Forum: Reise
Biergartenwanderung durch München: Von der Mass zur Haxn zum Hendl
Johanna Stöckl

Mehr als Tausend Biergärten gibt es in München. Zehn davon erkundet Johanna Stöckl auf einer 34 Kilometer langen Tour. Auf geht's!

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JaIchBinEs 11.08.2019, 12:23
1. weltweit einmalig...

... diese Freizeiteinrichtung!
Was habe ich nicht alles erlebt in 13 Jahren.
Und bereue es, weggezogen zu sein.

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C.Ohr 11.08.2019, 12:36
2. Ein toller Artikel.

Im Vergleich war, ist und bleibt Berlin für immer die tiefste Provinz.

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ge1234 11.08.2019, 12:42
3. Nix für ungut,...

... Frau Stöckl, jetzt geraten wir, wie schon bei Ihrer Münchner "Seven Summits-Tour" schon wieder aneinander. Was macht einen Biergarten zu einem richtigen, original Münchner Biergarten? Neben dem Selbstbedienungsbereich, dem Recht zur Mitnahme eigener Speisen und dem in Maßkrügen ausgeschenkten, wunderbaren Münchner Bier natürlich die für jeden Biergarten typischen Kastanienbäume, die dereinst als Schattenquelle für die darunter legenden Bierkeller der ansässigen Brauereien dienten. Deshalb sind Lokalitäten wie z.B. "Zum Boothaus", "Biergarten am Muffatwerk" etc. pp. zwar nette Wirtsgärten mit "Freischankfläche im Biergartencharakter", aber ganz bestimmt keine Münchner Biergärten im eigentlichen Sinne. Und über Münchner Biergärten zu schreiben, ohne den größten, nämlich den Hirschgarten, bzw. den m.E. schönsten und münchnerischten, dem Augustiner-Keller in der Arnulfstr., zu erwähnen, auch wenn beide nicht an der Isar liegen, ist schon ein großer Frevel!

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ldom 11.08.2019, 12:57
4. Als Münchner kann ich nur bestätigen,

dass die beschriebe Tour (bei schönem) Wetter wirklich einmalig ist. Was aber hier nicht zur Sprache kommt, dass die Biergärten in München ein katastrophales Preis/Leitungsverhältnis haben. Obwohl Selbstbedienung, harte Biergartenbänke und unterdurchschnittliche Esssensqualtät angesagt ist, zahlt man für Speis und Trank in den Münchner Biergärten oft mehr als in Gaststätten. Wer also nur das Bier kauft und den Rest mitbringt staunt etwas weniger an der Biergartenkasse. Ach ja, und sobald man das Stadtgebiet verlässt oder auf den Tischen Tischdecken sind is nix mit Essen mitbringen.

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markusmoeller89 11.08.2019, 13:14
5. @Idom

Das mit der unterirdischen Qualität des Essens und dem abartigen Preisleistungsverhältnis würde ich definitov unterschreiben. Die meisten Biergärten in München sind Touristenfallen. im Klassischen Biergarten hingegen darf man sich die Brotzeit immer auch selbst mitbringen. Essen deshalb lieber in einer Wirtschaft zu moderaten Preisen, denn das gibts auch in München, wenn man weiß wo. Biergärten nur aufgrund des Bieres, aber zum Glück mag ich eh kein Helles (;

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Emderfriese 11.08.2019, 13:17
6. "ß"

Zitat von ge1234
... Frau Stöckl, jetzt geraten wir, wie schon bei Ihrer Münchner "Seven Summits-Tour" schon wieder aneinander. Was macht einen Biergarten zu einem richtigen, original Münchner Biergarten? Neben dem Selbstbedienungsbereich, dem Recht zur Mitnahme eigener Speisen und dem in Maßkrügen ausgeschenkten, wunderbaren Münchner Bier natürlich die für jeden Biergarten typischen Kastanienbäume, die dereinst als Schattenquelle für die darunter legenden Bierkeller der ansässigen Brauereien dienten. Deshalb sind Lokalitäten wie z.B. "Zum Boothaus", "Biergarten am Muffatwerk" etc. pp. zwar nette Wirtsgärten mit "Freischankfläche im Biergartencharakter", aber ganz bestimmt keine Münchner Biergärten im eigentlichen Sinne. Und über Münchner Biergärten zu schreiben, ohne den größten, nämlich den Hirschgarten, bzw. den m.E. schönsten und münchnerischten, dem Augustiner-Keller in der Arnulfstr., zu erwähnen, auch wenn beide nicht an der Isar liegen, ist schon ein großer Frevel!
Hab gerade schon mal nachgefragt hier im Forum, wie denn nun der Humpen Bier in Bayern richtig geschrieben wird. Erschien leider nicht. Sie schreiben das Behältnis mit "ß", und das habe ich auch so gesehen - als Nordlicht... war mir aber nicht sicher. Ich denke, Ihre Schreibweise ist die Richtige.

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kumi-ori 11.08.2019, 13:38
7.

Zitat von ge1234
... Frau Stöckl, jetzt geraten wir, wie schon bei Ihrer Münchner "Seven Summits-Tour" schon wieder aneinander. Was macht einen Biergarten zu einem richtigen, original Münchner Biergarten? Neben dem Selbstbedienungsbereich, dem Recht zur Mitnahme eigener Speisen und dem in Maßkrügen ausgeschenkten, wunderbaren Münchner Bier natürlich die für jeden Biergarten typischen Kastanienbäume, die dereinst als Schattenquelle für die darunter legenden Bierkeller der ansässigen Brauereien dienten. Deshalb sind Lokalitäten wie z.B. "Zum Boothaus", "Biergarten am Muffatwerk" etc. pp. zwar nette Wirtsgärten mit "Freischankfläche im Biergartencharakter", aber ganz bestimmt keine Münchner Biergärten im eigentlichen Sinne. Und über Münchner Biergärten zu schreiben, ohne den größten, nämlich den Hirschgarten, bzw. den m.E. schönsten und münchnerischten, dem Augustiner-Keller in der Arnulfstr., zu erwähnen, auch wenn beide nicht an der Isar liegen, ist schon ein großer Frevel!
Ich bin der Autorin sehr dankbar, dass sie meinen Lieblingsbiergarten, der an der Strecke liegt (keiner der beiden von Ihnen genannten) ausgelassen hat.

Um ein Wort zur "Mitnahme eigener Speisen" zu verlieren: natürlich ist es ein schöner Brauch, dass man Mitgebrachtes verzehren kann. Allerdings geht es mir in letzter Zeit auf die Nerven, wie dieses Recht zunehmend von knickerten Norgerlnzutzlern übertrieben ausgenutzt wird. Auf der mitgebrachten karierten Tischdecke türmen sich die mitgebrachten Speisen wie bei einem Gelage und jeder Gast sitzt drei Stunden vor einem einzigen Getränk und jammert vor sich hin, dass der Liter schon 10 Euro kostet (vielleicht der Bruttoverdienst von 20 Minuten). Und es handelt sich um Personen, die sichtbar nicht am Hungertuch leiden. Witterungsbedingt können die Biergärten nur 50, 60 Tage im Jahr öffnen, den Rest der Zeit muss das Gelände ungenutzt unterhalten werden. Die Schnäppchenjäger stört das nicht. Geiz ist supergeil.

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ge1234 11.08.2019, 13:41
8. Meine Schreibweise...

Zitat von Emderfriese
Hab gerade schon mal nachgefragt hier im Forum, wie denn nun der Humpen Bier in Bayern richtig geschrieben wird. Erschien leider nicht. Sie schreiben das Behältnis mit "ß", und das habe ich auch so gesehen - als Nordlicht... war mir aber nicht sicher. Ich denke, Ihre Schreibweise ist die Richtige.
... ist die einzig mögliche und korrekte, sag ich Ihnen als gebürtiger Münchner in nachweislich 4. Generation! Und bitte beachten, es heißt "die Maß/eine Maß" und niemals "das Maß/ein Maß"! ;-)

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didi2212 11.08.2019, 13:51
9. Lachhaft!

Zitat von C.Ohr
Im Vergleich war, ist und bleibt Berlin für immer die tiefste Provinz.
In Berlin gibt sogar ein Hofbräuhaus, das größer ist als in München. Wird aber, da für die meisten Berliner zu provinziell, meist nur von Touristen besucht. Das angebotenen Speisen sind aber empfehlenswert.

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