Forum: Politik
Zutrittsverbot für Flüchtlinge: Freiburg will mit Klubbetreibern reden
Corbis

Zahlreiche Klubs und Diskotheken in Freiburg verwehren Flüchtlingen den Zutritt. Dieses pauschale Verbot ist laut Polizei und Politikern nicht nur rechtswidrig, sondern auch unnötig: Es seien kaum Straftaten gemeldet worden.

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Phil2302 24.01.2016, 14:07
1.

Also, ich weiß nicht wie es in Freiburg aussieht, aber da, wo ich herkomme, kämpfen die Clubs mit ausbleibenden Gästen und sinkenden Einnahmen. Jedem Asylbewerber grundsätzlich den Eintritt zu verwehren führt natürlich zu geringerem Umsatz. Warum sollten die Betreiber diesen Schritt also wagen, wenn es doch angeblich keine Gründe dafür gibt? Die Polizei weiß nichts von irgendwelchen Straftaten von Flüchtlingen - na, das kommt mir doch irgendwo bekannt vor.

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Paul-Merlin 24.01.2016, 14:09
2. Es werden kaum Straftaten gemeldet ...

Kann eine Stadtverwaltung wirklich so einfältig sein? Natürlich werden kaum Straftaten gemeldet. Bringt ja doch nichts, die Täter werden nicht gefasst geschweige denn abgeurteilt. Die Clubbesitzer helfen sich dann selbst, indem sie potentielle Missetäter halt gar nicht mehr hereinlassen. Nur zu verständlich, denn sonst bleiben die weiblichen Gäste aus, der Club geht binnen kurzem pleite.

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claudiamehrweger 24.01.2016, 14:09
3. Die Polizei weiß also nichts von den Übergriffen!

Wer hätte auch was anderes angenommen. Welche Frau geht denn auch zur Polizei, wenn sie in der Disco blöd angemacht wurde, oder gar begrapscht. Der Autor des Spiegel ist sowas von weltfremd, aber sicher ein Gutmensch mit großem Herzen für Flüchtlinge, aber nur einem kleinen für die Frauen.

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heldi 24.01.2016, 14:09
4. Clubs

Soll mal jemand mir erklären was Flüchtlinge in Clubs zu suchen haben !
Integration ?

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tommuc1978 24.01.2016, 14:10
5. Verständliche Entscheidung

Ich kann diese Clubbetreiber verstehen. Das Argument der fehlenden Anzeigen zählt nicht, weil viel nicht angezeigt bzw. von der Polizei nicht verfolgt wird. Ich rede hier von den zahlreichen verbalen sexuellen Belästigungen oder obszönen Gesten über die jede Frau bei uns im Bekanntenkreis berichten kann. Sowas gibt's nicht nur in Freiburg sondern auch in München. Meine Freu beschwerte sich beim Clubbetreiber und der sagte was soll ich tun, sind Flüchtlinge, dass interessiert die Polizei doch gar nicht wenn ich anrufe.

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ptb29 24.01.2016, 14:10
6. Wer ist verantwortlich für den Betrieb der Clubs?

Der Betreiber bzw. Besitzer, der auch haftet oder die Politiker?

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suplesse 24.01.2016, 14:12
7. Hausrecht Club!

Ganz schlicht, ich darf reinlassen wen ich will und draussen lassen wen ich will und zwar ohne Begründung. Die Politik soll sich raushalten. Inzwischen hält sich gerade die Politik nicht mehr an geltenes Recht. Was geht ab in diesem Land?

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Meconopsis 24.01.2016, 14:15
8. Schwierige Sache

Ein Problem lässt sich nicht wegdiskutieren: eine größere Menge arabischer Männer in so einer Lokalität können die ganze Atmosphäre derart verändern, dass ein Teil der restlichen (vermutlich zahlungskräftigeren) Kundschaft wegbleibt. So ein Effekt kann wirtschaftliche Bedeutung haben und bis hin zur Schließung führen. Natürlich kann so ein Klkub von seinem Hausrecht Gebrauch machen und muss immer darauf achten, dass die Leute sich wohlfühlen und eine gesunde Mischung von Gästen anwesend ist. Sonst bleiben die Stammgäste aus. Dem kann man mit keinem Gesetz und mit keiner Political Correctness beikommen. Das ist die Macht des Faktischen.

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P.Niss 24.01.2016, 14:15
9. Aha...!

"Dieses pauschale Verbot ist laut Polizei und Politikern nicht nur rechtswidrig..."
Wenn ich mein Hausrecht in Anspruch nehme und sage, dass ich keine Asylanten - besonders vor den Hintergründen, welche zu dieser Manifestation führten, in meinem Haus dulde, dann will ich denjenigen sehen, der mir mit den Mitteln des Rechtstaates dieses Grundrecht verbieten will. Ich erinnere an den Berliner Kiezwirt, der in seinem Laden keine Muttis mit Kinderkarosse haben wollte....und dieses auch so durchsetzte.

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