Forum: Reise
Abenteuer Transalp-Skitour: Über alle Berge
Robert Jacobi

Neun Tage, jede Menge Gipfel, fast 16.000 Höhenmeter: Eine Alpen-Überquerung auf Skiern ist für viele Wintersportler ein absoluter Lebenstraum. ging mit einem ehemaligen Langlauf-Weltstar auf Tour - und stürzte schon am zweiten Tag in eine Gletscherspalte.

tlogor 10.04.2012, 09:04
1. Abenteuer

Danke an den Autor für die zwei Stürze. Sonst wär der Bericht nur halb so spannend gewesen.
Für mich persönlich ist die Tour allerdings schon gestorben. Abfahren am Seil ist das allerletzte. Einmal und hoffentlich nie wieder.

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pförtner 10.04.2012, 09:04
2. Er ist keine Gams

Hoffentlich hat ihn da keiner rausgeholt, er hat da nämlich nichts verloren, sondern er schändet die Natur !

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pförtner 10.04.2012, 09:12
3. Schade...

eine Lawine hätte sie alle verschütten sollen.
Der Bericht,reine Angeberei von Narurschänder !!

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pykomat 10.04.2012, 10:06
4.

Naturschänder? Bei An- und Abreise mit der Bahn und Verzicht auf Lifte?
Am besten nur daheim sitzen und ruhig atmen, oder wie?

Ich war vor 2 Jahren auch mal am Cevedale unterwegs, allerdings ohne Seil...Damals war alles gut eingeschneit und die Spalten dick überbrückt und die Tour einfach und schön....Da sieht man mal wieder wie entscheidend die Verhältnisse für so ein Vorhaben sind.
So eine Tour kann man einfach nicht erzwingen und im Geiste muss man sich auch schon vorher mit dem eventuellen Scheitern durch schlechte Verhältnisse/Wetter/Lawinengefahr auseinandersetzen.

Jeder, der mal länger als 3 Tage mit Blasen an Füßen und 15kg Rucksack auf Skitour war, weiß wie hart das ist....Gratulation!

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wg2310 10.04.2012, 10:22
5.

Das Niveau passt besser in andere Foren...

Zitat von pförtner
eine Lawine hätte sie alle verschütten sollen. Der Bericht,reine Angeberei von Narurschänder !!

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neuki 10.04.2012, 12:00
6.

Zitat von pförtner
eine Lawine hätte sie alle verschütten sollen. Der Bericht,reine Angeberei von Narurschänder !!
der name sagt alles. noch nie aus der bude gekommen aber dumme sprüche klopfen und kann noch nicht mal richtig schreiben.

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superswissmiss 10.04.2012, 19:26
7. Ja, Naturschänder

Zitat von pykomat
Naturschänder? Bei An- und Abreise mit der Bahn und Verzicht auf Lifte? Am besten nur daheim sitzen und ruhig atmen, oder wie?
Es scheint, dass manch einer denkt, dass nur weils im Winter überall weiss ist, da kein Leben mehr herrscht. Was für ein Irrtum. Beispielsweise graben Schneehühner kleine Höhlen in den Schnee. Als Variantenfahrer nimmt man die kaum wahr. Und rumms, schon fährt man drüber und es ist geschehen. Wenn der Vogel einigermassen Glück hat, kann er fliehen. Allerdings fliehen sie meist talabwärts, weil das schneller geht. Nachher erfolgt dann wieder der kräftezehrende Aufstiege. Wird ein Schneehuhn immer wieder aufgescheucht, reicht am Ende die Kraft nicht mehr und es verreckt (sorry für die Ausdrucksweise, aber ich weiss keinen passenderen Begriff).

Nun kann man argumentieren, dass dieser Prozess auch durch natürliche Feinde geschieht. Ja, das stimmt. Und das reicht auch! Die Flucht vor natürlichen Feinden ist aber schon energieraubend genug. Muss der Mensch darum unbedingt noch eins draufsetzten - nur dem privaten "Naturerlebnis" wegen? Immerhin verzehren die natürlichen Feinde das Schneehuhn noch uns sichern so ihr eigenes Überleben.

Das Schneehuhn soll hier nur als Beispiel dienen. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Tiere in den Alpen (nein, die sind im Winter nicht einfach unbewohnt), wie Hirsche (bei denen wirkt sich mehrmalige Flucht besonders fatal aus, weil sie ihren ganzen Stoffwechsel im Winter runterfahren), Gämsen, Schneehasen, Haselhühner, Auerhühner, Steinböcke...

Oft unterliegt der Variantenskifahrer dem Irrtum, dass er meint, er verscheuche gar kein Wild, weil er keines sieht. Das ist leider ein fataler Irrtum. Oft nimmt das Wild den Skifahrer nämlich wahr und befindet sich schon längst auf der Flucht, bevor der Mensch überhaupt irgendwelche Spuren (wenn überhaupt) wahrnimmt.

Variantenskifahren (und Schneeschuhtouren) sind absolut unverantwortlich. Wenigstens im Winter, einer besonders strengen Jahreszeit, soll das Wild vorm Menschen, der den Lebensraum des Wildes immer mehr beschneidet, etwas Ruhe haben.

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ColdDayInTheSun 10.04.2012, 19:29
8. Bei solchen Berichten schmerzt es immer wieder...

Zitat von sysop
Neun Tage, jede Menge Gipfel, fast 16.000 Höhenmeter: Eine Alpen-Überquerung auf Skiern ist für viele Wintersportler ein absoluter Lebenstraum. Robert Jacobi ging mit einem ehemaligen Langlauf-Weltstar auf Tour - und stürzte schon am zweiten Tag in eine Gletscherspalte.
...wenn scheinbar "Hobbyalpinisten" sich auf Touren begeben die eigentlich weit über ihrem Leistungsvermögen und -stand liegen, das dann auch noch versuchen danach mit Humor als harmlos darzustellen... das verleitet dann nur wieder die nächsten Hobbyalpinisten zu irgendwelchen Harakiri-Touren, bei denen dann wieder die Bergwacht unter Einsatz des eigenen Lebens irgendwelche Trottel aus alpinen Regionen retten müssen...

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