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Bahnausstand: Streik entschuldigt kein Zuspätkommen am Arbeitsplatz

Am Dienstag wollen die Bahngewerkschaften durch einen Streik den Regionalverkehr in Deutschland lahm legen. Pendler müssen daher früh aufstehen, um pünktlich zur Arbeit zu erscheinen - denn auch ein Streik rechtfertigt kein Zuspätkommen.

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Kindacool 25.10.2010, 15:15
10. Oh ja, wie wahr !

Zitat von ElOmda
mal wieder, dass Gesetze nicht der Realität angepasst sind. Da will man, dass die Menschen auf das Auto verzichten, mutet Pendlern zig Kilometer durch Konzentration der Arbeitsplätze zu, jagt ALG II Bezieher in Wohnungen die schlecht angebunden sind, gleichzeitig verschlechtert man den ÖPNV, macht ihn teuer und unattraktiv und zu Guter letzt steht man als AN auch noch als Doofer da. Als Konsequenz müssten dann solche Streiks verboten sein - oder die Arbeitgeber bieten mir Übernachtungsmöglichkeiten an die die Streikenden bezahlen. Sch...ß Welt !
...und wenn man Kinder hat, die man vor 8 nicht in KiGa/Schule los wird, ist der Hinweis auf "früher Aufstehen" nur noch ein schlechter Witz !

Sch...ß Welt !

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nurmeinsenf 25.10.2010, 15:18
11. Die Arroganz dieser Gewerkschafter...

...ist einfach nur zum Kotzen. Natürlich will man Druck erzeugen, indem man die Masse der Pendler trifft. Was denn sonst? Was soll denn dieses verlogene Gewäsch? Der eigentliche Gipfelpunkt der Unverschämtheit aber ist, daß bis zum Nachmittag sich immer noch niemand ausläßt, was und wann und wie überhaupt gestreikt wird. "Wir legen morgen als Warnung mal den Bahnverkehr lahm, nehmt das Auto!"

Mein Verständnis für die armen Bahnbediensteten geht gegen Null, wenn ich trotz gültigem Bahnticket morgen mal eben so 100km mit dem Auto runterspulen darf. Stattdessen wächst mein Verlangen, einem Gewerkschaftsmitglied ordentlich in den Hintern zu treten, aber das ist ja dann wieder nicht erlaubt...

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uweuwersen 25.10.2010, 15:18
12. Immer auf die kleinen! Typisch Presse!

Zitat von sysop
Am Dienstag wollen die Bahngewerkschaften durch einen Streik den Regionalverkehr in Deutschland lahm legen. Pendler müssen daher früh aufstehen, um pünktlich zur Arbeit zu erscheinen - denn auch ein Streik rechtfertigt kein Zuspätkommen.
Vom wen hat der Redakteur wohl den Befehl bekommen diesen Artikel zu schreiben? Das ist mal wieder Typisch! Da wollen einige Menschen auf sich und Ihrer Situation aufmerksam machen und schon wird die Bürger gegen Bürger Keule raus geholt. Und warum der Streik? Weil man mit den hohen Herren einfach nicht vernünftig reden kann, dann muss halt gestreikt werden, was ich in einer Demokratie für absolut notwendig halte, vor allen jetzt wo die Politiker und Wirtschaftsexperten von Aufschwung reden! Dann sollen Sie doch den einfachen Arbeiter endlich mal mehr Geld geben und nicht immer nur den Banken, Politikern und Managern!!!! Wie viele Bürger und Arbeiter wollen sich das noch länger gefallen lassen? Wen wir weiterhin alle so passiv bleiben, dann werden wir auch weiterhin alle ausgenommen. Nur die Banken sind dann die Gewinner, und natürlich deren Helfer!

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vonmir 25.10.2010, 15:24
13. kein Verständnis

Für einen so massiven Streik ohne richtige Vorwarnung habe ich kein Verständnis. Und treffen will man wieder nur die Bahnfahrer, die darauf angewiesen sind. Hier sind nur wieder profilierungssüchtige Gewerkschafter am Werk die ihre Macht demonstrieren wollen. Leider werden wieder viele ihre Bahncard abgeben und sich stattdessen einen Kleinwagen zulegen um zu pendeln. Die Bahn - Unternehmen Zukunft. Leider nicht die Gewerkschaften.

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bithunter_99 25.10.2010, 15:28
14. !!

na da kommt freude auf... ich muss jeden Tag ca 2,5h pro Tour pendeln. Vor 5 Uhr muss ich schon auf dem Bahnhof sein.. und gegen 18:30 Uhr bin ich wieder zurück... wie soll das morgen früh klappen? Bin jetzt schon stinksauer. Ich würde sofort für den aktuellen Lohn mir diesen Stress der Lokführer antun. liebend gerne.. ohne Streik

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axelkli 25.10.2010, 15:40
15. Taxi take my Koffers

Zitat von k4l
schoen und wenn man kein auto hat?

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anders_denker 25.10.2010, 16:03
16. Verursacherprinzip

Zitat von sic tacuisses
Da eine der beiden Vertragsparteien keine Leistung erbringt sollte ein Gericht schon pro Kunde entscheiden. Schlichtungsstelle hin oder her.
Da die gewerkschaften zum Streik aufrufen (was durchaus legitim ist), sollten sie für die Schäden dritter aufkommen müssen.
Ich will keinesfalls das streikrecht infrage stellen, aber jeder vernünftige Mensch wird zugeben, das es ungerecht ist, auf Kosten dritter eine Forderung durchzusetzen. Die Bahn hat auch genug Personal in anderen Bereichen - unzählige Verwaltungsleute etc. die mal ne Zeitlang streiken könnten. Oder aber streiks müssen angekündigt werden und AG/gewerkschaft tragen anteilig Kosten für externe die den Betrieb sicherstellen. Egal wie, es geht um infrastruktur und nicht um ein produkt bei dem der Kunde wahlmöglichkeiten hat wie am Supermarktregal.

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loncaros 25.10.2010, 16:14
17. t

Wie schön daß AN es voll ausbaden müssen wenn die Bahn streikt, die Bahn selber jedoch fein ausm Schneider ist und nichts erstatten muss.

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AllesGrau 25.10.2010, 16:43
18. Automatische Züge

Ich will ja keinem Lokführer den Job wegnehmen, aber
Schichtarbeit, monotone Arbeitsabläufe und die
Gefahr für die Psyche durch zu viele Selbstmörder auf
dem Gleis, da bietet sich doch der Computer als Lokführer
an. Und Computer streiken nicht - zumindest nicht so ;-)

Eigentlich kann ich über den Streik nur müde lächeln,
aber obwohl ich zu 100% von zuhause arbeiten könnte,
darf ich nicht. Da rege ich mich mehr über meinen
Arbeitgeber und die tägliche unnötige Verschwendung von
Zeit und Energie auf, als über die Bahn.

Ich kann auf drei Alternativen zurückgreifen, daher
trifft mich die Aktion nicht ganz so hart, da sind
plötzliche Streckensperrungen und Ausfälle schlimmer,
wenn ich schon am Bahnhof stehe.

Warum streikt man nicht am Wochenende. Das würde die
Freizeit- und Fußballnation doch hart genug treffen!

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helium78 25.10.2010, 17:22
19. Entschädigung

Zitat von eisbaer68
Wer ist denn wohl von dem Streik betroffen? Hauptsächlich wohl Pendler, Schüler, Lehrlinge und Studenten, und die haben in der Regel Dauerkarten o.ä.. Die Bahn hat da sicher keine großen Probleme mit, weil Entschädigungen nicht gezahlt werden müssen.
Zeitfahrkarten im Nahverkehr (2. Klasse) werden mit 1,50 Euro (ICE 5 Euro) bei Verspätungen von 60 und mehr Minuten entschädigt. Allerdings zahlt die Bahn erst ab einem Schaden von 4 Euro aus, so dass man 3 Verspätungen braucht, die man gesammelt einreicht, um Geld zu bekommen. Aber werd treibt schon so einen Aufwand für das bißchen Geld...

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