Forum: Politik
Zweiter Wahlgang: Salomon als Freiburger Oberbürgermeister abgewählt
DPA

Martin Horn ist zum neuen Oberbürgermeister von Freiburg gewählt worden. Er liegt dem vorläufigen Endergebnis zufolge deutlich vor Dieter Salomon. Damit ist der erste grüne Großstadt-Bürgermeister abgewählt.

Seite 2 von 8
modellflieger 06.05.2018, 20:09
10. Sindelfingen und Böblingen

Wir hatte es doch gerade neulich. Sindelfingen ist keine Kleinstadt! Mit dem anschließenden Böblingen ist es eine Konglomeration von über 100.000 Einwohnern. Die Zahl der täglichen Einpendler liegt bei 50.000 (beide Städte).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HWRH 06.05.2018, 20:14
11. 007 in Gold

wer sich so, als amtierender grüner Bürgermeister auf den Wahlplakaten zur Wahl stellt, darf über den Gegenlauf nicht überrascht sein. Inhaltlich ist es für mich nicht zu verstehen, Salomon hat sehr gute Arbeit für Freiburg geleistet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
florian29 06.05.2018, 20:15
12. Salomon wird niemand vermissen!

Es ist der Auftakt gemacht für eine Anti-Grünen-Bewegung. Die Regierung in Hessen kommt dieses Jahr noch zu Fall. Und in BaWü geht es Kretschmer auch bald an den Kragen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marieka 06.05.2018, 20:15
13.

Das Wahlergebnis in Freiburg hat nichts mit Flüchtlingen, dem Islam oder gar dem Vorfall in Ellwangen zu tun! Diese Themen spielten im Wahlkampf keinerlei Rolle, Herr Horn hat sich kein einziges Mal kritisch über Geflüchtete geäußert und der einzige Afd-nahe Kandidat erhielt im ersten Wahlgang weniger als 2%. Insofern ist das Wahlergebnis nicht im Sinne von „Grüne Flüchtlingspolitik ist abgewählt!“ zu verstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 06.05.2018, 20:19
14.

Zitat von izach
irgendwer muss halt die Ernte einfahren, die Ihre Mitstreiter in Berlin ausgebracht haben. Sie wollen die ungebremste Migration aus der islamischen Welt. Ihr Chef, der Souverän, das Volk, die Wähler wollen das nun mal nicht. Da fliegt man schon mal raus, auch wenn man in Freiburg sonst viel Gutes vollbracht hat. Live is a bitch. :-)
Ich gestatte mir den höflichen Hinweis, dass diese Wahl - eher - eine Bewegung nach links bedeutet, dass der SPD-unterstützte Wahlsieger, der sonst schwer einzuschätzen ist, jedenfalls keinen "Ausländer raus!" - Wahlkampf gemacht hat, und dass überhaupt meine Wahlheimatstadt, in der ich nicht zuletzt deshalb sehr gerne lebe, kein geeignetes Biotop für rechte Sumpfgewächse ist. Die Linkskandidatin Monika Stein hat zehnmal soviele Stimmen erhalten wie der Kandidat mit Rechtsdrall, der denn auch nach dem ersten Wahlgang sang- und klanglos von der Bühne verschwunden ist. Für Ihrereins gibt es an diesem Resultat überhaupt nichts zu feiern - habe ich mich hinreichend verständlich ausgedrückt?

Jetzt bin ich einmal auf die kommenden Gemeinderatswahlen im nächsten Frühjahr gespannt. 1/4 linke Stimmen, wie sie Monika Stein zusammengebracht hat - das wäre doch etwas! Den Krrräften derrr nationalen Errrneuerrung würde ich allerdings dazu raten, in ihrem eigenen wohlverstandenen Interesse zu dieser Wahl lieber nicht anzutreten, wenn sie denn überhaupt Kandidaten finden... es könnte ihnen sonst sehr nachdrücklich deutlich gemacht werden, dass diese Stadt keinen Bedarf für sie hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nordlys 06.05.2018, 20:20
15. Salomon

Salomon ist den Grünen-Wählern wohl nicht grün genug, darum gab es ja im ersten Wahlgang zwei weitere Kandidaten, die den Grünen nahe stehen. Die Linksgrüne Monika Stein hat aber auch keine Mehrheit der WählerInnen überzeugen können (außer natürlich bei den radikalgrünen Bewohnern des Stadtteils Vauban). Einen konservativen Kandidaten gab es nicht, die CDU hat Salomon unterstützt. Im Grunde hatte man die Wahl zwischen drei Kandidaten, die sich in ihren rotgrünen Programmen nicht wesentlich unterschieden haben, wie man in den Positionen des Kandidat-O-Maten nachlesen konnte. Horn hat offenbar hauptsächlich davon profitiert, dass es nach 16 Jahren Salomon eine Wechselstimmung gab. Das hat er geschickt mit einer Kampagne, die Bürgernähe in den Vordergrund stellte, genutzt, auch wenn seine Statements von vielen als inhaltsleer empfunden wurden. Nun muss er liefern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gottloser 06.05.2018, 20:22
16. Sehe ich ähnlich

Zitat von pelegrino
Das Artikel bei SPON mittlerweile kaum mehr den Grundlagen der Recherche genuegen hat mich zwischenzeitlich zum Nichtleser gewandelt. Nun ist es im Ausland mittlerweile schwierig manchmal unmoeglich deutschsprachige Druckerzeugnisse zu bekommen - es bleibt dan oft nur SPAM / aehem SPON. OK schlechter Kalauer aber eine Stadt mit 64000 Einwohnern konsequent als Kleinstadt zu bezeichnen zeugt schon von herausragender Ignoranz. Ich bin nicht aus Sindelfingen, finde die Stadt auch nicht gerade toll aber die Grundlagen dessen was sich Kommunalwesen nennt sollte man schon kennen wenn man ueber selbige Politik zu schreiben gewillt ist.
Wenn man sich dann noch das Gewerbesteueraufkommen durch die Mercedesfabrik anschaut, dann kommen mancher GroßstaDr die Tränen. Ok, Zebrasreifen aus weißem Marmor werden dort seit einigen Jahren nicht mehr verlegt, aber die Stadt schwimmt im Geld. Allerdings nur solange, solange es Mercedes gut geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wmb58 06.05.2018, 20:24
17. Horn wurde nicht gewählt, weil er

so sensationell überzeugen konnte, sondern weil Salomon eine jämmerlich schlechte Politik betrieben hat. Was haben wir in Freiburg inzwischen? Verkehrsinfarkt, Wohnungsnot für Familien, Studenten, Ärmere...
Daneben spielt auch die Politik im Bund und in unserem Ländle eine große Rolle. Die Flüchtlingspolitik ist ja keine Salomon-Erfindung.
Da würde ich wohl eher an Merkel und den grünen Großlimousinen-und Dieselfanatiker Kretschmann denken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quark2@mailinator.com 06.05.2018, 20:27
18.

Leider sagt der Artikel nichts dazu, welche Themenschwerpunkte die Kandidaten jeweils vertreten haben und was genau die Bürger bewegt hat. Lag es an persönlicher Ausstrahlung oder einfach daran, mal was anderes zu wollen ? Lag es an der Landespolitik oder an konkreten Projekten bzw. Fehlverhalten ? Der Artikel bietet nichts dazu. Also weiß man nun auch nicht, was zu erwarten ist ... Schade.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gottloser 06.05.2018, 20:28
19. Sindelfingen und Böblingen

Zitat von modellflieger
Wir hatte es doch gerade neulich. Sindelfingen ist keine Kleinstadt! Mit dem anschließenden Böblingen ist es eine Konglomeration von über 100.000 Einwohnern. Die Zahl der täglichen Einpendler liegt bei 50.000 (beide Städte).
Zudem liegen die Städte so nahe an Stuttgart, dass sie in Berlin, Hamburg oder Köln schon längst eingemeindet wären. ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 8