Forum: Reise
Auswirkungen von Thomas-Cook-Pleite: "Ein Fall von Staatshaftung"
FRIEDEMANN VOGEL/ EPA-EFE/ REX

Die Reise antreten oder lieber nicht? Bekomme ich mein Geld zurück? Viele Deutsche, die mit Thomas-Cook-Unternehmen gebucht haben, sind verunsichert. Ein Verbraucherschützer erklärt, was zu tun ist.

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mborevi 24.09.2019, 13:01
1. Jeder weiß, wenn ...

... er eine Flugreise bucht, dass nach einer möglichen Pleite die Rückreise gefährdet ist. Tritt er sie trotzdem an, dann auf eigenes Risiko. Er könnte ja auch eine seriöse Fluggesellschaft wählen, die nicht pleite gehen wird. Das wird etwas teurer. Für irgendwelche staatlichen Hilfen sehe ich keinen Grund. Es ist wie bei Aktien: Billigflüge sind risikobehafteter als solche seriöser Fluggesellschaften mit Normalpreisen.

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rer 24.09.2019, 13:06
2. geiz ist geil

so langsam verstehe ich .........
offensichtlich muss es, wenn es zu geil wird und die 'situation' nicht mehr biegen ist, so richtig weh tun

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tdse13 24.09.2019, 13:07
3. Und wer war verantwortlich (Bundesminister für Justiz und Verbrauchs.)

Heiko Maas (SPD) bis 12/2013 - 3/2018
Katharina Barley (SPD) 3/2018 - 6 /2019
Christine Lambrecht (SPD) ab 6/2019

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isi-dor 24.09.2019, 13:12
4.

Zitat von tdse13
Heiko Maas (SPD) bis 12/2013 - 3/2018 Katharina Barley (SPD) 3/2018 - 6 /2019 Christine Lambrecht (SPD) ab 6/2019
Entschuldligen Sie, ich wusste gar nicht, dass die drei ein britisches Reiseunternehmen managen. Danke für die Info!

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Bondurant 24.09.2019, 13:18
5. Der Staat soll's bezahlen

wenn einem der Urlaubsveranstalter pleite geht - ein weiteres Symptom der Dekadenz dieser Gesellschaft. Der Verbraucherschützer" scheint nicht die Spur von Peinlichkeit zu empfinden, als er das sagt. - Die Bundesregierung sollte auf jeden Fall darauf achten, dass beim Klimarettungspaket die Interessen der Urlauber nicht vergessen werden.

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torstenhannover 24.09.2019, 13:26
6. Es geht aucg einfacher

... jrdendalls für die KundInnen, die den Reisepreis in den letzten Wochen per Lastschrift (ggf. Kreditkarte) bezahlt haben. Wenn man am Flughafen von der Beförderung ausgeschlossen wird obwohl der Reiseveranstalter zu dem Zeitpunkt noch kein Insolvenzantrag gestellt hat, dann einfach der Lastschrift widersprechen. Damit hat Mann/Frau das Geld am nächsten Banktag wieder.

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Mittelstand im Tourismus 24.09.2019, 13:36
7. Nicht alle Veranstalter in einen Topf werfen

Der Sachverhalt ist sehr komplex - Herr Methmann vereinfacht diesenzu sehr: Es sind ausschließlich die Großveranstalter wie TUI und jetzt eben Thomas Cook, die dafür Sorge tragen und davon profitieren, dass sie einen Schaden über die Deckelung von 110 Mio. Euro hinaus nicht absichern müssen. Die ca. 5.000 mittelständischen Reiseveranstalter in Deutschland liegen alle weit unterhalb dieser Dimensionen und sichern selbstverständlich die kompletten Umsätze ab und der Kunde bekommt bei diesen - im Falle einer Insolvenz - natürlich den Schaden komplett ersetzt und nicht nur anteilig, wie es jetzt bei Thomas Cook droht.

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dig 24.09.2019, 13:43
8. so, so

Zitat von mborevi
... er eine Flugreise bucht, dass nach einer möglichen Pleite die Rückreise gefährdet ist. Tritt er sie trotzdem an, dann auf eigenes Risiko. Er könnte ja auch eine seriöse Fluggesellschaft wählen, die nicht pleite gehen wird. Das wird etwas teurer. Für irgendwelche staatlichen Hilfen sehe ich keinen Grund. Es ist wie bei Aktien: Billigflüge sind risikobehafteter als solche seriöser Fluggesellschaften mit Normalpreisen.
In Ihren Augen ist Condor unseriös? Das sollten Sie erklären!

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claus7447 24.09.2019, 13:44
9.

Zitat von tdse13
Heiko Maas (SPD) bis 12/2013 - 3/2018 Katharina Barley (SPD) 3/2018 - 6 /2019 Christine Lambrecht (SPD) ab 6/2019
Und die davor haben sie Vergessen?

Aigner
Leuthäuser-Schnarrenbarg und indirekt ja auch mal Horsti

Zudem - wer hat blockiert. In den genannten Regierungen war die CDU/CSU immer federführend. Und wer "Wirtschaftsfreundlich" ist das könnte man raten.

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