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Zukunft des Kosovo: Serbien lehnt EU-Plan ab

Die Regierung Serbiens sagt Nein zum EU-Vorschlag für ein Abkommen mit dem Kosovo. Die Rechte der serbischen Minderheit würden nicht gewahrt. Man wolle aber weiterverhandeln, heißt es in Belgrad - doch die Europäer verlieren die Geduld.

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emeticart 08.04.2013, 19:47
1. Tja, ...

... liebe Serben, hättet ihr euch damals nicht wie ein Elefant im Porzellanladen aufgeführt, könntet ihr schon langst in der EU sein und Deutschland hätte euch den Kauf diese Landstriches finanziert. Wartet noch ein bisschen, pocht auf Reparationen vom 3. Reich und schwubs, zahlen wir ...! Mfg

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polskiserb 08.04.2013, 19:52
2. Noch ist Rade nicht gestorben....

Klar ist Priština für nichts bereit. EU hat die Geduld verloren. Es ist gut, daß die Sadisten diesmal nicht gleich mit Bombardierung drohen. Kommt Zeit, komt Rat.

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aleks1511 08.04.2013, 20:07
3. Nein!!!

Lustig, wieder wir sind schuld. Na ja Hauptsache wir sind im Kosovo nicht eingefallen.
Nun mal echt. Tausende Nationalisten in Serbien haben Demonstriert ist nicht die ganze Wahrheit. Es waren nur ein paar hundert. Lustig wo wir hin wieder hin geschoben worden sind. Laut verschiedenen Medien hat sich sie Regierung wirklich schwer getan abzulehnen.
Wenn es ein guter Vorschlag gewesen wäre hätten wir in Europa ein Problem weniger.
Warum das Nein:
Ganz einfach, Die EU hat mit den Kosovaren ein Angebot vorgelegt wo die vier Gemeinden so zusammen gesetzt werden das die Kosovaren wieder die Mehrheit der Bevölkerung ausmacht. Aber das hat die Regierung die ganze Zeit abgelehnt. Jeder Vorschlag der serbischen Regierung wurde gleich von beiden seiten abgelehnt oder so überarbeitet, dass man den nicht annehmen konnte. Also, glich das eher an ein Ultimatum als ein Angebot. Wir wissen alle das die EU das Problem lösen will und sich auch eines Staates lösen will das am Geldhahn der Gemeinschaft hängt. Durch den Positiven Ausgang der Gespräche hätte man Geld auch an anderer stelle kriegen können. Ich meine IWF u.s.w....
Aber ich hoffe die Gespräche gehen weiter, wenn da nicht die Serben wären.... :-)

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glücklicher südtiroler 08.04.2013, 20:08
4. Der Kosovo und die EU...

Zitat von sysop
Die Regierung Serbiens sagt Nein zum EU-Vorschlag für ein Abkommen mit dem Kosovo. Die Rechte der serbischen Minderheit würden nicht gewahrt. Man wolle aber weiterverhandeln, heißt es in Belgrad - doch die Europäer verlieren die Geduld.
Die EU und die Nato, also der Westen, haben geglaubt daß ein neuer Staat die alten Probleme löst. Nein, tut er nicht. Es ist bestenfalls ein "frozen conflict" der uns als Frieden verkauft wird. Der EU hat sich keine große Freude bereitet und letztendlich dazu beigetragen daß diese Weltgegend nicht zur Ruhe kommt. Interessant auch daß für die Serben des Nordkosovo anscheinend andere Rechte gelten als für die Kosovoalbaner selbst. Nein; es ist unglaubwürdig. Auf dem Balkan macht man den gleichen Fehler wie leider nach vielen Konflikten: Man sucht sich die Guten raus und belohnt diese während die Bösen bestraft werden anstatt nach einem Konflikt eine gangbare Lösung für alle zu suchen hat man mit der Brechstange das geschaffen was heute ein halbanerkannter Staat-Nichtstaat ist; der in sich wiederum alles Potenzial für neue Minderheitenkonflikte birgt. Das kann nicht funktionieren...

Schian Gruaß...

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tok.p 08.04.2013, 20:13
5. Mutige und richtige Antwort

Meiner Meinung nach hat die serbische Regierung sehr großen Mut bewiesen indem sie den EU Plänen eine Abfuhr erteilt hat. Die EU muss und wird hoffentlich verstehen, dass die Probleme auf dem Balkan nicht mit einseitigen Maßnahmen gelöst werden können. Das Selbstbestimmungsrecht welches Kroaten, Slowenen, Bosniaken und Albaner für sich nutzten sollte auch für Serben eine Option sein.

Leider ist Pristina total stur und will die serbische Seite nicht mal anhören, dies könnte im laufe der zeit zu einer neuen Krise führen. Ich hoffe für Serbien und den gesamten Balkan, dass die EU und Frau Asthon grünes licht für weitere Verhandlungen gib, eine gewaltsame Eingliederung des Nordens in die sogenannte kosovarische Verfassung sollte unbedingt vermieden werden!

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Atheist_Crusader 08.04.2013, 20:33
6.

Zitat von sysop
Die Regierung Serbiens sagt Nein zum EU-Vorschlag für ein Abkommen mit dem Kosovo. Die Rechte der serbischen Minderheit würden nicht gewahrt.
Natürlich werden die nicht gewahrt. Das ist der Balkan. Die Rechte von irgendwem werden (heute und wohl noch mindestens ein paar Jahrzehnte in die Zukunft) nur dann gewahrt, wenn er in einem Land lebt das auch von seinen Landsleuten regiert wird.

Oder wenn er sich vor der Weltöffentlichkeit als Opfer präsentieren kann, weil die eigenen Mordkommandos den Mordkommandos der anderen unlegen waren. Aber ganz sicher nicht, indem man erinnert, mahnt oder auf Rechte pocht.

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Panslawist 08.04.2013, 20:55
7.

Zitat von glücklicher südtiroler
Die EU und die Nato, also der Westen, haben geglaubt daß ein neuer Staat die alten Probleme löst. Nein, tut er nicht. Es ist bestenfalls ein "frozen conflict" der uns als Frieden verkauft wird. Der EU hat sich keine große Freude bereitet und letztendlich dazu beigetragen daß diese Weltgegend nicht zur Ruhe kommt. Interessant auch daß für die Serben des Nordkosovo anscheinend andere Rechte gelten als für die Kosovoalbaner selbst. Nein; es ist unglaubwürdig. Auf dem Balkan macht man den gleichen Fehler wie leider nach vielen Konflikten: Man sucht sich die Guten raus und belohnt diese während die Bösen bestraft werden anstatt nach einem Konflikt eine gangbare Lösung für alle zu suchen hat man mit der Brechstange das geschaffen was heute ein halbanerkannter Staat-Nichtstaat ist; der in sich wiederum alles Potenzial für neue Minderheitenkonflikte birgt. Das kann nicht funktionieren... Schian Gruaß...
Die Interessenslage ist auf dem Balkan immer die gleiche und mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun. Dort stoßen Germanen, der Vatikan, Rußland und die Türkei/Islam aufeinander.
Die Germanen und der Vatikan haben den Serben in der Vergangenheit schon sehr großzügige Angebote gemacht, falls diese sich im Gegenzug von Rußland abwenden. Serbien hat dieses immer abgelehnt und heute bietet der Westen den Albanern Vieles an, falls diese sich von der Türkei/Islam abwenden, was Aussicht auf Erfolg haben könnte, da die Albaner sich damals auch den Osmanen angeschlossen bzw. den Islam angenommen haben und im Gegenzug Land bekommen haben, vor allem im Kosovo.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele albansiche Anführer zum Katholizismus konvertiert sind, um sich das Wohlwollen des Westens zu sichern, allerdings ist der islamische Einfluss noch stärker und es zeichnet sich schon ein Bürgerkrieg zwischen katholischen und moslemischen Albanern ab.

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desmond2 08.04.2013, 21:26
8. weil Sicherheit, Fortbestand und Wahrung der Menschenrechte der Serben im Kosovo nicht garantiert werden

Serbien könne die Vorschläge nicht akzeptieren, "weil Sicherheit, Fortbestand und Wahrung der Menschenrechte der Serben im Kosovo nicht garantiert" würden, erklärte die serbische Regierung am Montagabend. Tja ein Witz. Also die EU lässt sich ganz schön von Serbien verarschen und das nicht zum ersten mal. Da kann man fragen die serbische Dialer-Bande Dacic Vucic Nikolic wie steht mit der Sicherheit, Fortbestand und Wahrung der Menschenrechte der Albaner in Presevo Tal ganz einfache frage oder?

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tok.p 08.04.2013, 21:46
9. @desmond

Unglaublicher Vergleich.
In welcher Hinsicht sind die Menschen in Presevo von Menschenrechtsverletzungen bedroht? Gibt es täglich Explosionen wie in Mitrovica?
Gibt es politisch motivierte straftaten ? Müssen sie sich um ihre Moscheen sorgen?

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