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52 Reisetipps für 2019: "New York Times" empfiehlt gefährdete Orte - und München
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Ökotourismus, Kopfsteinpflaster - und ganz viel Kultur: Die "New York Times" hat ihre Reisetipps für das Jahr 2019 herausgegeben. Auch zwei deutsche Städte haben es unter die 52 sehenswertesten Orte der Welt geschafft.

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competa1 10.01.2019, 10:58
10. Nun,für die Amerikaner..

Zitat von roflxd
Die Welt ist groß und hat sehr viel zu bieten. Wenn München zu den 52 sehenswertesten Orten der Welt gehört, bin ich der Papst. Es gibt auf diesem Planeten fast nichts, was so überbewertet ist wie München.
..ist München nur ein Synonym für Oktoberfest.

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MatthiasPetersbach 10.01.2019, 11:25
11. ...ist ja eigentlich Unsinn.....

...diese "Empfehlungen". Jeder hat einen anderen Geschmack, andere Vorlieben - und es ist überall schön und sehenswert. Nur eben nicht auf gleiche Weise.
Und "Tips" wo man hingehen "soll", braucht man eigentlich auch so wenig wie Tips, welche Socken man morgens anziehen soll oder nen Rat, ob man besser eine oder zwei Bretzeln beim Bäcker kauft.

Das kann ich - auch auf Grundlage unzähliger sowieso vorhandener Informationsquellen - mir auch so zusammenreimen.
Letztes Jahr: Aalborg :) Rein zufällig.
Und am besten ist es sowieso DA, wo man unvermutet selbst Interessantes entdeckt - mit offenen Sinnen. DARAN haperts wohl denen am meisten, die diese Tips brauchen.

Ich denke aber, das tut sowieso niemand. Man sollte sich von dem Gedanken frei machen, für alles, was so geschrieben und veröffentlicht wird, gäbe es eine Zielgruppe. Diese Artikel sind oft nur der Wechselwirkung Auftrag - Autor - Bezahlung geschuldet. Da hört der Markt beim Druck schon auf.

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BassErstaunt 10.01.2019, 11:34
12. Satire?

Sind diese Reiseempfehlungen aus der Satireseite der Zeitung entnommen? Weil der Klimawandel viele Orte gefährdet, setzt Euch doch alle nochmal ins Flugzeug und fliegt hin. Nun wundert mich Trump nicht mehr. Die NYT galt ja immer als gegen Trump positioniert, die vermeintlich Intellektuellen. Aber wenn selbst die so blöd sind, wenn wundert dann der Rückzug aus dem Klimaabkommen? Naja... Ich würd' First fliegen, dann kann man sich beim Champagner mit dem Nachbarn über die unsägliche Dummheit der Trump-Wähler aufregen und jammern, was für ein Fehler diese Entscheidung zum Paris-Abkommen doch war.

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ergruender 10.01.2019, 12:33
13. München

Ich spekuliere, dass die Gründe der NY Times, warum man München besuchen sollte, nur wenige Amerikaner überzeugen werden. Vermutlich sind die meisten eher z.B. am Oktoberfest, Schloss Neuschwanstein in der Nähe von München interessiert.

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Garda 10.01.2019, 12:36
14. Leider nicht mehr....

Zitat von competa1
..ist München nur ein Synonym für Oktoberfest.
Inzwischen muss man sich an manchen Tagen durch einen Wald von fernöstlichen Handy-Stangen kämpfen. Unlängst in der Residenz Nicht wenige Chinesen-Gruppen, die alles, aber auch wirklich alles fotografieren, und dabei nur im Weg rum stehen. Wer da einst gehaust hat, das ist völlig wurscht. Dito in der Alten Pinakothek. Bald haben wir hier wirklich Barcelona-Verhältnisse, und das brauchen wir wahrlich nicht. Oktoberfest ist ok, da gehen die meisten Einheimischen eh nicht mehr hin.... nur die Jungen, ein perfekter Aufriss, wie früher!

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bestel 10.01.2019, 13:12
15.

Zitat von BassErstaunt
Sind diese Reiseempfehlungen aus der Satireseite der Zeitung entnommen? Weil der Klimawandel viele Orte gefährdet, setzt Euch doch alle nochmal ins Flugzeug und fliegt hin. Nun wundert mich Trump nicht mehr. Die NYT galt ja immer als gegen Trump positioniert, die ...
Zumindest was das Welterbe Wattenmeer/Inseln betrifft ist nicht im weitestem Sinne Satire angebracht mit dem Verlust von 290(!) Containern des MSC Zoe nördlich der Watteninseln. Unendliche Mengen Zivilisations- und Plastikschrott verseuchen seitdem Strände, Dünen, Gewässer und den Boden der Nordsee. Insbesonders Plastikkügelchen, Styropor etc. bilden auf Jahre eine enorme Gefahr für Flora und Fauna. Insofern hat es The New York Times schon richtig gesehen. Gruss aus Amsterdam

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ergruender 10.01.2019, 14:35
16. München: Theater

ZITAT: "Die Theater seien "unter den kreativsten und ehrgeizigsten in ganz Europa", lobt Autor Stuart Emmrich und hebt die Münchner Kammerspiele sowie das Residenztheater hervor."

Ich nehme an, dass die Aufführungen in deutscher Sprache sind. Die meisten Amerikaner und andere Staatsbürger in der Welt verstehen doch gar kein Deutsch! Man besucht doch im Ausland kein Theaterstück, wenn man die Sprache nicht versteht! Ich finde diese Empfehlung ziemlich merkwürdig!

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competa1 10.01.2019, 14:37
17. Nun,fernöstliche Besucher..

Zitat von Garda
Inzwischen muss man sich an manchen Tagen durch einen Wald von fernöstlichen Handy-Stangen kämpfen. Unlängst in der Residenz Nicht wenige Chinesen-Gruppen, die alles, aber auch wirklich alles fotografieren, und dabei nur im Weg rum stehen. Wer da einst gehaust.....
..mögen sich ja noch für die Kultur interessieren.Aber die Amerikaner...?

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pjotrmorgen 10.01.2019, 15:13
18. Vorurteile wie vor 100 Jahren

Zitat von competa1
..mögen sich ja noch für die Kultur interessieren.Aber die Amerikaner...?
"Die" gibt es sowieso nicht. Wenn Sie "die Deutschen" anhand der Ballermanntouristen oder "die Amerikaner" anhand der Oktobefesttbesucher kommen Sie zwangsläufig zu krassen Pauschalurteilen. Ich bezweifle doch sehr, dass sich die Masse der asiatischen Touristen wirklich für europäische Kulturen interessiert. Dennoch gibt es bestimmt Individuuen und Gruppen, die ein echtes und tiefergehendes Interesse haben.
Differenzieren ist schwer, es erfordert meist, zu überlegen und nachzudenken.

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pace335 10.01.2019, 16:29
19.

Das Wort Öko und das Wort Tourismus passen schon nicht zusammen. Aber man kann sich ja alles schön reden nicht? Zu Tahiti passt Ökotourismus schon drei mal nicht, oder wie stellt wie komme ich die 16.237 Kilometer von München nach Tahiti? Die Bemühungen um einen besseren ökologischen Fußabdruck der Hotels zum Beispiel einer mit Kokosnussöl betriebene Stromversorgung bringt da dann auch nichts mehr. Aber genau so sind halt die Ökos, die reden sich 32.500 Kilometer mit dem Flugzeug mit einer Kokosnussöl betriebener Stromversorgung schön. Selbst ein hochmodernes Flugzeug braucht wohlgemerkt nur bei voller Besetzung 4 Liter Treibstoff pro Person auf 100 Kilometer. Bei einer vierköpfigen Familie wären das dann schon 16 Liter pro 100 Kilometer und das auf eine Strecke von 32,500 Kilometer. Wenn ich also mit meinem PKW der 8 Liter auf 100 Kilometer braucht 16.000 Kilometer in einem Jahr fahre, brauch ich rund 4 Jahre um die gleiche Menge an Treibstoff zu verbrennen. Der Unterschied ist nur das ich in den 16.000 Kilometer pro Jahr das wenigste davon zum Spaß bzw. in der Urlaub fahre, sondern die meisten Kilometer verbrauch ich um in die Arbeit zu kommen. Außerdem müssen auch diejenigen die Ihren Ökourlaub auf Tahiti machen sich den Rest des Jahres im Lande noch fortbewegen und da hilft es dann nicht einmal drauf stolz zu sein das man eine Elektrogurke fährt. Bei solch einem Wahnsinn sollte die Politik sich mal überlegen wen sie weiter geiseln möchte, diejenigen die 65.000 Kilometer nach Tahiti und zurück in den Ökourlaub fliegen oder diejenigen die mit Ihrem Auto tagtäglich zur Arbeit fahren müssen. Unglaublich pervers sowas!

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