Forum: Politik
Zukunftsdebatte: Linke-Basis erzwingt Konferenz zur Parteilinie

Die Spitze der Linkspartei beugt sich dem Druck der Basis: Mehr als 400 Kreisvorsitzende dürfen nun doch auf einer Konferenz über die Zukunft ihrer Partei diskutieren. Linke-Chefin Gesine Lötzsch räumte ein, die Absage der Veranstaltung sei ein Fehler gewesen.

wahrheitsfreund 11.04.2011, 20:06
1. Das macht Spaß!

Immer schön die Linke runterschreiben, immer drauf, aus jeder Mücke muss ein Elefant gemacht werden, das macht Spaß. Jede kleinste Möglichkeit muss genutzt werden, um sie in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen und über positive Entwicklungen und Veranstaltungen wird natürlich nicht berichtet, wo kämen wir denn da hin? So lieben wir SPON, so muss das sein! Ich habe allerdings schmerzlich die Worte "Kommunismus", "SED" und "Stasi" vermisst, bitte fügen Sie diese noch ein, sonst ist der Artikel einfach nicht vollständig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HenriCross 11.04.2011, 21:23
2. Kommunismus

Zitat von wahrheitsfreund
Immer schön die Linke runterschreiben, immer drauf, aus jeder Mücke muss ein Elefant gemacht werden, das macht Spaß. Jede kleinste Möglichkeit muss genutzt werden, um sie in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen und über positive Entwicklungen und Veranstaltungen wird natürlich nicht berichtet, wo kämen wir denn da hin? So lieben wir SPON, so muss das sein! Ich habe allerdings schmerzlich die Worte "Kommunismus", "SED" und "Stasi" vermisst, bitte fügen Sie diese noch ein, sonst ist der Artikel einfach nicht vollständig.
Dann mach ich das! Das sind "die Wege zum Kommunismus"! Hoffentlich kommen diese Pseudo-Kommunisten und Nachfolge-SED mal darauf, dass das "Ewig-Gestrige" wirklich von gestern ist und auch da bleiben soll!
Im Übrigen geht es der FDP nicht anders und wird von SPON genauso behandelt - und dabei ist die FDP eine demokratische Partei!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Diomedes 11.04.2011, 21:28
3. Zeit für Herbert Spencer und Aristoteles!

Bereits Aristoteles hatte die völlige Gemeinsamkeit als Staats- und Wirtschaftsform mit guten Gründen verworfen: „Außerdem hat jene Lehre einen weiteren Fehler. Was den meisten gemeinsam ist, erfährt am wenigsten Fürsorge. Denn um das Eigene kümmert man sich am meisten, um das Gemeinsame weniger oder nur soweit es den einzelnen angeht. Denn, abgesehen vom übrigen, vernachlässigt man es eher, weil sich doch ein anderer darum kümmern wird, (…) Also werden sie sie alle gleichmäßig vernachlässigen.“ – und dies tat auch Herbert Spencer: Jeder Sozialismus ist mit Sklaverei verbunden. Was macht das Wesen eines Sklaven aus? Wir danken in erster Linie an ihn als an einen Menschen, welcher das Eigentum eines anderen ist. Damit aber dieses Eigentum mehr als nur nominell ist, muß es sich erweisen, daß die Tätigkeit des Sklaven unter Kontrolle steht – unter einer Kontrolle, die gewöhnlich dem Vorteil des Kontrollierenden dient. Was den Sklaven grundsätzlich charakterisiert, ist, daß er unter Zwang arbeitet, um die Wünsche eines anderen zu befriedigen.
- man sieht also wie wenig jene Phantastereien schon auf dem Gebiet der Theorie sich zu behaupten vermögen; wie sie in der Praxis versagt haben dürfte ebenfalls bekannt sein.

Im Übrigen bin ich dafür, dass der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel und das inflationäre Spielgeld, genannt Euro, zerstört werden müssen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 11.04.2011, 22:08
4. kein Titel!

Zitat von wahrheitsfreund
Immer schön die Linke runterschreiben, immer drauf, ...
Der Versuch wäre dann allerdings gründlich danebengegangen. Der Vorgang macht doch der LINKEN alle Ehre! Vertreter der Parteibasis zeigen einer Parteiführung die Grenzen auf, und diese erkennt begangene Fehler, benennt sie als solche und korrigiert sie - ich habe als Anhänger der Partei meine helle Freude daran. Die Partei beweist ihre Lebendigkeit, insbesondere den 50 Kreisvorsitzenden gebührt für ihre Intervention alle Anerkennung, und wenn auch Vergleichbares vielleicht bei den GRÜNEN auch heute noch allenfalls denkbar wäre: könnte man sich so etwas bei einer der Dreibuchstabenparteien vorstellen? Deren Mitgliedschaft scheint doch wohl weit eher von dem Bedürfnis getrieben zu sein, hinter dem jeweiligen Leit... her im Herdenverband zu laufen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wuup 11.04.2011, 22:08
5. ohne

Zitat von HenriCross
Dann mach ich das! Das sind "die Wege zum Kommunismus"! Hoffentlich kommen diese Pseudo-Kommunisten und Nachfolge-SED mal darauf, dass das "Ewig-Gestrige" wirklich von gestern ist und auch da bleiben soll! Im Übrigen geht es der FDP nicht anders und wird von SPON genauso behandelt - und dabei ist die FDP eine demokratische Partei!
Sie haben die Stasi vergessen. Und die FDP ist eine Lobbyistenvereinigung und keine Partei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chefchen 11.04.2011, 22:41
6. genau

Zitat von friedrich_eckard
Der Versuch wäre dann allerdings gründlich danebengegangen. Der Vorgang macht doch der LINKEN alle Ehre! Vertreter der Parteibasis zeigen einer Parteiführung die Grenzen auf, und diese erkennt begangene Fehler, benennt sie als solche und korrigiert sie - ich habe als Anhänger der Partei meine helle Freude daran. Die Partei beweist ihre Lebendigkeit, insbesondere den 50 Kreisvorsitzenden gebührt für ihre Intervention alle Anerkennung, und wenn auch Vergleichbares vielleicht bei den GRÜNEN auch heute noch allenfalls denkbar wäre: könnte man sich so etwas bei einer der Dreibuchstabenparteien vorstellen? Deren Mitgliedschaft scheint doch wohl weit eher von dem Bedürfnis getrieben zu sein, hinter dem jeweiligen Leit... her im Herdenverband zu laufen!
Sehr richtig - in anderen Parteien fröhnt man ja eher dem BASTA- oder Tefloneffekt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren