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Zweifel an G36-Gewehren: Heckler & Koch wirft Bundesregierung Rufmord vor
DPA

Die Untersuchungen der Bundesregierung seien fehlerhaft und einseitig: So wehrt sich die Waffenschmiede Heckler & Koch gegen die Vorwürfe rund um das Sturmgewehr G36 - und bezeichnet sie als rufschädigend.

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malu501 10.04.2015, 22:27
60. Wer

Gewehre, die zum Teil aus Plastik bestehen, produziert und sich dann wundert, wenn die Dinger bei Hitze um die Ecke schießen, braucht niemand anderen, um seinen Ruf zu ruinieren.

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hans-georg-pabst 10.04.2015, 22:28
61. Wer hat den Kurzläufer bestellt ?

Früher gab es das Langläufer FN-Gewehr, das konnte man sogar für Scharfschützen verwenden. Ein Kurzläufer streut stark, hat keine Durchschlagskraft, geringe Reichweite und ist eigentlich nur eine bessere Maschinenpistole.
Selbstverständlich sollte heute auf niedriges Gewicht geachtet werden. Werkstoffe also zunehmend Kunststoff, Aluminium und Titan. Nur- man muß davon etwas verstehen und die unterschiedlichen Dehnungen durch Wärme und Feuchte berücksichtigen.

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hardliner2015 10.04.2015, 22:28
62. Heckler und Koch kann eben dicht machen

Wenn Heckler und Koch keine vernünftigen Sturmgewehre an die Bundeswehr liefern kann, dann muß die Bundeswehr eben AK-47 (z.B. aus China) oder UZI Maschinenpistolen aus Israel einkaufen. Alles kampfbewährt und funktioniert auch noch, wenn Schmutz dran klebt.

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mebschmw 10.04.2015, 22:35
63. Einzelschuss-Gewehr statt MG

Selbst wenn das Leichtbau-Gewehr bei Dauerschuss durch Hitze unpräziser wird - ist das Wirklich ein Mangel? Wenn das Gewehr für diesen Einsatzzweck nicht bestellt, konstruiert, geprüft und beschafft wurde, läge die Inkompetenz ja wohl eher beim Verteidigungsministerium.

Wenn ich leichte Panzer bestellt, die als Truppentransporter eingesetzt werden sollen, dann brauche ich mich auch nicht wundern, wenn sie im Einsatz gegen schwere Kampfpanzer unterlegen ist.

Zur Klärung tragen also keine Gutachten bei, sondern die vereinbarten technischen Eigenschaften bei der Bestellung. Wieso der Hersteller nun fertig gemacht wird, lässt mich ratlos zurück. Sonst bricht man gerne jede Moral, um deutschen Waffenproduzenten gute Geschäfte zu sichern und hier lehnt man sich unnötig weit aus dem Fenster und beschädigt sinnlos eine deutsche Firma.

Das ist entweder Absicht oder Inkompetenz. Ich würde mich nicht wundern, wenn Mutti demnächst der Zensursula ihr uneingeschränktes Vertrauen ausspricht.

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murrle01 10.04.2015, 22:37
64. Ihre Ausdrucksweise...

Zitat von fatherted98
...das Plastik soll wohl ein anderes...billigeres...gewesen sein. Aber wenn der Griff aus Plastik instabil ist...dann schiesst die Flinte doch nicht gleich um die Ecke...so ein Pech das alle G3A3 bereits an befreundete Nationen in Afrika verscheuert wurden...da haette man eine gescheite Flinte die auch noch ein richtiges Kaliber hatte...und nicht Luftgewehrmunition.
lässt darauf schließen, das Sie von Waffen so wenig Ahnung haben, wie eine Kuh vom Flugzeugbau!
Erst einmal können Sie nicht richtig lesen, wie es scheint- oder verstehen das Geschriebene nicht. Und ich vermute einmal, das Sie noch nie so etwas in den Händen hatten?

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alois.hingerl 10.04.2015, 22:41
65.

Zitat von thomentheomen
Ich bin beileibe kein Waffenexperte. Aber als ich anno 2007 als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr war, musste ein (z.B. gegen eine Mauer gelehntes) G36 einmal umfallen und das Rohr war sofort so sehr verbogen, dass man sich einen neuen "Zielpunkt" suchen musste. Für einen Kampfeinsatz finde ich eine solche Eigenschaft ziemlich zweifelhaft. Die Zieloptik mit dem roten Punkt ist wunderbar, aber bei so einem Lauf... Keine Ahnung ob das nun daran lag, dass unsere Übungswaffen aus der Kompaniewaffenkammer war und sie dafür nur die "Ausschussware" verwenden, aber einen guten Eindruck hat das nicht bei mir hinterlassen. Es wundert mich überhaupt nicht, dass die Truppe das Ding Mist findet.
schöner kann man wahre Ahnungslosigkeit nicht in Worte fassen:

bei keinem Gewehr stimmt der Haltepunkt mehr, wenn es - an die Mauer gelehnt - umgefallen ist ....

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t dog 10.04.2015, 22:42
66. Nach zwei bis drei

harten Monaten im Einsatz ist ein G36 spätestens reif für den Schrott. Die alten, ausgemusterten G3 Sturmgewehre sind noch heute in beinahe jedem bewaffneten Konflikt ( auf allen Seiten ) in Afrika zu sehen. So viel zur Qualität des G36.

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murrle01 10.04.2015, 22:42
67. Das ist richtig...

Zitat von ichweißwerswar
jeder schießt so gut er kann. sollte man nur noch Soldaten in unserer BW haben die nicht mehr ziehlen können, dann gute Nacht... ich selbst habe mit dem G3 und dem G36 geschossen, und mit beiden gleiche Ergebnisse erzielt. jeder wie er kann... das G36 ist bei weitem nicht perfekt, doch treffen kann man damit durchaus
Ich habe mit dem G36 ganz hervorragend geschossen, obwohl ich kein "gelernter" Gewehr, sondern Kurzwaffenschütze bin. 5 Schüsse auf 100m liegend freihand in einen 40mm Streukreis. Und da faseln "Experten" von 50cm Abweichung??

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alois.hingerl 10.04.2015, 22:45
68.

Zitat von dbli
Jedes Sturmgewehr wie das G-36 verändert seine Kalibrierung bei Überhitzung durch Dauerfeuer. Zumindest wäre mir keines bekannt, das sich bei ähnlich hoher Feuergeschwindigkeit anders verhält. Entweder wurde das bei der Bestellung nicht hinreichend bedacht. Oder aber es war bekannt und wird nun aus anderen Gründen reklamiert. Falls nicht bedacht haftet die damalige Regierung, der damalige Verteidigungsminister und die Beschaffer innerhalb der BW. Und zwar aus ihrem Privatvermögen. Nix Staat, no Steuergelder! Entsprach die Lieferung den bestellten Vorgaben handelt es sich natürlich um Rufmord und begründet Schadens- ersatzansprüche. Auch hier ausschließlich aus den Privatvermögen der Beteiligten, dann der Leyen-Truppe. Irgend wann ist Schluss mit Lustig! MfG dbli
KEIN Gewehr - KEINES - verändert seine "Kalibrierung" bei Dauerfeuer

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tromsø 10.04.2015, 22:47
69. War zwar nur in der Schweizer Armee

Aber bei internationalen Übungen in Kontakt mit deutschen Berufsoffizieren gekommen. Die wollten das Schweizer Standardsturmgewehr immer mit nach Hause nehmen, obwohl es auch ein Plastikgewehr ist. Das deutsche Sturmgewehr muss also schon immer 2te Wahl gewesen sein. Deshalb nehm ich an, dass ein VW Polo bestellt wurde (zuverlässig & billig), dies als Porsche bei der Truppe vermarktet wurde, bis sie es selbst geglaubt haben, um dann bei einem Kriegseinsatz zu merken, dass sie der Propaganda zum Opfer fielen.
PS: die deutschen Offiziere mäkelten immer rum, dass man wegen der Zieloptik ab 200m nur beschränkt trifft, beim Schweizer Gewehr trifft auch ein Sehschwacher Trottel mit ein wenig Übung auf 400m alles +- 50cm. Ohne Zielfernrohraufsatz. Denn dann kann man gar nicht mehr danebenschiessen. Ausser man will, was man auch niemandem verdenken kann. Und ja, auch beim Schweizer Sturmgewehr hiess es, 3 Magazine Dauerfeuer oder 6 Magazine à 20 Schuss schnelles Einzelfeuer und der Lauf MUSS gekühlt werden. Nach 10'000 ist der Lauf durch. Meiner nach ca. 15'000. Dann hab ich euch Deutschen verstanden. Fand mich nicht mehr wohl damit. Perfekt gezielt und doch vorbei

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