Forum: Reise
Biergartenwanderung durch München: Von der Mass zur Haxn zum Hendl
Johanna Stöckl

Mehr als Tausend Biergärten gibt es in München. Zehn davon erkundet Johanna Stöckl auf einer 34 Kilometer langen Tour. Auf geht's!

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JaIchBinEs 11.08.2019, 13:52
10. Flair

Zitat von ldom
dass die beschriebe Tour (bei schönem) Wetter wirklich einmalig ist. Was aber hier nicht zur Sprache kommt, dass die Biergärten in München ein katastrophales Preis/Leitungsverhältnis haben.
In bin mit sicher, das Sie in München auch noch andere Kostenthemen haben.
Bei den vielen Alternativen an Biergarten können Sie ja wählen.
Für mich spielt auch das Flair ein Rolle und da sind 2 € Unterschied beim Obatzten‘ weniger relevant als z.B. eine angenehme Bedienung oder die wirklich exklusive Lage (WaWi).
Ich wünsche mir in meiner jetzigen zweiten bayerischen Stadt manchmal Ausstrahlung und Dynamik der ersten.

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ge1234 11.08.2019, 14:57
11. Hmmm...

Zitat von kumi-ori
Ich bin der Autorin sehr dankbar, dass sie meinen Lieblingsbiergarten, der an der Strecke liegt (keiner der beiden von Ihnen genannten) ausgelassen hat. Um ein Wort zur "Mitnahme eigener Speisen" zu verlieren: natürlich ist es ein schöner Brauch, dass man Mitgebrachtes verzehren kann. Allerdings geht es mir in letzter Zeit auf die Nerven, wie dieses Recht zunehmend von knickerten Norgerlnzutzlern übertrieben ausgenutzt wird. Auf der mitgebrachten karierten Tischdecke türmen sich die mitgebrachten Speisen wie bei einem Gelage und jeder Gast sitzt drei Stunden vor einem einzigen Getränk und jammert vor sich hin, dass der Liter schon 10 Euro kostet (vielleicht der Bruttoverdienst von 20 Minuten). Und es handelt sich um Personen, die sichtbar nicht am Hungertuch leiden. Witterungsbedingt können die Biergärten nur 50, 60 Tage im Jahr öffnen, den Rest der Zeit muss das Gelände ungenutzt unterhalten werden. Die Schnäppchenjäger stört das nicht. Geiz ist supergeil.
.... was Ihren Lieblingsbiergarten betrifft, so tippe ich auf den, gen Norden gesehen, noch vor dem Maximilianeum auf dem rechten Isar-Hochufer gelegenen Biergarten, dessen Namen ich jetzt nicht nennen will, den ich aber auch sehr gerne mag. :-) Was die mitgebrachten Speisen anbelangt, so hole ich mir auch lieber etwas von der Selbstbedienungstheke; Spareribs, Hendl oder Steckerlfisch und nicht zu vergessen die Riesenbrezn sind da eigentlich die Klassiker. Trotzdem hat es, vor allem wenn man Besuch von außerhalb mitbringt, immer einen sehr eigenen Charme, zusätzlich selbstgemachten Obatzdn, saure Knödel, Wurstsalat, Radi und Radieserl etc. pp. aufzutischen. Und letztendlich ist das Mitbringen der Speisen nicht nur per Biergartenverordnung von 1812 höchstamtlich niedergeschrieben und erlaubt, sondern auch eine der essentiellen Grundlagen der Münchner Biergartenkultur.

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poly123 11.08.2019, 15:22
12. Fasanerie...

Der Biergarten in der Fasanerie ist meine erste Wahl, Aumeister kommt direkt danach :)

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kumi-ori 11.08.2019, 15:40
13. Den meine ich nicht!

Zitat von ge1234
.... was Ihren Lieblingsbiergarten betrifft, so tippe ich auf den, gen Norden gesehen, noch vor dem Maximilianeum auf dem rechten Isar-Hochufer gelegenen Biergarten, dessen Namen ich jetzt nicht nennen will, den ich aber auch sehr gerne mag. :-) Was die mitgebrachten Speisen anbelangt, so hole ich mir auch lieber etwas von der Selbstbedienungstheke; Spareribs, Hendl oder Steckerlfisch und nicht zu vergessen die Riesenbrezn sind da eigentlich die Klassiker. Trotzdem hat es, vor allem wenn man Besuch von außerhalb mitbringt, immer einen sehr eigenen Charme, zusätzlich selbstgemachten Obatzdn, saure Knödel, Wurstsalat, Radi und Radieserl etc. pp. aufzutischen. Und letztendlich ist das Mitbringen der Speisen nicht nur per Biergartenverordnung von 1812 höchstamtlich niedergeschrieben und erlaubt, sondern auch eine der essentiellen Grundlagen der Münchner Biergartenkultur.
... obwohl der auch sehr gut ist. Kleiner Tipp: mein Biergarten liegt direkt neben einem Tennisplatz und das Rotwild stößt dort Schmerzensschreie aus :).

Was das Mitbringen betrifft, halte ich es so wie Sie. Ein bisschen von dem und ein bisschen von dem, und wenn jemand gar kein Geld hat, dann soll er natürlich alles mitbringen dürfen. Nur die Übertreibungen mag ich halt nicht.

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ambulans 11.08.2019, 16:21
14. @ge1234,

Zitat von ge1234
.... was Ihren Lieblingsbiergarten betrifft, so tippe ich auf den, gen Norden gesehen, noch vor dem Maximilianeum auf dem rechten Isar-Hochufer gelegenen Biergarten, dessen Namen ich jetzt nicht nennen will, den ich aber auch sehr gerne mag. :-) Was die mitgebrachten Speisen anbelangt, so hole ich mir auch lieber etwas von der Selbstbedienungstheke; Spareribs, Hendl oder Steckerlfisch und nicht zu vergessen die Riesenbrezn sind da eigentlich die Klassiker. Trotzdem hat es, vor allem wenn man Besuch von außerhalb mitbringt, immer einen sehr eigenen Charme, zusätzlich selbstgemachten Obatzdn, saure Knödel, Wurstsalat, Radi und Radieserl etc. pp. aufzutischen. Und letztendlich ist das Mitbringen der Speisen nicht nur per Biergartenverordnung von 1812 höchstamtlich niedergeschrieben und erlaubt, sondern auch eine der essentiellen Grundlagen der Münchner Biergartenkultur.
merci für ihren hinweis auf die rechtsquelle (biergarten-verordnung von 1812, also praktisch zu zeiten des königlich-baierischen amtsgerichts) fürs mitbringen der individuellen brotzeit in münchner biergärten. danke auch dafür, dass die autorin 1. sich gewissermaßen entlang der isar (mit erkennbarer neigung zur rechten/östlichen seite) aufgehalten hat und deshalb 2. biergärten im westen - gerüchtehalber soll es dort auch sowas geben - nicht erwähnt hat. wie gesagt - dankeschön ...

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rubraton 11.08.2019, 16:35
15. über 1000 Biergärten in München?

sorry, aber als eingefleischter Münchner muss ich sagen ... IM LEBEN NICHT !!! Wenn ich natürlich jede Bar und Cafés mit Tischen hinzuzähle, dann schon eher.

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Bazi 11.08.2019, 17:01
16. Massen for the Masses!

Da bei der „Mass“ der Vokal kurz gesprochen wird, genauso wie bei „Fass“, schreibe ich es mit Doppel-s.
Ansonsten führt das nur zur Verwirrung in Bezug auf „das Maߓ, auch wenn das dem Duden vielleicht Wurscht ist.
Prost!

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postit2012 11.08.2019, 21:17
17. Da kann ich mich nur anschließen und keine

Zitat von kumi-ori
Ich bin der Autorin sehr dankbar, dass sie meinen Lieblingsbiergarten, der an der Strecke liegt (keiner der beiden von Ihnen genannten) ausgelassen hat. Um ein Wort zur "Mitnahme eigener Speisen" zu verlieren: natürlich ist es ein schöner Brauch, dass man Mitgebrachtes verzehren kann. Allerdings geht es mir in letzter Zeit auf die Nerven, wie dieses Recht zunehmend von knickerten Norgerlnzutzlern übertrieben ausgenutzt wird. Auf der mitgebrachten karierten Tischdecke türmen sich die mitgebrachten Speisen wie bei einem Gelage und jeder Gast sitzt drei Stunden vor einem einzigen Getränk und jammert vor sich hin, dass der Liter schon 10 Euro kostet (vielleicht der Bruttoverdienst von 20 Minuten). Und es handelt sich um Personen, die sichtbar nicht am Hungertuch leiden. Witterungsbedingt können die Biergärten nur 50, 60 Tage im Jahr öffnen, den Rest der Zeit muss das Gelände ungenutzt unterhalten werden. Die Schnäppchenjäger stört das nicht. Geiz ist supergeil.
Geheimtipps mehr verraten. Nur ein Hinweis: Augsburg ist mindestens so schön wie München - aber mehr kriegen Sie aus mir nicht raus!

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holzghetto 11.08.2019, 21:46
18. komisch

irgendwie gab es diesen Text 1:1 letztes Jahr schonmal :D fällt spiegel.de nix neues mehr ein? ;)

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der_rookie 12.08.2019, 05:05
19. Hm

Zum Thema Preise im Biergarten: Unterhalten Die sich doch mal mit einem Wirt. Damit dieser bei gutem Wetter genügend Angestellte hat, muss er diesen auch für den Fall von schlechtem Wetter etwas zahlen. Dann gibt es nur die erwähnten wenigen, echt schönen Tage in Jahr. Wenn dies ein paar mehr Tage als üblich sind und die dann noch auf Do, Fr, Sa fallen: Dann klingelt der Profit. Wenn es in einem Jahr aber mal ein paar weniger schöne Tage im Jahr sind, diese auf andere Wochentage fallen, dann entstehen auch mal Hunderttausende Euro Verlust in einem Jahr (Die Fixkosten bleiben ja)

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