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Zwangsarbeit in Katar: Nordkoreaner schuften als Staats-Sklaven auf Baustellen
DPA

Exportschlager Mensch: Nordkorea schickt im großen Stil Arbeiter nach Katar. Von ihrem Gehalt sehen die Beschäftigten kaum etwas - das meiste kassiert die Regierung in Pjöngjang. Menschenrechts-Organisationen sprechen von "moderner Sklaverei".

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Freidenker10 08.11.2014, 11:03
1.

Was solls... Hauptsache wir sehen "Die Spiele" und werden unterhalten...Auf die paar Sklaven aus Nordkorea kommts auch nicht mehr an. Blatter kann sich, ein paar Verwante und seine greisen Funktionäre bezahlen, wen interessieren da ein paar Tote oder Sklaven? Ach ja, ein Werbevertrag mit Quatar Airways springt ja auch noch raus, also alles fein!

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ex2012 08.11.2014, 11:04
2. Menschenrechte und Militäreinsatz

Wie wäre es nach Eingriff in Irak und Syrien und Niederschlagung des IS über einen Militäreinsatz in Nordkorea nachzudenken?

Dort mag es vielleicht kein Öl oder sonstige Rohstoffe oder strategische Interessen geben, allerdings geschehen dort Menschenrechtsverletzungen in gravierendem Ausmaß und man könnte überlegen, ob es nicht geboten ist, hier endlich einzugreifen.

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DeutscherimAusland 08.11.2014, 11:10
3. Das ist nur die Spitze des

einige asiatische- und / oder mittelasiatische Staaten dulden den Einsatz dieser "Billig-Arbeitskraefte" in weitaus groesserer Anzahl, als im o.g. Artikel.
Lohn pro AK $ 380,-USD abzueglich $80,- fuer Versorgung u. Unterkunft!.
Abzueglich $100,- USD fuer den Vermittler (jeden Monat!), der Rest geht nach NoKo. Wieviel bei den Familien ankommt?? Keine Ahnung!!!
Aber so laeuft es, und das nicht erst seit gestern!!!

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t dog 08.11.2014, 11:13
4. Augen zu FIFA

Nach der Unterstützung des IS, Drohnenangriffen in Lybien, jetzt noch mehr Sklaven als vorher auch schon. Passt ins Bild, welches die Weltöffentlichkeit von Katar hat. Fussball WM in Katar wir kommen!

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rudi.waurich 08.11.2014, 11:13
5. Komisch!

Mitte der 1980er Jahre haben südkoreanische Konzerne Zehntausende von Arbeitern nach Libyen geflogen, um dort am Man Made River Project von Muammar al Gaddhafi zu arbeiten. Da hat sich kein Mensch drüber aufgeregt. http://de.wikipedia.org/wiki/Great-Man-Made-River-Projekt (Manche nannten es auch Mad Man River :) )

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frank l 08.11.2014, 11:15
6. Heuchelei

Smartphones in Vietnam oder Jeans in Bangladesh für Hungerlöhne produzieren lassen und dazu einen von miesest bezahlten Haitianern geernteten Kaffee trinken. Wie beruhigend zu erfahren, dass Nordkorea für die moderne Sklaverei verantwortlich ist!

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Shivon 08.11.2014, 11:20
7.

Na, das interessiert doch keinen von der FIFA.
Man unternimmt doch erst etwas, wenn man herausfindet, dass es im Sommer lebensgefährlich ist Fußball dort zu spielen.

Also Jungs und Mädels, der Beckenbauer (oder war es der Rumminge?) werden uns schon darauf hinweisen, wenn !!!echte!!! Probleme auf Grund der WM in Katar entstehen sollten

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Reinhold Schramm 08.11.2014, 11:21
8.

Zitat von ex2012
Wie wäre es nach Eingriff in Irak und Syrien und Niederschlagung des IS über einen Militäreinsatz in Nordkorea nachzudenken? Dort mag es vielleicht kein Öl oder sonstige Rohstoffe oder strategische Interessen geben, allerdings geschehen dort Menschenrechtsverletzungen in gravierendem Ausmaß und man könnte überlegen, ob es nicht geboten ist, hier endlich einzugreifen.
Richtig wäre doch, nach den westlichen NATO- und Wertevorstellungen -- von 'Freiheit', 'Demokratie' und 'Menschenrecht', ein 'freiheitlicher Militäreinsatz' in Katar, Saudi-Arabien, Kuwait und den VAE; zumal diese deutschen, eu-europäischen und nordamerikanischen 'Wirtschaftspartner' und deren feudal-religiösen 'Prinzen', auch 'inoffiziell', den "IS" mitfinanzierten.

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sei 08.11.2014, 11:28
9. In Katar läuft keiner mit einer Eisenkugel am Bein rum...

...hat uns der Firlefranz berichtet. Und wenn er das sagt ist jeder Verdacht ausgeräumt.
(gemeint ist natürlich jeder Verdacht, Fußballfunktionäre könnten integer und unkäuflich sein...)

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