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A320-Absturz: Deutsche Airlines führen Zwei-Personen-Regel im Cockpit ein
REUTERS

Hätte ein Crewmitglied im Cockpit den tragischen Absturz verhindern können? Deutsche Fluggesellschaften führen jetzt die Zwei-Personen-Regel ein. Auch Airlines anderer Länder verändern ihre Richtlinien.

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dhbean 27.03.2015, 15:32
40. Funktioniert!

....rasend schnell ist jegliche Möglichkeit und Diskussion daß vielleicht irgendeine Fehlfunktion am Airbus die Ursache sein könnte im Keim erstickt. Keine weiteren Fragen, alles klar. Jetzt wird über Depressionen diskutiert.

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eisbaerchen 27.03.2015, 15:32
41. So ein Quark,

Zitat von dancar
ich verstehe nicht, warum KEINE Nachrichtenredaktion - im Zusammenhang des erweiterten Suizids des Germanwings-Piloten - nicht den ähnlichen Vorgang mit der seit einem Jahr verschwundenen Boeing 777 der Malayischen Airlines (Flug MH370) thematisiert, Die Zusammenhänge sind doch wohl frappierend ähnlich. Dürfen die Redaktionen nicht über den „Erweiterten Suizid“ des Fluges MH370 berichten, weil 2 Unfälle wegen Suizids in einem Jahr die Zivilluftfahrt quasi enthaupten würde?
haben Sie aufgehört mit dem Auto auf der Autobahn zu fahren, bloss weil da einige Suizide in der jüngsten Vergangenheit durch Falschfahrer vorgekommen sind? Bemühen Sie mal die Statistik und lassen Sie die Kirche im Dorf!

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spon-4fe-gopr-2 27.03.2015, 15:33
42. unglaublich

Sowie ich es verstehe, haben die USA nach 9/11 die verstaerkten, von aussen nicht zu oeffnenden Tueren eingefuehrt, zur gleichen Zeit aber auch die 2-Personen Pflicht im Cockpit. Die europaeischen Fluggesellschaften wie Lufthansa haben die Tueren uebernommen muessen, weil es technisch nicht anders ging, aber auf die 2-Personen Regelung verzichtet. Das hat jetzt 149 Menschen das Leben gekostet. Waere ich ein Hinterbliebener, wuerde ich eine Klage gegen Lufthansa einreichen. Unfassbar!

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der_stille_beobachter 27.03.2015, 15:33
43.

Zitat von Freddy Kraus
...Haette der ausgeschlossene Pilot einen Sicherheitsschluessel fuer die Cockpittuere gehabt, haette er die Tuere einfach aufschliessen koennen. Elektronische Schloesser sind als Cockpitschloss voellig ungeeignet....
Der Sinn dieser Türen ist doch gerade, dass derjenige außerhalb eben keine Möglichkeit hat diese zu öffnen, weder mechanisch noch elektrisch. Ansonsten wäre er eventuellen Kriminellen völlig ausgeliefert. Deshalb gibt es auch keinen Sicherheitscode, der die Türe direkt öffnet, sondern nur, wenn die Cockpitbesatzung nicht aktiv(!) widerspricht. Das ist das Konzept dahinter. Aber wie man auch hier sieht: Konzepte haben immer Stärken und Schwächen.

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gruebi01 27.03.2015, 15:33
44. Zu spät, Lufthansa, zu spät.

Unter anderem bei RyanAir gibt es diese durchaus sinnvolle Regelung schon länger.
Zu den "Gegenargumenten":
1. Schnellschuss: Keineswegs, in den USA längst Pflicht! Von anderen europäischen Carriern längst praktiziert - siehe RyanAir.
2. Stewardess kann keinen Airbus fliegen: Soll sie auch nicht, sie soll sicherstellen, dass ein kurzfristig abwesender (Co)Pilot auf alle Fälle wieder Zugang zum Cockpit hat.
3. Stewardess braucht Nahkampfausbildung etc: Unsinn, eine Stewardes wird sich sofort anschnallen, wahrscheinlich auf einem Sitz hinter den Pilotensitzen. Wenn ein lebensmüder Pilot eine so gesicherte Person aus dem Cockpit drängen will, braucht er Zeit - und die Stewardess weiss in diesem Falle, es geht auch um ihr Leben - da wachsen Kräfte.

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ClausWunderlich 27.03.2015, 15:37
45.

Zitat von Linaritblauer
Alles richtig, die Stewardess könnte die Tür öffnen. Was passiert aber, wenn der potentielle Crash Pilot in einen Sturzflug geht ? In so einem Fall könnte wohl nur ein zweiter Pilot auf dem Sitz korrigierend eingreifen. Auch ein Sturzflug Szenario ist ja nach dem schrecklichen Ereigniss nicht auszuschließen.
Ich meine wenn das wer will (Pilot oder Copilot) dann kann er das auch umsetzen.

Das ist auch etwas was mir an dem Fall komisch vorkommt. Es war wohl reiner zufall das der Pilot aus dem Cockpit gegangen ist und dann soll der Copilot sich innerhalb von 1 min dazu entschieden haben es zu tuen (den selbstmord). Und dann hat er 10 min da gesessen, zugeschaut und nichts mehr gesagt.

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swnf 27.03.2015, 15:37
46. Fast richtig

Zitat von dancar
ich verstehe nicht, warum KEINE Nachrichtenredaktion - im Zusammenhang des erweiterten Suizids des Germanwings-Piloten - nicht den ähnlichen Vorgang mit der seit einem Jahr verschwundenen Boeing 777 der Malayischen Airlines (Flug MH370) thematisiert, Die Zusammenhänge sind doch wohl frappierend ähnlich. Dürfen die Redaktionen nicht über den „Erweiterten Suizid“ des Fluges MH370 berichten, weil 2 Unfälle wegen Suizids in einem Jahr die Zivilluftfahrt quasi enthaupten würde?
Sie haben es richtig erkannt! Die Presse darf darüber nicht berichten...aber aus einem anderen Grund!
Würde die Presse über beide erweiterten Suizide berichten, dann müssten die Redaktionen auch die Echtheit der Chemtrail Theorie bestätigen und die seit den 60er Jahren in den Archiven lagernden Fotos der Außerirdischen von Area 51 veröffentlichen!
Sie werden also verstehen, dass DAS jetzt wirklich nicht geht!

(vielleicht liegt es aber auch daran, dass es von MH370 keine Trümmer und auch keine Blackboxes gibt - vom German Wings Flug aber schon)

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buecker 27.03.2015, 15:39
47. Wie wäre es mit einer Meldepflicht für Piloten, Busfahrer, Zugführer..?

Das Verschweigen einer psychischen Erkrankung könnte vermieden werden, indem man eine Meldepflicht (über d. KV-Karte) einführt. Die Sicherheit der Personen, die befördert werden, liegt im öffentlichen Interesse. Daher könnte man sich nicht auf Verletzung der Intimsphäre berufen.

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denkdochmalmit 27.03.2015, 15:39
48. Und?

Zitat von ClausWunderlich
Egal ob das nun so war wie vorab vermutet wird oder es doch ein Unfall war JA die Zwei-Personen-Regel halte ich für gut. Man sollte sich natürlich bewußt machen das wenn der Pilot oder Copilot es drauf anlegt auch die Zwei-Personen-Regel nichts bringen wird.
Was bringt dann die 2 Personen Regel?
Gar nichts!
Nur noch mehr Personen in den sensiblen Bereich, also MEHR Unsicherheit!

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Grafsteiner 27.03.2015, 15:39
49. Folge der Terrorhysterie

Es sollte schon darauf hingewiesen werden, dass dieses Selbstmordattentat die direkte Folge von Bestimmungen ist, die im Rahmen des "Kampfes gegen den Terror" nach dem 11.9.2001 von den Regierungen erlassen wurde und der die weltweite Schikanierung der Fluggäste bis hin zum massenhaften Diebstahl von persönlichen Gegenständen durch das angebliche Sicherheitspersonal zur Folge hatte.

Nur, wirkliche Erfolge haben alle diese Massnahmen nicht gebracht. Es war eine wichtigtuerischer Schlag ins Wasser, damit die Untertanen im globalen Dorf den Gesslerhut grüssen. Auch mit der abgeschlossenen Cockpit-Tür war es nach wie vor möglich, das Kabinenpersonal und Passagiere als Geisel zu nehmen und so Kursänderungen zu erzwingen. Im Gegenteil, es erhöhte sogar das Risiko der Sicherheitskräfte im Falle eines Kidnapping von den Terroristen mit dem guten alten Killergriff zur Halsschlagader erdrosselt zu werden. Es ist relativ einfach, so dem Sicherheitspersonal deren Waffen abzunehmen.

Ich habe volles Verständnis dafür, dass kein Waffen während des Fluges in der Fahrgastkabine sein dürfen. Die kann man den Passagieren und der Crew abnehmen (auch den Sheriffs) und separat im Gepäckraum transportieren, zu dem es keinen Zugang während des Fluges gibt. Aber dieser Zirkus, der mit Feuerzeugen, Gürtel, Kugelschreibern, Parfum, Wasserflaschen, Nasenbohrern und Taschenmessern veranstaltet wurde, war nur absurd. Und -wie gesagt- verbrämter Diebstahl- da die geklauten Gegenstände ein Teil der Bezahlung der Wegelagerer des Terror an den Flughäfen war.

Eines sollte jedem klar sein: unter gleichen Bedingungen hätte der Kapitän das Flugzeug und die 149 Menschen gerettet, wenn er nach seinem Toilettengang nicht ausgesperrt hätte werden können. Der hätte die Maschine wieder in den Steigflug gebracht und sich dann seinem kranken Co-Piloten gewidmet.

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