Forum: Politik
Zutrittsverbot für Flüchtlinge: Freiburg will mit Klubbetreibern reden
Corbis

Zahlreiche Klubs und Diskotheken in Freiburg verwehren Flüchtlingen den Zutritt. Dieses pauschale Verbot ist laut Polizei und Politikern nicht nur rechtswidrig, sondern auch unnötig: Es seien kaum Straftaten gemeldet worden.

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irgendwieanders 24.01.2016, 14:29
50. Es muss ja nicht immer eine Straftat sein

Die angezeigt wird. In diesen Clubs geht es auch um eine angenehme Atmosphäre. Und wenn die weiblichen Besucher halt ständig relativ aufdringlich von einem bestimmten Personenkreis "bedrängt" werden, dann ist es mit dieser angenehmen Atmosphäre halt schnell vorbei, die Damen gehen woanders hin.
Und damit auch das zahlungskräftig, männliche Publikum.

Und nur mit den Asylbewerbern, die ja nur ein Taschengeld von € 141 haben, und davon auch noch "lebensnotwendige" SIM-Karten für anrufe in der Heimat etc. bezahlen müssen, lässt sich halt so ein Laden schwer betreiben...

Und by the way, männliche Besucher, die die Damen ungeschickt anbaggern haben die Clubs bestimmt schon vorher gehabt, aber es war scheinbar nie notwendig zu sagen, wir lassen keinen mit Migrationshintergrund mehr rein... irgend etwas hat sich scheinbar im letzten halben Jahr verändert.....

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eunegin 24.01.2016, 14:29
51. Kommentarhetze

Hier wieder wieder mal übel gehetzt und die Ausländerfeindlichkeit wird auch in SPON salonfähig. Natürlich kann ein Club individuell (!) entscheiden, wer rein darf und wer nicht. Nur darf nicht diskriminiert werden und eine ganze Gruppe (z.B. Ausländer oder - und das hatten wir schon mal - Juden) ausgeschlossen werden. Ganz einfach, oder? Wenn hier dann Schlaumeier auch noch meinen, Flüchtlinge hätte nichts in einem Club verloren: das darf in einem freien Land schon noch jeder selbst entscheiden.

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edebanatzke 24.01.2016, 14:29
52. Nun rächt sich die intransparente Berichterstattung

und die geschönten offiziellen Statistiken bezüglich der beteiligten Nationalitäten und die Leute schützen sich selbst.
Im Übrigen bin ich der Meinung, der Gastwirt bestimmt immer noch selbst welche Publikum er in seinem Laden haben möchte.

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Geforce 24.01.2016, 14:29
53. Die Badische Zeitung liegt falsch

So wie ich das hier verstehe hat die BZ so einiges falsch gemacht. Der Betreiber des Lokals hat via Facebook klargestellt das sie sowas nie gesagt haben. Gut gemacht BZ.

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mike.bu 24.01.2016, 14:30
54. Schön wieder mischt sich die Politik in Dinge

die sie nichts angehen.
Ein Clubbesitzer hat den wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens im Sinn. Dazu gehört, das Frauen weitestgehend ohne Belästigung dort hingehen können, dass das Publikum viel verzehrt, das es eine ausgeglichene Männer und Frauen gibt und das er ein gute Image haben muss. Ein Club ist ken Integrationsort, der für die Umsetzung von politischen Träumereien zuständig ist.

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen:
- Gruppen von Männern werden meistens nicht in die Clubs gelassen
- Die Machos aus dem muslimischen Umfeld sorgen häufig für eine unangenehme Stimmung. Wer dies nicht glaubt, sollte sich enfach mal ins Nachtleben einer Großstadt begeben.
- Diese Klientel konsumiert aus Geldmangel weniger

Man muss einfach den Clubbesitzer, der das Hausrecht hat das Recht zugestehen, dass er dies nach eigenem Ermessen ausübt, sonst kann er seinen Laden nach kurzer Zeit dichtmachen.

BTW: Wir sind auch schon 2 Mal an der Tür des P1 gescheitert, als wir mit 3-4 Männern ohne Begleitung dort ankamen. So ist das nunmal.

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universalinfidel 24.01.2016, 14:30
55. Natürlich werden die Straftaten nicht gemeldet

Von 20 Vorfällen werden von den clubbetreibern null gemeldet weil die nicht die Polizei jeden Abend vor der Tür wollen.
Wieder einmal mischen sich sesselfurzer in Belange ein ihn nur annähernd die Situation vor Ort zu begreifen. Und die Medien ziehen unreflektiert hinterher.
Das Spiel beginnt immer wieder von vorne.

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Jammerlappen 24.01.2016, 14:30
56. Rechtswidrig

verfassungswidrig, populistisch, rassistisch. Bezeichnungen die derart in Mode sind, aber doch nur Personen verunglimpfen die - wie in diesem Fall - lediglich von ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Politiker und Polizei haben hier nichts zu diskutieren.

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cavefelem 24.01.2016, 14:30
57. Und was sagen

Sie distanzieren sich z.T. deutlich von der grotesk verzerrten Darstellung in den Medien:

"Da der Artikel alle Clubs in Freiburg anspricht und auch inzwischen deutschlandweit Fahrt aufnimmt, fühlen wir uns gezwungen uns dazu zu äußern:
Wir nehmen nach wie vor keine pauschalisierten Werturteile an Menschengruppen/Kulturen oder Nationen vor. Auch bei uns gibt es Einlasskontrollen. Wir haben allerdings KEINEN Katalog in dem steht, dass "Syrer/Algerier/Geflüchtete oder Flüchtlinge" nicht reinkommen.
Wir beschließen nach wie vor im konkreten Einzelfall, ob es der Sicherheit unserer Gäste (besonders unserer weiblichen Gäste) zuträglich ist, eine konkrete Person in unseren Club hineinzulassen. Wir haben eine eindeutige Hausordnung, die Sexismus, Rassismus, Macho-Anmachen oder Gewalt untersagt und vertrauen, um deren Einhaltung zu gewährleisten, voll und ganz auf die Erfahrung unserer Mitarbeiter. In dieser Einzelfallentscheidung spielt eine Aufenthaltsgenehmigung eine genauso kleine Rolle, wie ein deutscher Personalausweis. Das ist für uns keine Frage der "Weltoffenheit", sondern der Menschlichkeit!
Wir gehen davon aus, dass die meisten Clubs in Freiburg ähnlich denken, auch zumal das Wheit Rabbit sich schon ausdrücklich von dem Artikel distanziert hat. Wir wollen hiermit das selbe tun und positionieren uns gegen die getroffenen Verallgemeinerungen und die polemische Sprache in diesem Artikel." (https://www.facebook.com/crashfreiburg/)

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hans.lotz 24.01.2016, 14:31
58. Zeitgemäße Integration

Landesweiter freier Eintritt, kostenlose Bewirtung und spezieller Service in Bars und Buffs für unsere Flüchtlinge. So geht Integration. Schäuble zahlt.

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melnibone 24.01.2016, 14:31
59. Alles was seit letztem Herbst ...

an Bedenken geäußert wurde, kommt jetzt als ´Tagesmeldung´ über den Redaktionsschreibtisch geflattert.
Nunmehr darf man ja auch das schreiben: Wir schaffen das nicht.
Die Realität ist aber auch sowas von hartnäckig!
Vielleicht möchten Baden-Württembergische Politiker den Flüchtlingen noch ein Handgeld/Begrüßungsgeld zugestehen, damit sich diese auch ordentlich amüsieren können?

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