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Bahnstreik: So ärgerten sich Reisende über stundenlanges Warten
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Der Streik der Lokführer hat den Zugverkehr in weiten Teilen Deutschlands lahmgelegt. Tausende Reisende müssen wütend auf Bahnhöfen warten, ohne zu wissen, wann es weitergeht. Weil Samstag die verkehrsärmste Zeit ist, blieb das Chaos aber aus.

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wolle0601 06.09.2014, 16:05
1. Warum keine Gesetzesänderung?

Diesen Erpressern im Gewerkschaftsgewand muß endlich das Handwerk gelegt werden. Von mir aus können sie dann dagegen noch streiken, aber irgendwann wird ihnen die Luft ausgehen. Als Bahnfahrer bin ich bereit, das zu ertragen, wenn danach diese Geiselnahmen aufhören.

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lenaddorf 06.09.2014, 16:06
2.

Würde es bei dr Dt. Bahn an den anderen Tagen reibungslos laufen, wäre derein oder andere Streiktag sicherlich kein Problem. Aber zu dem täglichen Bahnchaos noch die Streikauswirkungen, das geht auf keine Kuhhat!

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Tom82 06.09.2014, 16:21
3. An alle, die meckern...

....machen Sie sich mal Gedanken, was SIE in der Situation der Lokführer machen würden.
Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer wollen regelmäßig einen Aufschlag aufs Gehalt, allein schon, um die Inflation auszugleichen. Nun gibt es halt auch Bereiche, in denen es unbeteiligte Dritte trifft. Deshalb die Lokführer zu verurteilen, ist nicht fair, es zeigt teilweise sogar, dass die Kritiker mit zweierlei Maß messen (eigene Tarifverhandlungen - Tarifverhandlungen anderer)
Aus gewerkschaftspolitischer Sicht halte ich den Streik für absolut notwendig, es sollte flächendeckend so laufen, damit die Löhne in vielen Bereichen endlich angemessen steigen!
Anmerkung: Ich arbeite nicht bei der Bahn!

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pepe_sargnagel 06.09.2014, 16:25
4.

Zitat von wolle0601
Diesen Erpressern im Gewerkschaftsgewand muß endlich das Handwerk gelegt werden.
Man könnte den "Erpressern" auch das Handwerk legen, indem man auf jede Forderung eingeht. Aber dazu sind wohl Kunden und Arbeitgeber nicht bereit. Also muss ein Weg gefunden werden, wie wenigstens mein Partikularinteresse als Kunde gewahrt bleibt.

Ich habe nun bewusst ihren zweiten Teil weggelassen. Selbstverständlich ist das für manche durchaus möglich - für andere wiederum eine Qual, weil dann Flüge teuer werden oder die Strassen unheimlich verstopft sein werden. Auch das verursacht immense Unannehmlichkeiten. Aber da ist es wieder so eine Sache: Jeder empfindet das auch irgendwie als unterschiedlich unangenehm.

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tjo 06.09.2014, 16:26
5. warum?

warum streiken die eigentlich nie an einem Sonntag? Ach richtig, da gibts ja min. 50% Sonntagszuschlag! waere wohl zu teuer fur die Streikkasse, soll mal lieber der Arbeitgeber bezahlen.

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seppfrieder 06.09.2014, 16:45
6. Selber schuld

Zitat von wolle0601
Diesen Erpressern im Gewerkschaftsgewand muß endlich das Handwerk gelegt werden. Von mir aus können sie dann dagegen noch streiken, aber irgendwann wird ihnen die Luft ausgehen. Als Bahnfahrer bin ich bereit, das zu ertragen, wenn danach diese Geiselnahmen aufhören.
Schreiben Sie an Grube einen Brief, er und sein Bahn-Vorstand sind ebenso für den Streik verantwortlich.

Sie wollten den Wettbewerb und die Privatisierung, jetzt haben sie diese, also nehmen Sie gefälligst auch die negativen Seiten hin.

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gkweisswas 06.09.2014, 16:46
7. Liebe GDL-Streiker

Bestreikt die Fernzüge ruhig noch ein wenig weiter. Die Bürger werden das durch den beschleunigten Umstieg auf Fernbusse honorieren und ihr könnt dann bald beim Amt in der Schlange stehen und Hartz IV abholen. Falls da nicht auch mal gestreikt wird. Für den Nahverkehr setzen eh immer mehr auf das Fahrrad. Die GDL gibt der Bahn den Rest.

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anders_denker 06.09.2014, 16:46
8. Streikrecht braucht eine Grenze

und zwar dort wo dritte dadurch mittelbar betroffen sind. Hier muss den betroffenen eine Entschädigung durch die Gewerkschaft rechtlich, verbindlich und zu 100% zustehen. Spätestens dann wird nicht mit dem Holzhammer sondern dem Skalpell zu streiken sein. Präzise und für den bestreikten Riskant, aber ohne andere Mitmenschen zu behindern!

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makromizer 06.09.2014, 16:58
9.

Solange die Steiks vorher angekündigt sind, sehe ich da wenig verwerfliches darin.

Für mich sind Streiks allerdings totaler Kindergarten. Wenn mein AG und ich so unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wieviel ihm meine Arbeit wert zu sein hat, haben wir doch ein beidseitiges Interesse, unser Arbeitsverhältnis aufzulösen.
Dann hat entweder er oder ich eine falsche Vorstellung davon. Wenn seine Vorstellung falsch ist, such ich halt einen AG, der eine realistischere Einschätzung hat. Und wenn meine falsch ist, hab ich auch nicht mehr Einkommen verdient.

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