Forum: Reise
Airline am Boden: Rund 9000 Passagiere von TUIfly-Flugstornos betroffen
DPA

Erst gab TUIfly bekannt, dass am Freitag keiner ihrer 108 Flüge abheben würde. Jetzt können zehn Verbindungen in die Luft gehen. Tausende Passagiere sind betroffen - eine Entschädigung will die Airline nicht zahlen.

Seite 1 von 11
shark 07.10.2016, 09:48
1. Was soll

dass denn? Soviele Krankmeldungen in kurzer Zeit, da hat bestimmt die Gewerkschaft mitgeholfen. Es ist eine Schande, in letzter Zeit so viele Flugausfälle zu haben -sei es bei Lufthansa und jetzt bei TUI - Fazit= Ausweich auf andere Fluglinien.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
scatman899 07.10.2016, 09:54
2. Krankmeldungen mit Vorankündigung

Wirklich das allerletzte! Vor ein paar Tagen wurde von der Gewerkschaft angekündigt das es zu vermehrten Krankmeldungen kommen wird weil die psychische Belastung durch die unklare Lage zu stark ist. Und schwups folgen den Worten auch Taten! Unglaublich und wirklich ein starkes Stück!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
okav 07.10.2016, 10:12
3. Starkes Stück der Gewerkschaften

Auf kosten der Krankenkassen verdeckte Streiks durchführen. Schont auch die Gewerkschaftskasse. Da sollte hart durchgegriffen werden, damit es keine Schule macht auf Kosten anderer seine Interessen durchzusetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GSYBE 07.10.2016, 10:18
4. nicht wollen? ... oder nicht können?

"Eine Entschädigung will die Airline betroffenen Kunden nicht zahlen."
Der Eindruck kommt auf, dass es weniger um das `wollen´ als um das`können´ geht.
Für mich nur ein Spiel auf Zeit von TUIfly, da nach den Gesetzen das Zahlen von Entschädigungen keine Frage des Wollens, sondern ausschliesslich des Müssens ist und die Sachlage ist eindeutig.

Es geht um interne Probleme und nicht um höhere Gewalt.
Sind die Schadensersatzansprüche der Kunden im Falle eines Konkurses überhaupt gedeckt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommy354 07.10.2016, 10:22
5. Nie mehr TUI

Wenn das Schule macht...! Die Gewerkschaft ruft indirekt zum Streik auf und die "blinden" Anhänger reagieren!!! Letztendlich stellen sich die Angestellten doch selber ins Abseits. Keiner würde in der Zukunft mit solchen unsicheren Gesellschaften fliegen wollen! Unverantwortliches handeln seitens der Gewerkschaft!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mike_ 07.10.2016, 10:23
6. gut so...

die gehäuften Krankmeldungen sind eine legitime Reaktion des Personals auf Spar- und Optimierungsauswüchse der Konzerne...man muss den Turboökonomen in den Chefetagen einfach mal klar zeigen wo der Hammer hängt.
Ich solidarisiere mich ausdrücklich mit dem TUIFly Personal!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andreas.s 07.10.2016, 10:25
7. Streik akzeptabel, aber so nicht.

aber alle Kunden in vollkommener Ungewissheit zu lassen was die nächsten Tage anbelangt, jegliche Planungsmöglichkeiten zu nehmen ist schlicht unmöglich. Wer als Pilot mit diesem "Stress" nicht klar kommt, hat schlicht den falschen Beruf und sollte entsprechend nicht weiter als PIlot angestellt werden. Vielleicht wäre ein ruhiger Job mit sicherer Perspektive bei der Stadtverwaltung im Bereich Grünflächenmanagement angebrachter?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GSYBE 07.10.2016, 10:30
8. Ahnung

Zitat von okav
Auf kosten der Krankenkassen verdeckte Streiks durchführen. Schont auch die Gewerkschaftskasse. Da sollte hart durchgegriffen werden, damit es keine Schule macht auf Kosten anderer seine Interessen durchzusetzen.
Wissen Sie überhaupt, wovon Sie schreiben?

Diese Mitarbeiter haben sich krank gemeldet und bis irgendwann mal die Krankenkassen mit Lohnfortzahlungen belastet werden sollten (so nach 6 Wochen glaube ich) entsteht denen kein Schaden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
2cv 07.10.2016, 10:31
9. Kein Wunder...

...einige der Topmanager von TUI sind von der Vodafone rübergekommen: Fritz Joussen hat schon 2014 einige Leute nachgezogen. Die Management-Prinzipien der Vodafone in Deutschland sind ja hinlänglich bekannt: kaum Investitionen in die Zukunft (die Netzausfälle bedingt durch unzureichenden Ausbau in die Infrastruktur sind hinlänglich dokumentiert), bevorzugt Outsourcing und Zusammenarbeit mit chinesischen Zulieferern (man lese sich mal über Huawei im Geschäftsbericht ein), zugunsten höherer Profite und zu Lasten deutscher und anderer europäischer Zulieferer von Netzinfrastruktur, unterdurchschnittliche Kulanzleistungen für den Endkunden, verstärkte Investitionen in "Revenue Management und Revenue Assurance" (heisst: Gewinnmaximierung) usw. übertragen sich nun in eine andere Industrie. Wer glaubt, mit TUI hier noch eine "gute deutsche Firma" vorzufinden, die a la Trigema oder anderen inhabergeführten Unternehmen gleich zu stellen sei, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten... Die aktuelle Entwicklung könnte kein klareres Indiz für diesen Managementwandel sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 11