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Zuwanderung und Antisemitismus: Importierter Judenhass

Von manchen wird die Willkommenskultur als Versöhnungswerk zwischen Muslimen und Christen gefeiert. Schade nur, dass die Juden dabei außen vor sind. Wir sollten nicht unterschätzen, wie weit der Antisemitismus unter arabischen Flüchtlingen reichen kann.

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agua 01.12.2015, 18:27
190.

Nun habe ich genügend Zeit verstreichen lassen,nach dem Lesen dieser Kolumne und frage mich,was Herr Fleischhauer mit selbiger erreichen möchte?
Die Flüchtlinge haben keine Sicherheit im eigenen Land,aus diesem Grunde fliehen sie.Dann gibt es Deutsche,die das nicht möchten,weil sie ihre Lebensgewohnheiten bedroht sehen,die in's Extreme fallen und Flüchtlinge bedrohen,auch niederschlagen und deren Unterkünfte in Brand stecken.
Und nun kommt Herr Fleischhauer und schreibt,dass die Juden durch die Muslime bedroht sind.
Was hier so mancher Forist begeistert aufnimmt,weil ihm nun noch ein Argument mehr geliefert wird,um gegen die muslimischen Flüchtlinge zu sein.

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santoku03 01.12.2015, 18:27
191. Ich kann nicht glauben...

Zitat von dweik01
Was erwarten die Juden jetzt, daß wir für sie den Stall dicht machen? Nein, wir wurden gemeinschaftlich zu guten Willkommensgutbürgern erzogen. Wer Schuldbewußtsein sät und Identität unterminiert, der erntet kritikloses und naives Willkommensgutmenschenbewußtsein! Diesen Bumerang müssen Juden jetzt aushalten.
Ich kann nicht glauben dass solcher Schmutz hier publiziert werden darf.

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santoku03 01.12.2015, 18:27
192. Tschüss

Zitat von schmidthomas
Wir? Ich sicher nicht. Wenn`s meiner Frau und mir hier zu bunt wird, sind wir weg. Kein Problem. Es gibt genügend europäische Länder, die den hiesigen Wahnsinn nicht mitmachen.
Tschüss, und viel Spaß bei Orban.

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ben_hurtig 01.12.2015, 18:29
193. Omg

Merken Sie eigentlich, wie sehr Ihr Pamphlet vor Antisemitismus und Rassismus trieft? Vermutlich nicht. "Muss ja mal gesagt werden dürfen".

Jetzt hat also schon "der Jude" ein "Willkommensgutmenschenbewußtsein" in unseren schönen deutschen Volkskörper gesät. Ab dem Punkt konnte ich leider nicht mehr weiter lesen... Und solch ein ekelhafter Beitrag fällt hier nicht der Zensur zum Opfer???????? *kopfschüttel*

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Ruwais 01.12.2015, 18:29
194.

Ein gläubiger Moslem kann in den alten Schriften schon eine Bestätigung für die Richtigkeit von Judenhass finden, wie zum Beispiel Hadith 5203 zu finden in der Islamischen Datenbank
http://islamische-datenbank.de/option,com_bayan/action,viewhadith/chapterno,53/min,10/show,10/

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Die Stunde wird nicht eintreten, bis die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten und sich der Jude hinter einem Stein und einem Baum verstecken wird. Da sagt der Stein oder der Baum: „O Muslim! O Diener Allahs! Dieser ist ein Jude hinter mir, so komm und töte ihn!“ Der einzige Baum, der das nicht macht, ist Al-Gharqad, denn er gehört zu den Bäumen der Juden.“

Ich nehme an, dieser Beitrag entspricht nicht den SPON Zensurbestimmungen und wird gelöscht.

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ben_hurtig 01.12.2015, 18:29
195. Omg

Merken Sie eigentlich, wie sehr Ihr Pamphlet vor Antisemitismus und Rassismus trieft? Vermutlich nicht. "Muss ja mal gesagt werden dürfen".

Jetzt hat also schon "der Jude" ein "Willkommensgutmenschenbewußtsein" in unseren schönen deutschen Volkskörper gesät. Ab dem Punkt konnte ich leider nicht mehr weiter lesen... Und solch ein ekelhafter Beitrag fällt hier nicht der Zensur zum Opfer???????? *kopfschüttel*

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ben_hurtig 01.12.2015, 18:29
196. Omg

Zitat von dweik01
Es mag zynisch sein, aber dem Zentralrat fällt nun als Bumerang die Willkommenskultur auf die Füße, die er selbst säte, das ist recht so. Es brauchte früher keine antisemitischen Äußerungen, es reichte verbale Abgrenzung oder eine manchmal falsch verstandene Deutsche Identität, da stellte der Zentralrat der Juden wieder alle Deutschen, auch Nachkriegsgeborene, unter antisemitischen Generalverdacht und in Mithaftung für das Dritte Reich. An eine Identität, ein "Nationalbewußtsein" war nicht zu denken. Erst in der jüngeren Geschichte haben sich deutsche Regierungen auch mal gewagt Israel wegen Siedlungen zu widersprechen. Mehr nicht. Was erwarten die Juden jetzt, daß wir für sie den Stall dicht machen? Nein, wir wurden gemeinschaftlich zu guten Willkommensgutbürgern erzogen. Wer Schuldbewußtsein sät und Identität unterminiert, der erntet kritikloses und naives Willkommensgutmenschenbewußtsein! Diesen Bumerang müssen Juden jetzt aushalten.
Merken Sie eigentlich, wie sehr Ihr Pamphlet vor Antisemitismus und Rassismus trieft? Vermutlich nicht. "Muss ja mal gesagt werden dürfen".

Jetzt hat also schon "der Jude" ein "Willkommensgutmenschenbewußtsein" in unseren schönen deutschen Volkskörper gesät. Ab dem Punkt konnte ich leider nicht mehr weiter lesen... Und solch ein ekelhafter Beitrag fällt hier nicht der Zensur zum Opfer???????? *kopfschüttel*

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das-schandmaul 01.12.2015, 18:30
197. Die Ursachen fehlen im Kommentar Herr Fleischhauer

Der Kommentar von Jan Fleischhauer wäre ein guter Kommentar wenn er auch die Ursachen für den Antisemitismus unter arabischen Flüchtlingen benennen würde.

1947–1949 gab es den Palästinakrieg (Israelischer Unabhängigkeitskrieg). Der Krieg begann ohne eine formale Kriegserklärung zwischen Juden und Arabern. Letztendlich verkündete die jüdische Bevölkerung am 14. Mai 1948 innerhalb von Palästina den Staat Israel. Legitimiert wurde dieser Schritt durch eine UNO-Vollversammlung und 11 Minuten danach eine Anerkennung des Staates Israel durch US-Präsident Harry S. Truman. Aufgrund dieser Entwicklung schätzt man bis heute rund eine Millionen palästinensischer Flüchtlinge. Palästinensische Flüchtlingslager, die auf den israelischen Unabhängigkeitskrieg zurückgehen, gibt es heute immer noch. Ein großer Teil der Nachfahren dieser Flüchtlinge gilt als staatenlos und die Rückkehr wird von Israel abgelehnt. Deutschland förderte mit dem Holocaust indirekt die Gründung des Staates Israel und trägt damit an dieser Entwicklung eine Mitschuld. Dem israelischen Unabhängigkeitskrieg folgten der Sechstagekrieg und der Jom-Kippur-Krieg. Als Siegermacht vergrößerte Israel seine Gebietsansprüche. Die heutige israelische Siedlungspolitik trägt nicht zu einer Deeskalation bei.

Insgesamt gab es 4 Flüchtlings-, Säuberungs- und Vertreibungswellen. Nach dem zweiten Golfkrieg (1990/91) wurden die in Kuwait lebenden Palästinenserflüchtlinge (450.000) in kürzester Zeit vertrieben. Der Hass blieb an Israel hängen, weil sie nach der ersten Vertreibung keine neue Heimat gefunden haben und nun erneut vertrieben wurden.

Leider gilt heute schon der Hinweis auf existierende palästinensische Flüchtlingslager schon als antisemitisch. Leider ist es jüngere Geschichte, aus der man nichts gelernt hat.

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moe.dahool 01.12.2015, 18:30
198. Wo ist Ihr politisches Lager?

Zitat von TippuTip
Ob uns der Dank der muslimischen Zuwanderer und Flüchtlinge sicher ist, möchte ich wohl bezweifeln. Die hier lebenden Juden bereichern unsere Kultur und sie stehen ihr weit näher als der Islam. Ihre Religion ist mir weit weniger unheimlich als die der Muslime. Wir sollten Sorge tragen, dass sie in Deutschland sicher und unbelästigt leben können, auch weil wir ihnen das schuldig sind. Menschen, die ihren Judenhass hier ausleben wollen sind wir hingegen gar nichts schuldig.
Da äußern Sie ganz schön harten Stuff. Der Löwenanteil der bei uns angekommenen Flüchtlinge dürfte sehr wohl sehr dankbar sein, dass sie bei uns Schutz gefunden haben. Weiterhin würde mich interessieren, wie Sie auf das schmale Brett kommen, dass uns die jüdische Kultur mehr bereichert, als die muslimische. Zum einen dürfte sich die Kultur der in Deutschland lebenden Juden kaum von der deutschen unterscheiden, da die wenigsten offensiv jüdisch leben (ebenso wenig wie die meisten Christen), zum anderen ist die muslimische Kultur zunächst einmal eine sehr freundliche, offene und gastfreundliche Kultur. Nur weil ein paar Fundamentalisten und/oder Integrationsverweigerer der dritten Generation aus der Reihe tanzen, muss man nicht gleich alle Muslime in Sippenhaft nehmen. DAS ist praktizierter Rassismus. Und gegen das Unheimlichsein hilft weniger das Festhalten an Ressentiments als ein offensives Aufeinanderzugehen. Ausserdem sind wir jeder Kultur, jeder Religion und jeder Lebensauffassung zum Schutz verpflichtet - in gleichem Maße. Aber es sind Beiträge wie Ihrer, die mir Sorgen bereiten.

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Sonia 01.12.2015, 18:30
199. Nicht nur Juden - es ist der Hass auf Andersgläubige,

aber besonders schlimm gegenüber Juden. Das möchte ich ergänzend zu diesem sehr guten Artikel schreiben. Die Ängste der Juden sind nicht an den Haaren herbeigezogen, sie sind berechtigt u. verständlich, nachdem, was diese Glaubensrichtung erlebte - allerdings nicht erst durch das Deutsche Reich, Judenhass gibt es seit 2 000 Jahren u. war keine Erfindung der Deutschen. Das fehlt mir leider immer wieder, wenn es um diese Thematik geht. Die Faschisten/auch Hitler war ein Produkt der deutschen Wirtschaft, ohne die seine Partei verarmt wäre, konnten ihre Vernichtungswerk ungestört betreiben, wussten sie doch, in der ganzen Welt gab es seit eben Hunderten von Jahren Judenverfolgung vor allem durch Christen. Die Faschisten haben die Vernichtung perfektioniert, brutalst u. grausam. Die Frage, warum nie die Bahngleise zu den KZs bombardiert wurden, um die Massenvernichtung aufzuhalten, bleibt wohl eine der (warum eigentlich) unbeantworteten Fragen. Ich sorge mich um die Unversehrtheit jüdischer Menschen in diesem Land, wenn so viele kommen, die wirklich zu Hass auf Juden erzogen wurden. Frankreich ist ein übles Beispiel für heutigen Hass auf jüdische Menschen geworden - durch arabische Bürger.

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