Forum: Reise
ADAC-Test: So gefährlich ist Radfahren in Deutschlands Städten
DPA

Schmale Wege, wenige Stellplätze, schlechte Serviceangebote: Deutsche Großstädte sind wenig fahrradfreundlich - das ist das Ergebnis eines ADAC-Tests. Vor allem zwei Städte schneiden mies ab.

Seite 4 von 23
fast_weise 28.08.2014, 08:49
30. man

beteilige Radfahrer( die keine KFZ-Steuer zahlen) angemessen an den Infrastrukturkosten und man könnte auch mehr investieren. Es ist aber nicht einzusehen, dass zusätzliche Infrastruktur aus der KFZ-Steuer bestritten wird.

Beitrag melden
siviha 28.08.2014, 08:55
31. Kolateralschäden

Und das Schöne: die Radler weichen dann auf die Gehwege aus und fahren dort aggressiv, statt dann wenigstens auf die sich dort unverschämterweise aufhaltenden Fußgänger Rücksicht zu nehmen. Sprich: Straße ist für Radler zu gefährlich,da PKW kaum Rücksicht nimmt. Ausweichen auf Gehweg, wo man dann seinerseits wenigstens mal die Passanten gefährden darf.
Gegenseitige Rücksicht ist da auch zu 95% Fehlanzeige. Aber das untersucht in dem Zusammenhang keiner.

Dabei kann ich die Radler ja verstehen- keine oder schlechte Radwege, Radwege die mitten in der Strecke (City Nürnberg) im Nirvana verschwinden, Ampelschaltungen, die für alle Parteien hirnrissig sind..
Komischerweise können unsere niederländischen Nachbarn das schon lange viel besser.

Beitrag melden
rosarinimara 28.08.2014, 08:56
32.

Warum frägt man nicht den ADFC? Wenn ich mich über Obst informieren will geh ich doch auch nicht zum Metzger.

Beitrag melden
klaxklix 28.08.2014, 09:00
33. Aufschlussreich

Aufschlussreich ist der Link zur ADAC Seite. Das liest sich etwas anders, als der Artikel in SPON. Ein wesentlicher Punkt dort sind die Anstrengungen der Kommunen etwas für den Fahrradverkehr zu tun.
Die wichtigsten Fragestellungen sind dort:

Unfallhäufigkeit und –Vermeidung
Radverkehrsnetz und Wegweisung
Sicherheit und Komfort

Und als Fazit: Mehr Fahrräder – weniger Autos

Vom ADAC...Aufschlussreich!

Beitrag melden
promondo 28.08.2014, 09:02
34. Dänemark

Umgerechnet auf die 5,5 Mio Einwohner in Dänemark wäre die Anzahl verunglückter Fahrradfahrer 4.700. Ich habe eben mal nachgeschaut: In 2013 gab es 32 Tote und knapp 500 schwer verunglückte Fahrradfahrer. Selbst wenn man diese Zahl verdoppelt, um eine Dunkelziffer mit einzuberechnen, kommt man auf ca. 1000 Menschen.

Auch wenn das Fahrrad in den 60er Jahren in DK aufgrund des Autobooms 'totgesagt' war, setzte eine vernünftige Regierung zB in Kopenhagen weiter auf den Ausbau von Radwegen. Das Ergebnis ist bekannt. Selbst in New York redet man von 'Copenhagen Lanes'.

Selbst hier ist noch einiges zu verbessern - und dennoch. Zugeparkte Radwege gibt es hier nicht. Fahrradfahrer haben ganz einfach ihre eigene echte Spur. Es hat sich ausgezahlt. Heute benutzen über 40% der Einwohner von KPH das Fahrrad um zur Arbeit oder Schule zu kommen!

Sie können ja mal reinschauen: http://www.visitcopenhagen.dk/da/kobenhavn/cykelbyen-kobenhavn

Beitrag melden
rodplaukrün 28.08.2014, 09:04
35. @vish

Aber dann passt es doch. Der Durchschnitt bei den getesteten Städten ist nun mal ein miserabler Zustand der Radwege, wenn es überhaupt welche gibt. Auch hier in Köln setzt sich gerade die Erkenntnis durch, dass der beste Radweg der ist, den es nicht gibt, und so werden vorhandene zurückgebaut, damit die RAdfahrer ins Blickfekld der immer breiter werdenden SUV-Fahrer gelangen. So findet sich auf einer vielbefahrenen Straße (Venloer, Ehrenfeld) ein Radweg nun in der Kanalrinne rechts am Rand direkt neben der Parkreihe. Kein Witz. Das ist rot-grüne Verkehrspolitik in einer Großstadt 2014. Und somit ist auch Köln zurecht Durchschnitt und kann sich freuen, da vorbildliche Städte wie Münster im Test nicht beteiligt wurden. Autolobby eben.

Beitrag melden
Epaminaidos 28.08.2014, 09:05
36. 25%

Zitat von ch@rybdis
... der "mehr als 71.000 Radfahrer" sind verunglückt, nachdem sie fahrlässig alle Verkehrsregeln missachtet haben?
Radfahrer tragen überraschend selten die Hauptschuld an Unfällen. Wenn man sämtliche Unfälle mit Verletzten zwischen Radfahrern und nicht-Radfahrern auswertet, haben die Radfahrer nur in 25% der Fälle die Hauptschuld.
Quelle: Destatis Unfallreport 2013, Seite 96, unteres Drittel

Beitrag melden
ph.latundan 28.08.2014, 09:05
37. wie gesagt ........

Zitat von ch@rybdis
... der "mehr als 71.000 Radfahrer" sind verunglückt, nachdem sie fahrlässig alle Verkehrsregeln missachtet haben? Oder - erlaubter Weise - verkehrt durch eine Einbahnstrasse gefahren sind, ohne aber auf entgegenkommende Autos zu achten? Bie Rot über die Ampel geballert sind? Etc. pp
viele radfahrer sind an unfaellen selbst schuld. und nicht nur das sie bringen auch andere verkehrsteilnehmer in gefahr, z.b. fussgaenger. in freiburg, insbesondere in der innenstadt fahren die leute vollkommen unverantwortlich. und viele fussgaenger sind die leidtragenden.

Beitrag melden
mundusvultdecipi 28.08.2014, 09:06
38. Fussgänger..

..wie wäre es mal mit einem Test zur lebensgefährlichsten Stadt für Fussgänger,die durch die 2 Rad Rowdys zu Tode kommen?!

Beitrag melden
bin verwirrt 28.08.2014, 09:06
39. Passanten und Radsteuer

Und wie gefährlich sind rasende Radfahrer für Fußgänger und Passanten?
Nächste Frage: Radfahrer bezahlen für ihr Rad keine Steuern. Wäre es nicht endlich mal an der Zeit, sie finanziell am Ausbau und Instandhaltung von Radwegen etc. zu beteiligen?

Beitrag melden
Seite 4 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!