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Zweckbündnis gegen den IS: Die Achse des Guten
AFP

Mit Macht schmiedet Frankreichs Präsident Hollande eine militärische Allianz gegen den "Islamischen Staat". Jetzt wähnt er auch Russlands Präsident Putin hinter sich. Unklar bleibt, ob in diesem ungewöhnlichen Bündnis alle dieselben Ziele verfolgen.

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joG 26.11.2015, 21:36
10. Und so will man.....

.....den Diktator, der auf Demonstranten auf der Strassen niedermähen liess, echte Folter gegen Personen der Opposition regelmässig einsetzte und unliebsame Gruppen vergaste unterstützen bzw diesem Tyrannen sein Volk zur weiteren Verwendung ubergeben? Das ist heavy.

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enzio 26.11.2015, 21:36
11. Die richtige Reihenfolge

Voraussetzung für einen erfolgreichen Kampf gegen den IS ist eine breite Allianz zwischen Russland, dem Iran und dem von den USA geführten Bündnis. Frankreich gebührt Anerkennung, wenn es sich darum bemüht. Zweitrangige Fragen - wie die Zukunft von Assad - sollten vom syrischen Volk nach dem Sieg gegen den IS beantwortet werden.

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niktim 26.11.2015, 21:37
12. Es ist doch schizophren

Es stimmt optimistisch, dass alle wichtigen Staaten gemeinsam gegen den Terror kämpfen wollen. Aber ich bin pesimistich, denn die USA und die Türkei werden schon Nebelbomben werfen, um dieses Bündnis wieder zu zestören. Trotzdem Danke Hollande für die Initiative!
Es ist doch nicht nachvollziehen, wenn das Kriegsziel der USA "Assad muss weg" ist und dafür mehr als 250000 Menschen sterben müssen und Millionen Menschen auf der Flucht sind. Ein ganzes Land zerstört ist und der Terrorismus von den USA weiter gezüchtet wurde!

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dont-judge-a-book-by-his- 26.11.2015, 21:37
13. Ziele haben und Prioritäten setzen.

Wie sagte einst Clausewitz (frei zitiert): "Niemand, oder niemand der bei Verstand ist, beginnt einen Krieg, ohne zu wissen, was seine Ziele sind und mit welchen Mitteln er sie zu erreichen gedenkt". Davon scheint das westliche Bündnis meilenweit entfernt. Ein Pakt mit Russland bedeutet die Kröte " Assad" schlucken zu müssen. Das Ablehnen des Paktes mit Russland bedeutet eigene Bodentruppen einzusetzen, da die Russen die "verbündeten" Rebellen bombardieren. Also, Hü oder Hört, aber nicht immer dieses ziellose Herumirren...

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gandhiforever 26.11.2015, 21:39
14. Wieso

Wieso soll dieses Buendnis ungewoehnlich sein? Beide Staaten haben mit Islamisten zu kaempfen.

Ungwoehnnlich ist schon eher, dass die groesste Macht der Welt zwar auch Islamisten bekaempft, gleichzeitig aber auch mit Staaten verbuendet ist, die Islamisten unterstuetzen.

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Heinrich_Hoert 26.11.2015, 21:39
15. das sehe ich genauso

Zitat von politicsprofiler
konstruieren, wenn diese nicht existieren? Natürlich wird Frankreich nicht die NATO verlassen um mit Russland ein Bündnis auf Dauer einzugehen. Dieses ist gegen den Daesh gerichtet. Bei diesem Bündnis ist mir wohler als mit der Mitgliedschaft der Türkei bei der NATO.
lieber mit den Russen als mit dem Erdogan desen Familie am Erdölgeschäft mit dem Daesch verdient und damit das Blut der Opfer von Paris an den Händen hat.
Genauso wie das Blut der Russen die in Ägypten abgeschossen wurden.

Darum haben die Türken ja auch die Russen vom Himmel geholt, weil sie die Geschäfte der Familie Erdogans stören. Indem sie Tanklaster des Erdogan clans Bombardierten.

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categorical 26.11.2015, 21:41
16. Der Feind meines Feindes

... ist kein vielleicht (noch) kein Freund, aber es wird zunehmend schwieriger so zu tun, als bräuchte man nicht dringend seine Unterstützung. Es wird zunehmend schwieriger die Haltung des Westens zu rechtfertigen, der einserseits auf keinen Fall mit Russland gemeinsame Sache machen will, dem aber andererseits eine sinnvolle Strategie in Syrien fehlt und seinerseits kaum begründen kann, warum er bestimmte Rebellen unterstützt und andere bekämpft.

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Thomas Ernst 26.11.2015, 21:42
17. Der IS ist der wirkliche Feind

Alles andere ist nicht wichtig.

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rofis 26.11.2015, 21:43
18. Es wäre viel

gewonnen, wenn man sich eingestehen könnte, dass es auf seiten der USA extreme Widersprüche in der Aussenpolitik gibt, und dass der Präsident die Lage nicht in der Hand hat. Das Bündnis mit Russland ist zwingend geboten, um die Lage irgendwie überhaupt unter Kontrolle zu bringen, und bis 2011 war Assad für die USA so in Ordnung, dass sie sogar in ihrem Rendition-Programm Gefangene zur Folter dorthin überstellt haben - also werden sie vernünftiger Weise von ihren Regimechange-Absichten auch ablassen können. Und dann wird gerade vor dem Staatsbesuch Hollands bei Obama ein russischer Bomber abgeschossen - offenbar in provokatorischer Absicht, wegen einer sekundenlangen (wenn überhaupt) Luftraumverletzung und auch gleich vor laufender Kamera von CNN-turk. Man kann davon ausgehen, dass das türkische Militär in Syrien nichts tut, was nicht irgendjemand in USA weiß und gut heißt. Das kann nur heißen, dass irgendjemand in den USA die sich anbahnende Zusammenarbeit sabotieren will - weil er Krieg will, oder sei es nur um den eigenen Präsidenten schlecht aussehen zu lassen.

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Heinrich_Hoert 26.11.2015, 21:43
19. Das gilt auch

Zitat von Leser161
Frankreich und Russland sind geschichtlich betrachtet keineswegs ungewöhnliche Verbündete. Aus der Geschichte lernen heisst für die Zukunft lernen. PS: Putin tut wenigstens nicht nett. Was man vom Obama nicht sagen kann. Old Eurasia for life.
für uns Deutsche. Die meiste Zeit unserer gemeinsamen Geschichte war friedlich und deutsche wie Russen haben stets einen regen kulturellen Austausch gepflegt und pflegen ihn von temporären Störungen durch Dritte (Polen) auch weiterhin.

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