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Zwölf-Jahre-Bilanz: Bundespolizisten fielen 30 Mal durch Rechtsextremismus auf
DPA

Es ging um Äußerungen, Symbole und szenetypische Kleidung: In insgesamt 30 Fällen hat die Bundespolizei seit 2007 Verfahren wegen rechtsextremer Umtriebe eingeleitet. Meist schlugen Kollegen Alarm.

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frenchie3 17.08.2019, 09:17
1. Sehr unschön

Aber 30 Fälle in 12 Jahren gleich 0,06 Prozent insgesamt - macht wie viel pro Jahr? Das läßt sich auch regeln ohne ein Riesenfaß aufzumachen und den Eindruck zu erwecken die SS übernimmt die Polizei. Und es ist ja nicht so daß nichts dagegen unternommen wird (DAS wäre der Skandal). Was nach dieser Überschrift hängen bleibt dürfte jedem einleuchten. Die Jungs haben es schwer genug, muß man da weiter am Image sägen?

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motoko_kusanagi 17.08.2019, 09:28
2. Ich pfeife mal im Wald ...

Positiv überrascht bin ich angesichts der geringen Anzahl der "mutmaßlichen" rechtsextremistischen Bundespolizisten und vor allem, dass es ein funktionierenden Mechanismus der Selbstreinigung innerhalb der Organisation gibt.
Negativ finde ich die lange Beaurbeitungszeit und die sichtbaren deutlichen Konsequenzen, die praktisch nicht vorhanden sind.
Jedoch wenn man sich dieses gesellschaftliche Thema anschaut, dann möchte ich schon eine dunkle, sehr dunkle graue Grauzone vermuten.
Ohne jetzt einen (modisch gerne medialer) Alarmismus zu propagieren: Es ist wie bei den "Reichsbürgerm", die jahrelange belächelt und kaum beachtet wurden. Ich denke nicht, dass diese nun von einem aufs andere Jahr sprunghaft angestiegen sind (wie der aktuelle VS-Bericht nahelegt), sondern durch ein genaueres - fokosiertes - Hingucken (Sensibilisierung) steigert sich die Wahrnehmung (wenn man sich dazu entscheidet) des Vorhandenen.
Dieses ist bei der Bundespolizei genauso.
Ich sehe also im Bericht erstmal die gute Absicht und den Willen; jedoch noch keineswegs die ausreichende Hingabe des Handelns.
Am Beispiel der Bestellung der Panzer für die sächsischen Einheiten, deren Lieferung mit Verzierungen mit höchst fragwürdigen Symbolen erfolgte zeigt doch ziemlich deutlich, dass es nicht (nur) um den einzelnen Bundespolizisten geht, sondern um den "Korpsgeist" im Apparat, wo sich das rechte bis hin zu retro-faschistische Gedankengut - zumal in Symbolik - weit in die Befehlskette festgefressen hat.
In diesem Sinne mag man eine gewisse Analogie sehen mit Herrn Maaßen, der wer weiß wie viele Jahre rechtsradikale Untriebe gedeckt und mit führenden AfD-Personen (Gauland / Petry) "beratend" zusammengearbeitet hat.
Oder eben bei der Bundeswehr wo ein frischer Ex-General gleich mal zur AfD gewechselt ist und gegen seine einistige Dienstherrin herzieht.
Bei solchen brüchigen Loyalitäten wird mir Angst und Bange.
Darum sag ich noch einmal: Ein guter Anfang, aber nicht nur (jedoch natürlich auch) auf das Fussvolk schauen -
die Gefahr sitzt in den höheren Rängen im Apparat, wo in Zweifelsfalle auch kritische Entscheidungen getroffen werden (z.B. Personalpolitik).

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seeyouin1982 17.08.2019, 09:34
3. 30 gemeldete bzw. registrierte

Fälle. Die Dunkelziffer bzw. die Zahl derer, die nicht gemeldet werden, liegt, so vermute ich wesentlich höher. Bei der Polizei herrscht schließlich ein ihr typischer Korpsgeist. Mit anderen Worten: Eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus.

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norbertbrummer 17.08.2019, 09:39
4. 30 in zwölf Jahren...

Wenn man nun noch bedenkt dass eine Krähe der anderen eigentlich kein Auge aus hackt, dann wäre die Dunkelziffer mal interessant.... Und wenn es tatsächlich nur 0,06% des Personals sein sollen, während der Schnitt in der Bevölkerung höher ist, dann wären ja Polizisten die besseren Menschen. Schwer zu glauben... Zumal Herr Seehofer als Innenminister im gleichen Zeitraum schön öfter Rassistisch aufgefallen ist. Aber der zählt ja auch nicht als Polizist...

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rivka 17.08.2019, 09:42
5.

Als es um die Polizisten ging, die ihren Beruf ausgenutzt haben, um entweder Mädchen, die zu ihnen kamen, weil sie Missbraucht wurden, oder weil es Ärger mit dem Sohn des Polizisten gab, wurde ja auch keine Straftat festgestellt und kein Disziplinarverfahren eingeleitet.
Von daher sind es vermutlich deutlich mehr Fälle.

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volker_reklov 17.08.2019, 09:57
6. Unglaublich...

30 Fälle in fünf Jahren!? Die schiere Größe der Zahl beeindruckt. Allerdings denke ich, dass in den politischen Parteien mehr Straftäter und und Kriminelle in diesen zwölf Jahren zusammen kommen. Wo bleibt Maß und Ziel der deutschen Berichterstattung?

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U. Haleksy 17.08.2019, 09:59
7. Click-Bait

Die Titel- und Teaser-Redaktion schon wieder..
Nicht "Bundespolizisten fielen 30 Mal durch Rechtsextremismus auf", sondern "30 Mal fielen Bundespolizisten durch Rechtsextremismus auf" stellt den Sachverhalt faktisch und grammatikalisch korrekt dar. Noch besser wäre es unter Einbeziehung des entskandalisierenden "in den letzten 12 Jahren".

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Hajojunge 17.08.2019, 10:20
8. Gottlob gibt es ja noch die nach oben offene Dunkelziffer

Sonst verfiele die Meldung der Lächerlichkeit. Aber sie paßt in den linksliberalen Mainstream des ständigen Trommelfeuers gegen rechts. Währenddessen werden Deutschlands Institutionen unaufhaltsam von links-grün unterwandert. Der Genderwahn und seine zunehmende Sprachregelung in den Medien sind nur ein Symptom von vielen.

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Der ewige Stenz 17.08.2019, 10:36
9. Ein Aufnäher und schon ist man rechtsradikal?

Deutschland- Flagge und Landeswappen am Ärmel.
Dazu noch der Schriftzug "Polizei".
Dagegen können die Anderen mit ihren " Thor Steinar" T-shirts nicht anstinken.

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