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Zweites TV-Duell gegen Clinton: Trumps Psychokrieg
DPA

Das zweite Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump verlief zeitweise abscheulich. Nach dem Videoskandal kämpfte der Republikaner um seine Präsidentschaftskandidatur - mit rüden Mitteln.

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Fragen&Neugier 11.10.2016, 06:36
150. Sie träumen wohl ...

Zitat von bwk
Es ist abstoßend und erbärmlich, was Beide in diesem Wahlkampf den US-Wählern und der Welt anbieten. Amerika ist auf dem Einstieg in den Abstieg. So kann man dem Anspruch auf Führung der freien Welt nicht gerecht werden. Es wird Zeit, dass wir auf Abstand gehen.
Auf Abstand gehen? Wie im neuen SPIEGEL beschrieben hat die Bundesregierung bereits Kontakte zu Donald Trumps Team geknüpft.

In "Das Trumpvolk", S. 88, wird auch ein Politologe, er einst Bill Clinton beraten hat, zitiert, der Trump als Favoriten sieht, eine Mindermeinung klar. Auch beim Brexit gab es diese Mindermeinungen.

Diese ständigen Wählerbeschimpfungen werden m.E. nicht ankommen, wie auch in Deutschland und ganz Europa nicht. Der "Korb der Erbärmlichen", der dürfte einen Tick zuviel sein. Wenn schon denn schon, wird auch da Devise sein. Wer schon so beschimpft wird, dessen Ruf ist ruiniert und so lebt es sich gänzlich ungeniert, wie schon Wilhelm Busch wusste.

Mit Romney hat die Sozialhilfeempfänger als "faule Maden im Speck" beschimpft - und kurz vor der Wahl ist sein Vorsprung geschmolzen wie Schnee in der Sonne.
Politiker sind auch Vor-Bilder, Bilder die vor dem Volk sind. Aussenpolitisch wird seit Jahrzehnten gepredigt: Yes, he ist a bastard - but he is our bastard. Nun haben die "Erbärmlichen" eben ihren Erbärmlichen.

Die Welt wird Donald Trump überleben wie sie Clinton überleben wird.

Es kann sein wie beim Brexit, die "guten Menschen" legen sich selbstrefentiell ihre Meinung zurecht. Ohne sich selbst zu hinterfragen, tragen Sie ihre hohe Gesinnung wie einen Schutzschild ständig vor Kopf und Brust. Ab und an muss man darüber hinausschauen.

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Fragen&Neugier 11.10.2016, 06:51
151.

Zitat von Celestine
Das sehen die Amerikaner anders. Laut den Medien haben die Zuschauer fast einmütig zu Gunsten von Hillary Clinton entschieden. Die Leser von Washington Post kommentieren in großer Mehrzahl vernichtend über Trumps Auftreten. Auf Fox, Breitbart et al. wird natürlich anders berichtet.
Die Netzaktivitäten spiegeln nur eine kleine Gruppe des Meinungsspektrums. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Und unscharfe Bericherstattungen wie in der ARD Tagesschau "Trump hat Hillary Clinton mit Gefängis gedroht" und hoffnungslos überzogene Darstellungen wie: ein grösserer Frauenverächter wie Trump kann es gar nicht geben! sind wohl kontraproduktiv. Jede normale Mensch, wozu auch Polizisten, Sozialarbeiter und auch Politiker gehören, wissen, dass Frauen tagtäglich hundertausend Mal viel schlimmer gedemütigt werden, mit Taten, schlimmen Taten und nicht bloss Gerede.

Die Meinung der social media Familie ist nicht repräsentativ. Das Rennen um das "geringere Übel" ist offen.
Einer früheren Umfrage zufolge fürchteten 82% der Wähler beide Kandidaten. Das will viel heissen - aber sicher dürfte privater tirty talk vor über 10 Jahren nicht im Zentrum gestanden haben. Es war m.E. ein grosser Fehler von Clinton zu behaupten: der ganze Donald ist so! Es gibt von ihr Äusserungen, bei denen man auch sagen könnte: die ganze Hillary ist so. Und die sind einiges beunruhigender, z.B. Wallstreet statt Mainstreet.

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hackebeilchen 11.10.2016, 10:08
152. Ja die Medien

Zitat von 90-grad
So darf sich halt jeder aussuchen, was ihm gefällt. Clintons Hauptproblem, daß fast 70% aller Wähler sie für eine Vertreterin der herrschenden Kaste halten, über deren Politik die Menschen erzürnt sind, dieses konnte HC mal wieder nicht gewinnbringend entschärfen. Egal was Ihnen die Washington Post oder CNN zu vermitteln versuchen.
wenn Sie mal einen etwas anderen Blick auf die Wahlchancen gönnen möchten, dann schauen Sie sich einfach immer mal wieder die aktuellen Wetten auf den Ausgang der Wahlen an. Klar , man kann beim Wetten auch verlieren. Dennoch spiegeln die Odds schon die Stimmung im gesamten Land und den Wahltrend wieder.

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hackebeilchen 11.10.2016, 10:49
153. Ja die Medien

wenn Sie mal einen etwas anderen Blick auf die Wahlchancen gönnen möchten, dann schauen Sie sich einfach immer mal wieder die aktuellen Wetten auf den Ausgang der Wahlen an. Klar , man kann beim Wetten auch verlieren. Dennoch spiegeln die Odds schon die Stimmung im gesamten Land und den Wahltrend wieder.

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instant feedback 11.10.2016, 10:50
154.

Zitat von Celestine
Das sehen die Amerikaner anders. Laut den Medien haben die Zuschauer fast einmütig zu Gunsten von Hillary Clinton entschieden. Die Leser von Washington Post kommentieren in großer Mehrzahl vernichtend über Trumps Auftreten. Auf Fox, Breitbart et al. wird natürlich anders berichtet.
Das ist doch kein Wunder. Die einseitige Berichterstattung in den Medien hat zu einer Polarisierung der Leser geführt. Die Mitte gibt es fast gar nicht mehr, Entweder es werden linke oder rechte Medien gelesen oder gesehen. Die Washington Post hat sich als anti-Trump Propagandablatt positioniert, daher hat Trump es ja auch von der Gruppe der Begleitmedien seines Wahlkampf ausgeschlossen. Es wird nur noch von Lesern konsumiert, welche die gleiche negative Einstellung zu ihm haben wie die Zeitung, daher sind die Leserkommentare darin natürlich auch alle negativ.

In der CNN-Umfrage wurden auch wieder mehr Demokraten als Republikaner befragt, das hat der Sender offen zugegeben. Dass dann die Mehrheit Clinton als Sieger sieht, ist auch nichts Überraschendes. Das Problem der Demokraten war schon immer, dass von ihnen ein geringerer Anteil zur Wahl gehen als von den Republikanern. Bei der verlogenen Clinton ("Man muss immer zwei Positionen haben, eine für die Öffentlichkeit und eine private") werden viele demokratische Wähler zu Hause bleiben.

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spon-facebook-10000166326 11.10.2016, 13:11
155.

Zitat von shmubu
Die eine Seite: Die etablierte Politikerkaste, seit Jahrzehnten Lenker der Geschicke des Landes. Seit Jahrzehnten vor allem zum Negativen. Gesteuert durch Rüstungsindustrie und Wall Street. Clinton Verkörpert all das, was amerikanische Politik der letzten 40 Jahre so hässlich machte. Eine Marionette und Kriegstreiberin, hoch gelobt von allen etablierten Kräften (Politik, Wirtschaft, Medien) im.......
" flegelhaftes Überraschungsei " - das muss der erste lustige Move in dieser " Disskusion hier gewesen sein xD

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