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Bahn-Streik am Wochenende: "Auf Schulferien können wir keine Rücksicht nehmen"
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Millionen Bahnfahrern droht der Stillstand: Bis Montagmorgen wollen die Lokführer der Gewerkschaft GDL den Zugverkehr in Deutschland größtenteils lahmlegen. Die Fernbus-Konkurrenz freut sich.

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robertgae 18.10.2014, 09:30
260. Mehrheitenschutz

Wie lange dürfen in Deutschland Minderheiten Mehrheiten dominieren. Wenn das Streikrechts so eingesetzt wird halte ich das für rechtswidrig. Herr Weselsky empfinde ich als Selbstdarsteller und machtgeil. Die Politik ist gefordert das Gleichgewicht wieder herzustellen

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beuerlein 18.10.2014, 09:30
261. Bitte um Verständnis

Der Gewerkschaftschef Weselsky kämpft doch um sein politisches Überleben, da müssen die Bahnkunden doch Verständnis aufbringen.

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beuerlein 18.10.2014, 09:32
262. Bitte um Verständnis

Der Gewerkschaftschef Weselsky kämpft doch um sein politisches Überleben, da müssen die Bahnkunden doch Verständnis aufbringen.

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zouphout 18.10.2014, 09:32
263. Als Linker kein Verständnis mehr!

Dieser Streik hat mit gewerkschaftlichem Handeln nichts mehr zu tun. Die Bahn sollte alle juristischen Wege nutzen, gegen diese Form der Beschädigung vorzugehen. Und die Politik ist aufgefordert, gesetzliche Regelungen zu finden, die solche persönlichen Ausuferungen verhindern.

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hj.binder@t-online.de 18.10.2014, 09:34
264.

Der GDL-Schlossherr Weselsky spricht von "Erzwingungsstreik"; andere sagen Nötigung. Wenn das im Rahmen einer Gruppe geschieht ist die "Streikleitung" dieser "Gewerkschaft" eine kriminelle Vereinigung.
Das Verhalten der GDL-Spitze hat nichts mit Demokratie (Koalitionsfreiheit) sondern ist einfach nur kriminell. Eigentlich eine Sache für die Bundesanwaltschaft.

Für die GDL-Mitglieder heißt dies: schleunigst austreten und in eine DGB-Gewerkschaft eintreten. Damit können die Leute wieder in den Spiegel gucken.

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gullliver 18.10.2014, 09:35
265. Tja ...

... 5 % auf 19 Monate sind eben nur gut 3 % pro Jahr ... ein besserer Inflationsausgleich und Vergleichbar mit anderen Branchen. Gut dass sie streiken, verdienen zu wenig. Mit Beamten wäre das nicht passiert - aber privatisieren ist ja besser. Jetzt sollen sie sich mit der Gewerkschaft rumschlagen, so ist das nun mal in der Privatwirtschaft. Den Lokführern alles gute, den Leidtragenden: Fernbus und Mitfahrzentrale nutzen.;)

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a_robert 18.10.2014, 09:38
266. Maßlos

Es ist doch unglaublich, was dieser irre Weselski hier abzieht. Und die treudoofen Lokführer sind doch tatsächlich der Meinung, dass sie sich mit ihrem Streik auf längere Sicht nicht den eigenen Ast absägen, auf dem sie sitzen. Übrigens, Lokführer sind gut bezahlt und man sollte auch wissen, dass sie von ihrer Arbeitszeit nur etwa die Hälfte tatsächlich Züge fahren und die andere Hälfte mit Fußwegen, Bereitschaften usw. verbringen. Ein Lokführer hat nicht mehr Verantwortung als andere Bahnmitarbeiter, z.B. Stellwerker. Und mit Fahrgästen wollen Lokführer sowieso nichts zu tun haben. Also warum dann eine herausgehobene Bezahlung?

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hanno96 18.10.2014, 09:40
267.

Ich bin absolut ein Befürworter von Gewerkschaften als Arbeitnehmervertreter. Gerade hier bei und zeichnet sich z.B. die Chemiegewerkschaft durch vernünftige Maßnahmen zum Wohl aller Beteiligten aus.
Aber was die GDL veranstaltet, geht nicht auf die berühmte Kuhhaut!
Hier werden rücksichtslos egoistische Interessen der GDL auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen!
Diese Leute merken offenbar nicht, dass sie sich - ähnlich wie Cockpit oder Marburger Bund - selbst das Wasser abgraben, wobei eben das GDL-Verhalten alles andere negativ in den Schatten stellt!

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ulli7 18.10.2014, 09:40
268. Lokführer sollten nach Tätigkeitsmerkmalen bezahlt werden

Wenn man den Führer der Mini-Gewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hört, dann kann man fast den Eindruck bekommen, dass die Lokführer die Tätigkeitsmerkmale von Piloten ausführen und dementsprechend hohe Vergütungen und Privilegien beanspruchen können. Bereits jetzt verdient ein sog. Lokführer einer S-Bahn in Berlin 50 % mehr als ein BVG-Busfahrer. Letzterer muss sich durch den immer dichteren Straßenverkehr in Berlin quälen, an Haltestellen Fahrkarten verkaufen sowie gelegentlich für Behinderte eine Rampe an der Bustür herunterklappen und den Rollstuhl in den Bus bugsieren. Ich frage mich auch manchmal, warum die Tätigkeit zum Führen einer S-Bahn erheblich höher vergütet wird als die entsprechende Tätigkeit zum Führen einer Tram bzw. Straßenbahn ? Durch Unfähigkeit der Politik wird unnötig Groll bei den Beschäftigten der unterschiedlichen Verkehrsbetriebe erzeugt.

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bonus 18.10.2014, 09:42
269. Streik

Streik muss weh tun, sonst hat er keine Wirkung.
So ist das nun mal.

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