trägt Verantwortung im Trio. Muß Kompetenz aber noch beweisen.
OLAF SCHOLZ - Naja. War Ministerpräsident in Hamburg. War aber nicht bereit, in der SPD Verantwortung zu übernehmen. Daher fragwürdiger Genosse, der eventuell aus dem Vorstand entfernt werden sollte.
NATASCHA KOHNEN - Raus! Parteichefin in Bayern. Hat dort aber bei jeder Wahl schlecht abgeschnitten. Bemüht, kann's aber nachweisbar nicht. Hat daher im Vorstand nichts zu suchen!
RALF STEGNER - Raus! Ex-Parteichef in SH. Hat dort nie eine Wahl gewonnen. Selbst innerhalb der Parrei umstritten. Lautstark, kann aber nachweisbar nichts. Eine Katastrophe für den Vorstand!
LARS KLINGBEIL - Naja. Generalsekretär der SPD. Eigene Wahlergebnisse ok, ist aber an letzten SPD-Verlusten mitschuld. Warum sollte er im Vorstand sein?
THORBEN ALBRECHT -- Raus! Geschäftsführer der SPD. Reiner Funktionär, ist noch nie bei einer Wahl angetreten. Daher nicht kompetent, über Kursentscheidungen mitzubestimmen. Hat im Vorstand nichts verloren.
DIETMAR NIETAN - Naja. Bundesschatzmeister der SPD. Durchwachsene Wahlergebnisse. Bundesweit sicher den meisten Wählern unbekannt. Fragwürdig, warum er im Vorstand sein sollte.
UDO BULLMANN - Raus. Europapolitiker, der bei der letzen Wahl ein katastrophales Ergebnis mit zu verantworten hat. Hat in der EU viel unpopulären Mist mitgetragen. Hat im Vorstand nichts mehr zu suchen.

Da sehen wir doch das Problem: Zu viele unfähige Köche, die noch nie einen leckeren Brei gekocht haben. Die Fähigkeit dieses Vorstands, populäre Politik zu machen, muß ernsthaft bezweifelt werden. Da muß einmal gründlich aufgeräumt werden! Es darf nicht nur um die Spitzenposition gehen, der bisherige Vorstand ist auch das Problem. Die neue, kleinere Gruppe darf dann nur noch aus erfolgreichen Leuten bestehen, die für die Partei wirklich Verantwortung übernehmen wollen. Denn Nichtskönner können die SPD nicht retten!

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