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Brutaler Rauswurf bei United: "Das könnte auch Folgen für Lufthansa haben"
AP

Die Szenen des rabiaten Rauswurfs eines United-Passagiers werden nicht so schnell vergessen sein. Im Internet wird zum Boykott aufgerufen. Branchenkennern ist das Vorgehen der US-Fluglinie unverständlich.

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radamriese 11.04.2017, 17:14
30. fliege öfters mit Lufthansa

keine Klage, alle nett

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steffen.ganzmann 11.04.2017, 17:19
31. Etwas erstaunt mich doch sehr!

Nämlich die Tatsache, wieviele Diederich Hesslings es leider noch immer unter uns gibt ...

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besonders_wachsam 11.04.2017, 17:19
32. Star Alliance? Nie wieder

Auf nahezu allen Flügen zwischen Europa und dem amerikanischen Kontinent die von einem Star Alliance Mitglied durchgeführt wurde, gab es Probleme. Ganz besonders übel sind Flüge der LH operated von United von Südamerika. Aber das was sich einer dieser Clubmitglieder nun erlaubt hat, geht eindeutig zu weit. Keine Entschuldigung auf deren Seite, keine Stellungnahme- nichts. Wir brauchen so einen Anbieter nist von daher kann sich diese STAR Alliance unser Miles and MORE sonstwohin stecken, ab sofort nur noch Flüge mit den Holländern. Game over.

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WeissAuchAllesBesser 11.04.2017, 17:20
33.

Zitat von Fakler
Da blieb nur der hoechstgerechte Losentscheid.
Das ist natürlich Unsinn.
Man würde niemals ein minderjähriges Kind aus dem Flugzeug entfernen und die Eltern mitfliegen lassen. Folglich sind die persönlichen Umstände der Passagiere zu berücksichtigen, und das ist etwas anderes als ein einfacher Losentscheid. Der Losentscheid kann also nicht "hoechstgerecht" sein.

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kraftmeier2000 11.04.2017, 17:24
34. Verständnis wofür?

Zitat von Fakler
400 Dollar Entschaedigung waren fuer die Passagiere anscheinend nicht genug um den Abflug auf morgen zu verschieben. Da blieb nur der hoechstgerechte Losentscheid. Wahrscheinlich wollte die Fluggesellschaft nicht so lange Lose ziehen bis sich ein Passagier fand der aussteigen wollte.
Es geht hier nicht um Entschädigungen, sondern um Passagiere (Kunden) die eine Dienstleistung gebucht und bezahlt haben, und dabei auch schon eingecheckt hatten und im Flieger saßen.
Hier würde auch ich nicht für noch mehr $/€ wieder aussteigen, denn der Fehler lag da nicht beim Passagier, sondern in der Arroganten Verwaltung dieses Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter. Die Crew hätte sicher auch anders an Ihren Einsatzort gebracht werden können, ohne diese Misshandlung von Kunden.
Hier gehören die Verantwortlichen von UA auf die Straße gesetzt, inklusive der kompletten Crew dieses Fliegers.
Wie gesagt es geht nicht um eine Entschädigung, sondern um das Recht einen gebuchten und bezahlten Flug auch anzutreten.

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alternativloser_user 11.04.2017, 17:26
35. Verklagen

Bin schon gespannt wieviele Millionen Dollar United als Schmerzensgeld an den rausgezerrten Passagier zahlen muss nachdem der die Fluglinie verklagt hat.
Die Gewaltanwendung im Video war jedenfalls völlig überzogen und unverhältnismäßig und der Passagier blutete anschliessend ja auch.
Ich hoffe das wird so richtig teuer für die.

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loncaros 11.04.2017, 17:26
36.

Das mit den 1350$ Obergrenze stimmt so nicht.

Das ist die Grenze, die der Passagier am ende fordern kann.

Natürlich kann UA auch hunderttausend Dollar bieten, wenn sie unbedingt wollen.

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ladozs 11.04.2017, 17:29
37. Sturm im Wasserglas

Unglücklich die Entscheidung,das Absondern der überschüssigen Passagiere nicht schon vor dem Boarding durchzuführen.

Ansonsten hat die Airline aber Hausrecht,und auch in den IATA- Bestimmungen(das Kleingedruckte auf dem Papier- Flugticket) lässt sich kein Transportrecht für alle Fälle ableiten, vor allem wenn eine alternative Beförderung und Entschädigung angeboten wird.

Wir alle kennen aber die genauen Details nicht, sondern stürzen uns sogleich mit empörten Gesichtern auf die böse Fluglinie, weil wir uns von einem kleinem YT-Clip ablenken lassen.

Man muss doch eher nach dem Gemütszustand des Verwiesenen fragen, der sich aus nichtigem Anlass an Körper und Seele schädigen lässt.

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Jeanne E. Maar 11.04.2017, 17:29
38. Reality

So ist es in einem Land von willfähigen Handlangern. Pure Realität. Niemand überlegt, niemand stellt in Frage. Es gibt einen "Befehl" und der wird ausgeführt. Dabei gibt es doch auch klare Regeln, wie man mit Menschen umgehen kann/darf/soll. Aber das würde ja Zivilcourage erfordern. Da wird dann lieber "gelikt" oder es werden andere willfähige Handlanger für "Shitstorms" und Anderes in sog. "sozialen" Netzwerken gesucht. Immer schön in der Masse.
Die Handlungen lassen sich auf egal was übertragen. Stanley Milgram lässt schön grüssen.

Und: Einen zahlenden Passager rauswerfen, weil man selbst Reservierungsfehler für die eingen Mitarbeiter gemacht hat, geht garnicht. Passagiere sind keinn Ballast sondern die Leute, die die Jobs zahlen. Bei einem Fehler müssen die halt Tickets bei der Konkurrenz für die eigenen Mitarbeiter kaufen oder eben einen Jet chartern.

Achso, ja, ich bin FTL ;)... bei LH und werde es bleiben, denn der Service dort ist einfach super.

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sirmika 11.04.2017, 17:31
39. Das mit der Leggins

war ja noch völlig in Ordnung. Wenn ich schon verbilligt reise, weil ich irgend eine Beziehng zu einem Mitarbeiter habe, dann kann ich mich wenigstens vernünftig anziehen. Denn Dresscode gibt dabei die Airline vor. Ist bei LH in der Business z.B. auch so. Aber dieser Vorfall jetzt ist echt der Knaller. Unglaublich, dass man das eigene Personal vorzieht. Unglaublich, wie man Kunden behandelt. Aber wer einmal United geflogen ist, der wird das nie mehr freiwillig machen, solange es Alternativen gibt. Bei Codeshare sehe ich ja glücklicherweise, wer den Flug durchführt. United ist ein echtes NoGo.

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