Forum: Reise
Atlantiküberquerung: Franzose trieb 122 Tage in einer Tonne
AFP

Drei Monate hatte Jean-Jacques Savin für die Atlantiküberquerung eingeplant. Nur die Meeresströmung und der Wind sollten den 72-Jährigen in seiner Holztonne voranbringen. Doch Stürme trieben ihn ab.

erespondek 29.04.2019, 15:38
1. Also wenn das die Menschheit nicht vorran bringt

und sich seitenlang darüber berichten lässt...Falls genug Platz und redaktionelle Power übrig ist vom Berichten über C Promi Hochzeiten und Fernsehserien Besetzungsskandale

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sponuser936 29.04.2019, 16:30
2. Was bringt das?

Auf der Webseite schreibt er: "Was passiert ohne den Eingriff des Menschen bei der Überquerung?" Sprich ohne Segel etc.

Ja, dann wird die Tonne halt irgendwann von Wind und Strömung wieder ans Festland getrieben. Toll. Mensch wer hätte das nur für möglich gehalten.

Also: Was bringt diese Übung?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hamberliner 29.04.2019, 16:57
3. Re: Also wenn das die Menschheit nicht vorran bringt

Zitat von erespondek
und sich seitenlang darüber berichten lässt...Falls genug Platz und redaktionelle Power übrig ist vom Berichten über C Promi Hochzeiten und Fernsehserien Besetzungsskandale
Jaja. Wenn ich unfähig bin etwas zu verstehen, mache ich mich drüber lustig.

Andere als Du haben verstanden, dass wir hier im Kontext mit der Klimadiskussion den extremsten Sonderfall dessen vorgeführt bekommen, was Seeverkehrs-Fachleute "Routenoptimierung" nennen: Man schmeißt eine Fracht einfach ins Wasser um sie emissionsfrei und autonom transkontinental zu transportieren. Das Extrem ist natürlich nur von akademischem Wert, zum Nachdenken. In abgeschwächter, realistischerer Form hat die Routenoptimierung von Schiffen zwecks Kraftstoffersparnis mit Hilfe ausgefeiler Machine-Learning-Algorithmen noch eine erhebliche Entwicklung vor sich, die gerade erst anfängt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chewbakka 30.04.2019, 10:10
4.

Zitat von Hamberliner
Jaja. Wenn ich unfähig bin etwas zu verstehen, mache ich mich drüber lustig. Andere als Du haben verstanden, dass wir hier im Kontext mit der Klimadiskussion den extremsten Sonderfall dessen vorgeführt bekommen, was Seeverkehrs-Fachleute "Routenoptimierung" nennen: Man schmeißt eine Fracht einfach ins Wasser um sie emissionsfrei und autonom transkontinental zu transportieren. Das Extrem ist natürlich nur von akademischem Wert, zum Nachdenken. In abgeschwächter, realistischerer Form hat die Routenoptimierung von Schiffen zwecks Kraftstoffersparnis mit Hilfe ausgefeiler Machine-Learning-Algorithmen noch eine erhebliche Entwicklung vor sich, die gerade erst anfängt.
Genau ! Schon Stanislaw Lem hat in seinen 'Memoiren, gefunden in der Badewanne' visionär ein Postsystem ganz ohne Zusteller vorgestellt: dort wird die Post einfach irgendwo fallengelassen und mit einer Wahrscheinlichkeit > Null wird sie schon den richtigen Empfänger erreichen. So geht umweltfreundlicher Versand!

Beitrag melden Antworten / Zitieren