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Zuwanderung und Antisemitismus: Importierter Judenhass

Von manchen wird die Willkommenskultur als Versöhnungswerk zwischen Muslimen und Christen gefeiert. Schade nur, dass die Juden dabei außen vor sind. Wir sollten nicht unterschätzen, wie weit der Antisemitismus unter arabischen Flüchtlingen reichen kann.

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ty coon 01.12.2015, 16:55
90.

Zitat von Hank-the-Voice
die meisten wären als Deutsche CSU Wähler oder noch weiter rechts verortet.
So ist es. Nur die deutsche Linke hat das noch nicht begriffen.

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stinkfisch1000 01.12.2015, 16:56
91. Leider wahr

und leider sind die Christen unter den Muslimen nicht deutlich beliebter.

Ich erinnere mich noch an eine Nachricht im Sommer, wo ein Flüchtlingsboot aus dem Mittelmeer gerettet wurde, dessen Insassen gerade noch 12 Christen über Bord geworfen hatten. Das hat die Retter nicht daran gehindert, die Mörder fürsorglich in Obhut zu nehmen.

Komischerweise werden Muslime nicht des Rassismus geziehen, wenn sie Christen als "Ungläubige" und als "Schweinefresser" bezeichnen. Das sollte man sich mal umgekehrt vorstellen.

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123567091 01.12.2015, 16:56
92. Eintopf

Grundsätzlich richtig, dass Menschen, die sich hier sozialisieren wollen, nicht ihre lokalen Feindbilder und Vorurteile mitbringen sollen. Dennoch werden hier deutscher Nazi-Antisemitismus, muslimischer rassistischer Antisemitismus und moderne Israel-Kritik in einen Topf geschmissen. Ich kritisiere Israel und Palästinenser gleichermaßen für ihre generationenübergreifende Unvernunft, sich zu hassen, statt miteinander zu teilen, und verwahre mich dagegen, so etwas von Nazikeule schwingenden Rechtsnationaliszen als Antisemitismus bezeichnen zu lassen. Dennoch ist es richtig, dass wir aufpassen müssen, dass Zuwanderer hier keine Stimmung gegen Juden machen dürfen, sie sind durch die Geschichte in besonderem Maße geschützt.

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webobserver 01.12.2015, 16:56
93. Sie sollten vielleicht mal

Zitat von Hank-the-Voice
die meisten wären als Deutsche CSU Wähler oder noch weiter rechts verortet. Das gilt sowohl für den Umgang mit Andersgläubigen, als auch den Umgang mit Frauen oder Menschen mit offener Sexualität.
einen kleinen Wirklichkeits-Check machen, was die Positionen der CSU und die Positionen der islamischen Staaten/Parteien angeht.

Ich kann mich nicht erinnern, von der CSU irgendetwas bzgl Steinigung von Ehebrecherinnen, Kreuzigungen von Unglaeubigen, Auspeitschen oder aehnlichem gehoert zu haben.

Dieses staendige Verharmlosen und Relativieren von islamischer Gewalt und Frauen-, Homosexuellen-, Unglaeubigenfeindlichkeit ist grotesk.

Vielleicht einfach mal ein paar Monate in Saudi Arabien oder anderen islamischen Laendern verbringen ... vielleicht verstehen sie dann den Unterschied. Und am besten ihre Frau mitnehmen, die wird ihnen dann evtl bei der Wahrheitsfindung helfen, falls ihnen das dann immer noch schwer faellt.

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biesi61 01.12.2015, 16:56
94. Antisemitismus ist nicht zu tolerieren.

Da stimme ich dem Autor uneingeschränkt zu!
Vorurteile gegenüber Flüchtlingen lehne ich aber auch ab. Gerade Syrien und der Irak waren weitgehend laizistische Staaten mit großer Religionsfreiheit. Warum sollten sich die von dort kommenden Flüchtlinge jetzt alle als Fanatiker entlarven? Natürlich muss dieses Thema im Rahmen der Eingliederung behandelt werden. Und bitte nicht belastet mit dem versteckten Antisemitismus vieler Deutscher!

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Schoenvogel 01.12.2015, 16:56
95. antiasylismus?

Zitat von kategorien
Der wie vielte Artikel gegen Flüchtlinge im Lichte einer "wir sollten nicht unterschätzen, wie weit X unter arabischen Flüchtlingen reicht" ist das nun von Herr Fleischhauer? Kann die Redaktion da nicht einschreiten oder einen kritischen Artikel von Fleischhauer veröffentlichen? Es entsteht doch öffentlich der Eindruck, als schüre der Spiegel wiederholt Bauchgefühle gegen islamische Flüchtlinge?
Sie sind wohl auch schon zum Flüchtlings-Dogmatiker geworden und entdecken hinter jeder problemdiskussion
den antiasylgedanken?
Ich sehe auch Probleme auf uns zukommen, die wir in Deutschland lange nicht mehr hatten:
Streitigkeiten zwischen angehörigen unterschiedlicher Religionen Und das alles wegen irgendeiner Figur der menschlichen phantasie, also eines gottes.
Das sollte man wirklich mal diskutieren dürfen.
gruss eines ungläubigen aus sachsen

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MatthiasPetersbach 01.12.2015, 16:56
96.

Zitat von jetbundle
Als Israelkritik verkappter Antisemitismus ist auch bei den ethnisch Deutschen weit verbreitet. Man danke da an anti-israelische Proteste, Boykottierung israelische Produkte und dergleichen.
Naja, mal langsam. Ich werde mein letztes Hemd und meinen letzten Blutstropfen dafür hergeben, daß Juden in Deutschland niemals wieder irgendwelche Represasalien erleiden müssen - ob von moslemischen oder rechtsradikalen oder linksradikalen Vollpfosten.

Trotzdem komme ich nicht umhin, Israel bzw. die israelischen Machthaber bitter zu kritisieren - für das, was sie sich völkerrechtswidrig da unten "leisten" und für die Tatsache, daß es an Ihnen gelegen hat, daß der Friedenszug mittlerweile endgültig abgefahren scheint.

Und ich werde auch keine Produkte kaufen, die in der besetzten Zone hergestellt sind - bzw. ich halte die geografisch richtige Auszeichnung für wichtig. Dann kann ich das meiden - und die Besetzer-Fanboys können ja dreimal soviel kaufen.

Und nein, das ist kein verkappter Antisemitismus - sowie gegen Nazis sein kein grundsätzliche Ablehnung von Deutschen darstellt. Wäre ja auch blöd - und geht eigentlich garnicht. Man kann HANDLUNGEN schlecht finden - Staatszugehörigkeiten, Personen, Religionen und Hautfarben o.ä. pauschal eher nicht.

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Tevje 01.12.2015, 16:57
97. Sehr richtig,

Zitat von mapomuc01
Leider ist der arabische Hass auf Israel nicht nur politisch motiviert, sondern zielt auf das Judentum generell. Das gehört zur Wahrheit.
Und außerdem geht es nicht nur um Juden (nicht Israel, Juden), sondern auch noch um Alawiten, Jesiden, Schiiten, nicht-wahabitische Sunniten, Drusen, Kurden, Hazara, Sufi, Christen und was es sonst noch für Ethnien und religiöse Spielarten des Islam und andere Religionen in der Region gibt.

Wir können nicht kulturelle Vielfalt auf Falafel und Mezze zur Currywurst reduzieren - so schaffen wir das nicht, Frau Merkel! Wir müssen unmißverständlich klar machen, dass wir eine laizistische Welt sind und das dieses Jahrhundert hier anders gelebt wird, als im vorderen und mittleren Orient. Hier gelten ausschließlich unsere Werte, denen sich alle Religionen unterordnen müssen. So, wie die christliche auch. Wenn ich in den Emiraten, Pakistan und im Oman gelebt habe, musste ich mich selbstverständlich genauso anpassen - und das ist auch in Ordnung so. Es führt halt dazu, dass man die Welt auch durch andere Brillen betrachten gelernt hat, als durch die rosarot-multikulturelle, ohne deshalb andere zu verachten. Es macht einem aber auch bewusster, für welche Gesellschaftsordnung man sich entscheidet. Ich habe mich nicht seit meiner Schulzeit gegen katholische Bevormunder gewehrt, um jetzt die Version 3.1 durch irgendwelche islamischen Religionsvertreter zu leben.

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lemmy 01.12.2015, 16:57
98. Anhänger der Willkommenskultur arbeiten nicht an der Basis

So ist auch deren Realitätsferne zu erklären. Wobei viele, selbst wenn man sie direkt mit Tatsachen aus dem großen Reich der Praxis konfrontiert, weiter blindlings an ihren verantwortungslosen Wunschvorstellungen festhalten.
Zahlreiche Reportagen belegen, dass in unglaublich vielen Moscheen Hasspredigten gehalten werden, nicht nur gegen Juden: Gegen Alles, was nicht ins muslimische Weltbild passt. Davon stehen die wenigsten unter Beobachtung des Verfassungsschutzes: es ist unter Muslimen quasi "en vogue" so zu denken. Und unser "schönes" Grundgesetz gewährt denen auch noch Schutz und die sogenannte Religionsfreiheit. Wer uns vor denen schützt, ist offenbar den meisten Politikern in diesem Land gleichgültig. Wenn es nach mir ginge, gäbe es in Deutschland nicht eine einzige Moschee.
Und im übrigen sind sämtliche grundsätzliche Überlegungen, die Migranten quasi eine "Gesinnungsglosse" unterschreiben oder verkünden zu lassen, so absurd und lächerlich, dass ich mich frage, wie man als halbwegs gebildeter Mensch überhaupt auf einen solchen Unsinn kommen kann. Papier ist geduldig und die Gedanken sind frei. Oder wie war das noch ?

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burghard42 01.12.2015, 16:58
99. Nun

Zitat von mapomuc01
Leider ist der arabische Hass auf Israel nicht nur politisch motiviert, sondern zielt auf das Judentum generell. Das gehört zur Wahrheit.
was soll das ...Zitat :.."der arabische Hass auf Israel nicht nur politisch motiviert, sondern zielt auf das Judentum "....Zitat Ende......?
Arabisch ?
Ist in Asien bzw. in
überwiegend muslimisch geprägten
Ländern weltweit.....mehr oder weniger sichtbar.
Sollten Sie Christ sein....lesen Sie mal bei Luther
nach, was dieser älter werdend über Juden dachte.....

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