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Arbeitskampf der Lokführer : Streik trifft vor allem Fahrgäste im Regionalverkehr
DPA

Bis um 6 Uhr früh streiken bundesweit die Lokführer. Die Bahn rechnet deshalb noch bis Mittwochmittag mit deutlichen Verspätungen - vor allem bei S-Bahnen und Regionalzügen in Großstädten.

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Tsaxndi 08.10.2014, 04:33
1. Wie weltfremd ist eigentlich Weselsky?

Wie bereits in Spon und anderen Medien geschrieben läutet dieser Spinner mit seinen kruden Thesen den Untergang seiner eigenen "Gewerkschaft" ein. Gut so!

Die bisherigen Reaktionen der Fahrgäste, bzw. der Bahn deuten bisher gottseidank nicht auf einen meßbaren Erfolg dieser radikalen Splittergruppierung hin.

Ich bin eher links orientiert, aber die sollte man baldmöglich aussperren. Scheitert nur daran, daß die Bahn nichts mehr richtig planen kannm bzw. nichts mehr auf die Reihe kriegt.

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reskator1981 08.10.2014, 05:57
2. das stimmt nicht ganz

die Verhandlungen sind gescheitert weil die Bahn nur 1.4 % mehr mit Laufzeit von einem Jahr anbot und nicht weil GDL die Zugbegleiter und service Kräfte tarifieren will... da müssen Sie sich besserer informieren.

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hans_olo_ 08.10.2014, 06:12
3. 5% für alle

Ohne Kompromissbereitschaft. Wenn Cockpit, GdL nicht aufpassen kommt bald der Einheitstarif.

Was ich aber eigentlich noch sagen wollte: an der Stammstrecke München hält sich das Leiden stark in Grenzen. Wie es im Großraum aussieht kann ich leider nicht sagen, aber Frühstück einpacken wäre eine Maßnahme ;)

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Subco1979 08.10.2014, 06:26
4. Tja

Mit Auto würde ich jetzt nicht hier sitzen und in irgendein Forum schreiben, sondern wäre unterwegs zu meiner Arbeit. Schließlich werde ich nach Stunden bezahlt.

Aber in 1-2 Jahren ist es soweit, dann kann ich mich auf diese Streiks einstellen, da ich nicht länger abhängig davon bin, wie einige Pseudo-Politiker sich profilieren wollen: Eigenes Auto. Teurer aber immer noch billliger als Streiks.

Wobei "sich einstellen" falsch ist. Dann brauche ich den ÖPNV und die Bahn gar nicht mehr.

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randonneur13 08.10.2014, 07:45
5. kein verständnis!

das ist schlichtweg eine lüge, wir fahrgäste hätten Verständnis. Resignation, Machtlosigkeit und Wut sind eher zutreffend!

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vagabondix 08.10.2014, 07:48
6. was is 'n das für Schei...streik: von 18:00 bis 06:00h???

Anstatt mal richtig tagsüber dicht zu machen.

Stattdessen wieder, mit Ansage natürlich, dicke Hose gemacht und zahnlos vor Arbeitgebern und vor den pösen, pösen neo-kon Mainstream-Medien gekuscht.

Können unsere Gewerkschaftler eigentlich nicht mal ein Seminar in Frankreich, oder anderen europäischen Ländern nach Wahl, belegen, um zu lernen wie Streik geht???

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link2008 08.10.2014, 07:57
7. Nichts gegen Streiks...

... aber der Größenwahn der GDL ist schon eine Frechheit!

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mipez 08.10.2014, 08:10
8.

Wenn man Recht wahrnimmt und Pflicht beiseite schiebt - GdL. 38-Stunden-Woche (korrigiert mich wenn es falsch ist) und 5% mehr, soll ich das mal meinem Chef vortragen? Schade, dass keine korrupte Gewerkschaft für mich existiert, damit ich ewig streiken kann und ungeschoren davon komme.

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Eppelein von Gailingen 08.10.2014, 09:44
9. Das Chaos und die miese Bezahlung hat beim Bund Methode

Ob Bahn, Post, Telekom oder Postbank, wenn es um Ausbeute geht, ist die Regierung beispielhaft. Dann ist die Spiegel-Nachricht über: "Sozialabgaben für Scheinselbstständige: Bundestag muss fast 1,5 Millionen Euro nachzahlen", fast das Sahnehäubchen auf unsere marode Regierung.
Wie scheinheilig, die Dilettantenregierung bereitet ein Anti-Streikgesetz vor. Bis es aber in unserer Autokratie greift, will man die Streikenden mit 2% Abspeisen, oder Ruhigstellen wie in der Psychiatrie.
Wie lange müssen wir diese Trümmerhaufen-Koalition noch ertragen. Bei der Bundeswehr Milliarden verheizt, und trotzdem nicht einsatzfähig. Ebola-Patienten könnten gar nicht transportiert werden, obwohl die Vereidigungsministerin stets mit kräftigen Worten nicht geizt und das Gegenteil behauptet. Nur weiter so, Berliner Schuldenhauptstadt.

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