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Ab Samstag: Zwei Drittel der Air-Berlin-Flugzeuge bleiben am Boden
REUTERS

Am Freitag stellt Air Berlin den Flugbetrieb ein. Die Lufthansa wird die Lücken nicht so schnell schließen können. Ab Samstag werden bis zu 90 von 140 Flugzeugen am Boden bleiben.

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Hans58 25.10.2017, 13:39
10.

Zitat von gympanse
.... Wo man in Tegel allerdings eine 747-400 abfertigen will, erschließt sich mir nicht, ....
Vor einigen Jahren bin ich von Tegel mit eben diesem Flugzeugtyp gestartet (LH-Flug, innerdeutsch)

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Hans58 25.10.2017, 13:40
11.

Zitat von claus7447
Da bin ich mir nicht sicher - die Lizenz erlischt ... und damit bleiben die am Boden.
Eine "Flugzeuglizenz" läuft dann aus, wenn das Flugzeug den "TÜV" nicht besteht oder die Frist versäumt.

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bombi_22 25.10.2017, 13:59
12. Was da jetzt läuft, ist.......

...ein Totalversagen der Aufsichts- und Kartellbehörden. Bin vor einer Woche in der Sparta-Klasse der Germanwings von Stuttgart nach Berlin für stolze 465 €(!) Return geflogen. Habe mir mal die Mühe gemacht, zu recherchieren, was 1985, zur Zeit des Monopols von Air France/Pan AM/BA ein Return Ticket nach Westberlin gekostet hat. Antwort: ca. 400 DM. Wenn man eine Teuerung von 2,5% p.a. annimmt, würde das Ticket heute ca. 441 €(!) kosten, also deutlich weniger als die Abzocke der Germanwings (von den unterschiedlichen Serviceniveaus gar nicht zu reden). Gleiche Preise wie im Alliierten-Monopol? Wettbewerb sieht anders aus! Die Flieger bleiben m. E. deshalb am Boden, um den innerdeutschen Flieger an die neuen Preise zu gewöhnen. Meine Reaktion: Für einen anstehenden Business Class Flug nach Sydney, hab ich meine Sekretärin instruiert, Alles AUSER LH und Star Alliance zu buchen!

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gruebi01 25.10.2017, 14:11
13. LH hat mich als Kunden verloren

Innerdeutsch fliege ich eh kaum, und innereuropäisch gerne Easyjet KLM oder auch RyanAir. Seit der Lubitz Geschichte und der Reaktion des LH Mangements darauf fliege ich weder mit der Lufthansa noch mit einer ihrer Töchter (Swiss, Germanwings, Eurowings, Austrian oder Air Dolomiti) - ist mir zu unsicher.

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biesi61 25.10.2017, 14:46
14. Hauptsache, die Lufthansa hat alle Wettbewerber ausgebootet.

Um die Passagiere kann man sich schließlich auch nächstes oder übernächstes Jahr noch kümmern, oder auch niemals. Als Berliner ist man gewohnt, von der Lufthansa als letzter Dreck behandelt zu werden, der maximal nach Frankfurt gekarrt wird, um dort seinen Anschluss zu verpassen oder aber beim Umstieg sein Gepäck dauerhaft zu verlieren. Aber es ist unerträglich, wie diese systematischen Leistungsverweigerer bei der Aufteilung von Air Berlin politisch unterstützt wurden. Warum behindert die deutsche Politik leistungswillige ausländische Fluggesellschaften derart brutal? Gebt ihnen doch einfach die frei werdenden Slots von Air Berlin und alle (außer der Lufthansa) werden zufrieden sein.

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rxra99 25.10.2017, 14:57
15. Kartelrechtlich alles sehr fragwuerdig

.....schade, Deutschland braucht mehr Wettbewerb besonders innerdeutsch. Und wieso wird Eurowings von der Politik als Champignon der Luftfahrt bezeichnet. Eine Billigairline die selbst als Billigairline teurer und schlechter als Easyjet und Ryanair ist.

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Stäffelesrutscher 25.10.2017, 16:06
16.

»Schon Vorstand Harry Hohmeister hatte zuvor in der "Berliner Morgenpost" angekündigt, etwa zwischen Frankfurt und Berlin vorübergehend eine größere Boeing 747-400 einzusetzen.«
Anstatt mit der S-Bahn zum Fraport rauszujuckeln, sich durch Kontrollwahn stundenlang aufhalten zu lassen, auf dem Vorfeld rumzustehen, angeschnallt in der Sardinenbüchse zu hängen, in Tegel auf die Koffer zu warten und dann mit dem Bus im Stau zu stehen, könnte man natürlich auch in 4 Stunden mit dem ICE von Stadtmitte zu Stadtmitte fahren und in dieser Zeit arbeiten, lesen, aus dem Fenster gucken, dösen, essen, im Internet surfen ...

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0815Aviator 27.10.2017, 08:37
17. Der Sandkasten ist auch keine Alternative

Zitat von bombi_22
...ein Totalversagen der Aufsichts- und Kartellbehörden. Bin vor einer Woche in der Sparta-Klasse der Germanwings von Stuttgart nach Berlin für stolze 465 €(!) Return geflogen. Habe mir mal die Mühe gemacht, zu recherchieren, was 1985, zur Zeit des Monopols von Air France/Pan AM/BA ein Return Ticket nach Westberlin gekostet hat. Antwort: ca. 400 DM. Wenn man eine Teuerung von 2,5% p.a. annimmt, würde das Ticket heute ca. 441 €(!) kosten, also deutlich weniger als die Abzocke der Germanwings (von den unterschiedlichen Serviceniveaus gar nicht zu reden). Gleiche Preise wie im Alliierten-Monopol? Wettbewerb sieht anders aus! Die Flieger bleiben m. E. deshalb am Boden, um den innerdeutschen Flieger an die neuen Preise zu gewöhnen. Meine Reaktion: Für einen anstehenden Business Class Flug nach Sydney, hab ich meine Sekretärin instruiert, Alles AUSER LH und Star Alliance zu buchen!
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung, mit was möchten Sie denn dann fliegen? Mit den lupenreinen Demokraten aus dem Sandkasten, denen das Wort Menschenrechte vollkommen fremd ist oder dann innereuropäisch lieber mit den irischen Freunden, bei denen kranke Piloten im Cockpit sitzen, weil nur bezahlt wird, wenn geflogen wird? Oder noch besser mit Airlines, bei den die Co-Piloten selbst dafür bezahlen, dass sie ein Flugzeug steuern können?
Fliegen und die dazugehörige Sicherheit kostet nun mal und wenn sie nicht bereit sind, einen angemessen Preis dafür zu bezahlen, dann bleiben Sie zuhause und halten Sie eine Video-Konferenz ab.

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raoul2 27.10.2017, 09:09
18.

Zitat von Stäffelesrutscher
... in der Sardinenbüchse zu hängen ...
Ich stimme Ihnen zwar zu, daß es für Leute, die von City zu City müssen, durchaus Sinn machen könnte, die Bahn zu nutzen. Aber nicht alle wollen in die Innenstadt, sondern mit einem weiteren Flieger ihre Ziel-Destination irgendwo auf der Welt erreichen. Dann ist es schon nicht mehr einsichtig, sich die von Ihnen vorgeschlagene "Tortur" anzutun.

Sind Sie schon einmal mit der Boeing 747-400 geflogen? Was daran soll denn "Sardinenbüchse" sein?

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tommuc1978 27.10.2017, 09:20
19. Typisch Deutsch!

Statt sich zu freuen, dass nach einer kapitalen Pleite eines deutschen Unternehmens (wirklich? AirBerlin war doch eine PLC und gar keine deutsche AG!!), wenigstens eins Teil der Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleibt, werden hier Kartellbedenken und ähnliches geäußert. Das ist typisch deutsch. Bei den letzten großen Pleiten/Übernahmen in den USA wurden Carrier der zehnfachen Größe einer AirBerlin von anderen US-Carriern (United/Continental, American/US-Air) geschluckt, ausländische Interessenten wurden nicht einmal als Käufer zugelassen. So macht man das, hält Arbeitsplätze im eigenen Land und stärkt die eigenen Firmen und das bei Global Playern, nicht bei einer wie Air Berlin für Airline Verhältnisse kleinen Airline.

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