Forum: Politik
Zweckbündnis gegen den IS: Die Achse des Guten
AFP

Mit Macht schmiedet Frankreichs Präsident Hollande eine militärische Allianz gegen den "Islamischen Staat". Jetzt wähnt er auch Russlands Präsident Putin hinter sich. Unklar bleibt, ob in diesem ungewöhnlichen Bündnis alle dieselben Ziele verfolgen.

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Pfaffenwinkel 26.11.2015, 21:16
1. Die USA

wollen "unbedingt einen Machtwechsel in Syrien", schreibt der Autor. Ach ja, wie seinerzeit im Irak - und damit fing dann alles an.

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TheBear 26.11.2015, 21:18
2. Gar nichts ist unklar

"Unklar bleibt, ob in diesem ungewöhnlichen Bündnis alle dasselbe Ziel verfolgen."

Das ist überhaupt nicht unklar, sondern traurigerweise bestimmt nicht der Fall. Hätten nicht alle Beteiligten immer nur rein ihre eigenen (egoistischen) Ziele verfolgt, gäbe es den IS nämlich gar nicht.

Ob sich das jetzt ändern wird, wage ich zu bezweifeln. Für die USA ist es doch viel wichtiger den Russen zu zeigen, wer das sagen hat.

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politicsprofiler 26.11.2015, 21:19
3. Wieso Gegensätze

konstruieren, wenn diese nicht existieren? Natürlich wird Frankreich nicht die NATO verlassen um mit Russland ein Bündnis auf Dauer einzugehen. Dieses ist gegen den Daesh gerichtet. Bei diesem Bündnis ist mir wohler als mit der Mitgliedschaft der Türkei bei der NATO.

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humorrid 26.11.2015, 21:23
4. Mehr als das,

in diesem "ungewöhnlichen Bündnis" verfolgt keiner das gleiche Ziel und keinem geht es ausschließlich um die Bekämpfung von IS. Soweit sollte doch jeder schon sein.

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Leser161 26.11.2015, 21:26
5. History Repeating

Frankreich und Russland sind geschichtlich betrachtet keineswegs ungewöhnliche Verbündete.

Aus der Geschichte lernen heisst für die Zukunft lernen.

PS: Putin tut wenigstens nicht nett. Was man vom Obama nicht sagen kann. Old Eurasia for life.

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Josef B 26.11.2015, 21:27
6. Dieses Bündnis gab es ja...

... so schon mal. Wie 1945 geht’s auch diesmal darum, einen totalitären Feind zu zerschlagen. Ob man bei der Friedensordnung, wenn man die Daesh zum Teufel gejagt hat, noch an einem Strang zieht, ist eine andere Sache. Dennoch dürfte klar sein, dass die Schnittmengen zwischen Frankreich und Russland größer sind, als die mit den Türken oder Saudi- Arabien. Vielleicht sehen auch die politischen Grenzen hinterher anders aus, es wäre sinnvoll den säkularen Kurden im Irak und in Syrien endlich einen eigenen Staat zu zubilligen. Dann hätte man mit Israel, Kurdistan, Ägypten, Jordanien und Teilen des Libanon Staaten abseits der Gottesfürchtigen Eiferer im Iran, Saudi- Arabien, Katar und den VAE sowie der immer schneller islamistisch werdenden Türkei.

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säkularist 26.11.2015, 21:30
7.

Zitat von Pfaffenwinkel
Die USA wollen "unbedingt einen Machtwechsel in Syrien", schreibt der Autor. Ach ja, wie seinerzeit im Irak - und damit fing dann alles an.
Jeder darf sich wünschen was er will.
Allerdings haben die USA - zumindest- völkerrechtlich - exakt NULL Mitspracherecht dabei wer syrischer Staatschef ist.

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colja_kosel 26.11.2015, 21:34
8. Richtiges Bündnis

Die Amerikerikaner haben nichts mehr zu "wollen", von Demokratisierung oder Vortäuschung dieser, verstehen Sie nichts!
Das sollte mittlerweile jedem klar sein.

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wurzelbär 26.11.2015, 21:35
9. @ Pfaffenwinkel - noch nicht begriffen?

Die Staatspolitiker der Nationen erschaffen die Krisen und das Desaster, welches das Volk durch deren Unvermögen zu ertragen haben, selber und kommen sich auch noch toll dabei vor. Jeden > TÄTER < stellt man der Verantwortung - nur nicht diese! Das ist der Unsinn in der vermittelten Demokratie ! Hatten wir die Achse des Bösen - so haben wir heute die Achse des Guten - da wird es jedem denkenden Menschen übel !

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