Forum: Reise
6000 Kilometer zu Fuß durch die USA: "Eine einzige Übung fürs Sterben"
Andrew Forsthoefel

Zu Fuß quer durch Amerika: Mit Mandoline und Kinderwagen ging Andrew Forsthoefel mehr als 6000 Kilometer von Philadelphia bis zum Pazifik. Er wollte mehr über den Sinn des Lebens erfahren - und lernte vor allem etwas über den Tod.

Seite 3 von 5
outsider-realist 23.01.2015, 23:04
20.

Zitat von tinolino
Seltsam. Warum suchen sich diejenigen, die auf der Sinnsuche sind und später aus ihrer Wanderung Profit schlagen möchten, ausgerechnet das Land auf diesem Planeten aus, das gesellschaftlich am Wenigsten zu bieten hat? Das Ich-Land USA. Wann wandert endlich jemand durch Länder, wo einem Menschen begegnen, die nicht übersättigt oder zivilisationskrank sind ? So wie Wolfgang Büscher, der von Berlin nach Moskau gewandert ist. Das sind Reiseberichte, in denen es nicht ausschließlich um den Ich-Erzähler geht, sondern um Begegnungen, die andersartige Lebenswege beleuchten.
Ich war mehrmals in den USA und habe stets hilfsbereite und offenherzige Menschen getroffen. Von einer ICH Kultur keine Spur. Auch wenn die Amerikaner stolz auf ihr Land sind, waren sie stets auch an dem Gegenüber interessiert. Auch wenn vieles von uns Europäern als oberflächlich kritisiert wird....viele der immer wieder kritisierten Floskeln vermisse ich hierzulande. Freundlichkeit und der stetige Drang sich für etwas zu entschuldigen auch wenn der andere es eigentlich tun müsste und es auch tut. So etwas macht das Leben leichter und den Tag liebenswerter und es ist immer wieder ein Vergnügen zu sehen wie verunsichert insbesondere Deutsche mit der Lockerheit der Amerikaner umgehen. Sicher ist auch meine Sichtweise ziemlich pauschal. Wie gravierend der Unterschied ist merke ich stets nach meiner Rückkehr nach Deutschland, wobei ich dieses Land nicht schlechtreden möchte. Es gibt auch hier durchaus Vorzüge, die es in den USA nicht gibt.
Sie allerdings machen einen sehr grimmigen und unglücklichen Eindruck auf mich. Legen sie mal ihre Scheuklappen ab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mensch-maennlich 24.01.2015, 01:58
21.

Zitat von suomi15
Nachtrag: Nachdem ich in den übrigen Beiträgen von "tinolino" gestöbert habe sehe ich mich in meinem Mitleid bestätigt. In 17 Beiträgen über sechs Jahre: Hass und Hetze wohin man schaut. Da stört er sich bspw. daran, dass Journalisten japanische Autos ausgerechnet in Kalifornien testen (statt im altehrwürdigen Europa), redet wiederholt vom "tristen Industriestrand" in Südkalifornien, beschwert sich über "US-Schädelbräubier" und die Übernahme des "amerikanischen Begriffs Nerd" ins Deutsche, attestiert den US-Amerikanern "kindischen Übertreibungsmentalität".. Was ein armes Würstchen.
Tja die Wahrheit wollen Menschen wie sie (und die sind leider in der übergroßen Mehrheit) halt nicht hören. Das beschimpft man lieber die Nestbeschmutzer, die dem Wolkekuckukcsheim die Maske vom Gesicht reißen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
longdonglarry 24.01.2015, 04:16
22. In den USA

trifft man ganz viele interessante Menschen unterschiedlicher Schichten und Ethnien.
Generell sind sie wesentlich gastfeundlicher und aufgeschlossener als der average German.
Wenn man unterwegs ist wird man v.a. als alleinreisende Person oefter mal einfach so angesprochen.

Ich war schon X Mal in den USA und kann nur Positives berichten. Das Bashing hier gegen den Amerikaner per se ist laecherich, voellig daneben und sehr peinlich.
Da sprechen Spezialisten, die noch niemals dort waren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hermanngaul 24.01.2015, 05:33
23. into the wild

der Kerl kommt mir ähnlich sympathisch und ehrlich vor wie Christopher McCandless es wohl war (verfilmt von Sean Penn mit "Into The Wild"). Nur stört es irgendwie, dass es immer einen dämlichen Blog geben muß. Dadurch könnte man den Eindruck gewinnen, dass es nicht primär um die Sache sondern um das herausposaunen geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Greetings 24.01.2015, 08:32
24. Hau rein, schnür die Schuhe und los!

Zitat von tinolino
Seltsam. Warum suchen sich diejenigen, die auf der Sinnsuche sind und später aus ihrer Wanderung Profit schlagen möchten, ausgerechnet das Land auf diesem Planeten aus, das gesellschaftlich am Wenigsten zu bieten hat? Das Ich-Land USA. Wann wandert endlich jemand durch Länder, wo einem Menschen begegnen, die nicht übersättigt oder zivilisationskrank sind ? So wie Wolfgang Büscher, der von Berlin nach Moskau gewandert ist. Das sind Reiseberichte, in denen es nicht ausschließlich um den Ich-Erzähler geht, sondern um Begegnungen, die andersartige Lebenswege beleuchten.
Es ist viel schwieriger zu beantworten, warum man nicht selbst loslegt, statt von anderen zu erwarten, was sie zu tun haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
billibargeld 24.01.2015, 09:47
25. ah ja alle gleich

Zitat von tinolino
Seltsam. Warum suchen sich diejenigen, die auf der Sinnsuche sind und später aus ihrer Wanderung Profit schlagen möchten, ausgerechnet das Land auf diesem Planeten aus, das gesellschaftlich am Wenigsten zu bieten hat? Das Ich-Land USA. Wann wandert endlich jemand durch Länder, wo einem Menschen begegnen, die nicht übersättigt oder zivilisationskrank sind ? So wie Wolfgang Büscher, der von Berlin nach Moskau gewandert ist. Das sind Reiseberichte, in denen es nicht ausschließlich um den Ich-Erzähler geht, sondern um Begegnungen, die andersartige Lebenswege beleuchten.
und in Russland sind alle verarmt und besoffen.
Welches Land hat gesellschaftlich am meisten zu bieten?
Deutschland ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gabrieljuge 24.01.2015, 10:08
26.

Zitat von tinolino
Seltsam. Warum suchen sich diejenigen, die auf der Sinnsuche sind und später aus ihrer Wanderung Profit schlagen möchten, ausgerechnet das Land auf diesem Planeten aus, das gesellschaftlich am Wenigsten zu bieten hat? Das Ich-Land USA. Wann wandert endlich jemand durch Länder, wo einem Menschen begegnen, die nicht übersättigt oder zivilisationskrank sind ? So wie Wolfgang Büscher, der von Berlin nach Moskau gewandert ist. Das sind Reiseberichte, in denen es nicht ausschließlich um den Ich-Erzähler geht, sondern um Begegnungen, die andersartige Lebenswege beleuchten.
Wolfgang Büscher ist auch durch die USA gegangen, von Nord nach Süd. "Hartland - zu Fuß durch Amerika". Wie kann er nur...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kandana 24.01.2015, 10:53
27. Einfach mal Ticket kaufen,

Zitat von dieter77
...die in einigen der Kommentare hier sichtbar wird. "Das Land, das kulturell am wenigsten zu bieten hat". So kann ganz offensichtlich nur jemand sprechen, der die USA noch nie besucht hat und sich sein Bild aus Propganda Der "Linken", RTL2 Reportagen und Stammtischgelaber zusammenzimmert. Ich lebe seit 10 Jahren hier und mir wurde tatsaechlich schon unterstellt, dass ich ja dann wohl in einer "Gated Community" leben muesse, sonst waere ich ja gar nicht mehr am Leben. Schon krass wie misinformiert Grossteile der Bevoelkerung sind. Und dabei waere das ganze einfach zu loesen: Einfach mal ein Ticket kaufen und rueberfliegen. Oder den Mund halten.
sicher, würde ich sogar machen.

Ich bekomme nur kein Visum für die USA weil ich 1997 für ein Jahr in Pakistan im SOS Kinderdorf in Lahore Entwicklungshelfer war.

Anscheinend bin ich als ein potenzieller Terrorist, Waffenhändler oder als sonstwas auf einer schwarzen Liste aufgeführt.
Jedenfalls wurde mir in der Botschaft in Berlin unmissverständlich gesagt, ich brauche nicht noch einmal ein Touristenvisum beantragen, weil ich es ohnehin NIE bekäme.
Wollte eigentlich nur einen Studienfreund und seine Frau besuchen, der mich nach Seattle eingeladen hatten.
Naja, wir haben uns dann in Kanada getroffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kandana 24.01.2015, 10:56
28. Es ist doch schön,

Zitat von hermanngaul
der Kerl kommt mir ähnlich sympathisch und ehrlich vor wie Christopher McCandless es wohl war (verfilmt von Sean Penn mit "Into The Wild"). Nur stört es irgendwie, dass es immer einen dämlichen Blog geben muß. Dadurch könnte man den Eindruck gewinnen, dass es nicht primär um die Sache sondern um das herausposaunen geht.
Erlebnisse und Erfahrungen zu teilen und damit anderen die Möglichkeit zu geben, teilzuhaben, wenn auch indirekt.
Ich kann mir schon vorstellen, dass er begeistert, berührt und beeindruckt war von den vielen Menschen, Mentalitäten und Gesinnungen, die er getroffen hat und diese außergewöhnliche Erfahrung einfach nur weitergeben will.
Man muss es ja nicht lesen, wenn man nicht will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SpitzensteuersatzZahler 24.01.2015, 12:21
29.

Zitat von muehl500
war eine tolle Erfahrung, habe tolle Menschen kennengelernt und gab mir eine neune Sichtweise, dass man so etwas auch als Rollstuhlfahrer schaffen kann. Seitdem nehme ich nicht mehr meine MS wichtig - sondern geniesse das Leben.
Warum standt darüber nix bei SPON? Hätte ich gerne gelesen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 5