Forum: Politik
Zuwanderung: Deutschland, was bietest du?

Deutschland diskutiert seinen Fachkräftemangel. Nun sollen's Ärzte und Ingenieure aus dem Ausland richten. Dabei tut die Regierung so, als müsste sie sich nur hinstellen und rufen - und schon kämen Hochqualifizierte aus aller Welt angelaufen. Aber warum sollten sie?, fragt Hasnain Kazim.

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willhy 05.07.2011, 16:29
1. titel

Zitat von sysop
Deutschland diskutiert seinen Fachkräftemangel. Nun sollen's Ärzte und Ingenieure aus dem Ausland richten. Dabei tut die Regierung so, als müsste sie sich nur hinstellen und rufen - und schon kämen Hochqualifizierte aus aller Welt angelaufen. ......
Deutschland braucht keine Zuwanderung....hatte in der Vergangenheit schon vielzuviel......unter leidet darunter!

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thepunisher75 05.07.2011, 16:29
2. Sagen wir es mal so, bestünde Deutschland nur aus Bayern...

Zitat von sysop
Deutschland diskutiert seinen Fachkräftemangel. Nun sollen's Ärzte und Ingenieure aus dem Ausland richten. Dabei tut die Regierung so, als müsste sie sich nur hinstellen und rufen - und schon kämen Hochqualifizierte aus aller Welt angelaufen. Aber warum sollten sie?, fragt Hasnain Kazim.
...könnten wir wenigstens so tun als wäre das Oktoberfest und Latzhosen attraktiv für Ausländer ! Und betrunkene Minister a la Brüderle normal. ; )
Aber mal im Ernst, Deutschland versaut sich seine Suche nach Auslandskräften gerade selbst, indem es Nörglern und Rechtspopulisten wie Grauweiler und Sarrazin erlaubt ihre Ewiggestrige, Kleingeistige Wut auf Ausländer und Migranten freien Lauf lässt. WARUM sollte ein Ausländer Lust haben in einem Land zu arbeiten, wo manche denken das er dort nur auf Zeit und als "Gast" ist (bedeutet: Gehts Deutschland gut, kannste wieder gehen !) und zugleich Rechtspopulismus wieder im Aufwind ist ? Das wäre so als würde man verlangen das ein Schwarzer in Amerika in einem Burger King arbeitet, der nur von KKK Mitgliedern besucht wird.

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axelmuller 05.07.2011, 16:32
3. Was bietest Du?

Hierarchie, Bürokratie, ...

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dent42 05.07.2011, 16:32
4. Ich machs nur ohne Titel

Dem Text ist nichts mehr hinzuzufügen Problem erkannt....und jetzt? Die latente Xenophobie werden sie denen die darunter leiden nicht austreiben können, Englisch als Landessprache wird auch nichts mehr, von Regierungsseite ist nicht viel zu erwarten, gerade was die Bürokratischen Hürden angeht, liegt da viel in der Hand der Länder und vor allem Kommunen. Es liegt wohl an den Unternehmen selber die Sache in die Hand zu nehmen und die entsprechende Atmosphäre zu schaffen und die Leute, möglichst gut, zu integrieren, warum auch nicht, die sind am direktesten dran.

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anders_denker 05.07.2011, 16:39
5. Wenn wir ehrlich sind

finden sich auch gut ausgebildete Leute in der Ukraine, In Russland oder sogar anderen osteuropäischen EU Staaten.
Kulturell liegen diese uns sicher näher, eine Integration wird leichter und ja, es könnte sogar das zusammenwachsen mit Osteuropa fördern.
Nur - man muss diesen Leuten eine Chance geben (dem Inder ntürlich auch). Final bedeutet dies weniger Bürokratie, das verstehen das diese Leute gleichwertige Arbeiter sind. Kein "wegwerfprodukt"! Schulabschlüsse müssen, hier muss die Politik von ihrem hohen Ross endlich runter, gleichwertig anerkannt werden.
Aber irgendwie stehen wir uns in DE immer selber im Weg, lernen nicht aus den Erfahrungen anderer, verstehen nicht das beste zu übernehmen... erfinden lieber das scheibenrad x-mal neu anstelle ein besseres zu importieren.

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Hercules Rockefeller 05.07.2011, 16:41
6. Verstehs nicht

Was ich noch putziger finde ist, was sollen wir denn mit den ganzen Ärzten und Ingenieuren?
Jedem seinen persönlichen Leibarzt zur Seite, oder wie? Wenn ich durch die Stadt laufe, wundere ich mich, dass ich überhaupt noch Praxisgebühr zahle und nicht Geld bekomme, wenn ich krank bin und mich behandeln lasse. In manchen Ecken sind mehr Arztpraxen als Wohnungen!

Und Ingenieure? Wir haben doch so gut wie keine inländische Produktion mehr. Das wird doch alles im Ausland produziert. Da würd ich mir als studierter Migrant sagen, bleib ich einfach daheim, die bauen ihre Produktionshallen doch sowieso hier. Bischen abwarten, die nicht genutzten Hallen aufkaufen und selber durchstarten.

Das Problem in Deutschland ist, dass "oben" nur noch Dampflauderer und Erben das sagen haben, ohne jeden Kontakt zum Leben an sich.
Die merken nicht, dass Deutschland längst am Ende ist. Keine Kinder, keine Jobs, und nun auch noch Fremdarbeiter holen, für die es keinen Bedarf gibt.

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recardo 05.07.2011, 16:48
7. .

Wir brauchen hier in D. nichts grundlegend ändern. Wenn die Firmen wirklich mehr qualifiziertes Personal benötigen würde, daan würden die Firmen auch mehr Gehalt bezahlen. Der Arbeitsamtchef Weise hat sowas gesagt von: es gibt ein paar Engpässe an Arbeitskräften, aber von Notstand kann keine Rede sein. Das passt zum empfinden der Bevölkerung und nicht zu den Industrielobbys. Wer hier Geld verdienen will, der wird sich auch irgendwie diese deutsche Sprache angewöhnen, das haben schon ganz andere geschafft, in jedem Bauunternehmen oder als Gärtner arbeitende ist das so, die können soviel Deutsch um sich zu verständigen, nur "Hochgebildete?" sollen dafür zu blöd sein - die haben sie doch nicht mehr alle mit ihren Forderungen!

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lichtschalter 05.07.2011, 16:49
8. Richtig investieren

Wenn man sich eines Menschen vernünftig annimmt, kann man sehr viel aus ihm machen. Wenn es der Wirtschaft so gut geht, dann kann sie selbständig in Betriebskindergärten und -schulen investieren. Dann profitieren auch die sozialen Berufe. Deutschland ist mit 80 Mio eigentlich überbevölkert, wenn man überlegt was wir an Nahrunsgmitteln importieren, später auch Biosprit und Strom. Im viel größeren Deutschen Reich lebten 70 Mio. Man tritt sich hier überall auf die Füße: Staus, Bürgeramt, Kino. Ausländer fühlen sich außerdem nur in der Stadt richtig wohl, wo sie von den natürlichen Bedingungen (Nahrung, Klima) Deutschlands nichts mitbekommen.
Für 2050 30 Millionen Deutsche, alle gut ausgebildet und glücklich, das ist ein lohnenswertes Ziel.

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laluna3 05.07.2011, 16:49
9. Deutschland, was bietest du?

Selten habe ich so einen guten, zutreffenden Artikel gelesen.

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