Forum: Reise
Bulli-Tour zum Atlantik: Hier Küste, uns das Glück
Leon Ginzel

Mit dem VW-Bus zur französischen Atlantikküste - was für ein Traum! Und dann junge Franzosen kennenlernen, die Austern, Cognac und Fleur de Sel herstellen. Drei Begegnungen.

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steffbo 26.08.2018, 10:10
10.

Es sind genau diese Artikel, die dem Outdooristen eine schöne Ponyhofwelt vorgaukeln. Die Realität sieht aber anders aus. Träumen darf man natürlich trotzdem.

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alwalis 26.08.2018, 10:27
11.

Zitat von three-horses
Meckern kann man immer.
Was Sie ja eindrucksvoll beweisen.:)

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gersois 26.08.2018, 11:31
12. Werbung

Mal wieder so ein Artikel, der aus den Prospekten der regionalen Tourismus-Büros stammen könnte und bei dem man sich fragt, was die hier genannten und promoteten Unternehmen dafür spendiert haben. Für einen SPON-Artikel etwas mehr kritische Distanz bitte und ein Blick für die Umweltprobleme der besuchten Regionen.

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Fischerman_BX 26.08.2018, 18:50
13. Erinnerungen...

Ja, ich kann es nachvollziehen, nur ist das mit unserem Bulli schon über zwei Jahrzehnte her. Dann hätten wir aber wohl ein Freiheitsgefühl von 11/10. Apps und Navis gab es schlicht nicht. Geplant haben wir auch nicht groß. Einfach losgefahren und geguckt, was geht. Unvergessliche Momenten und Begegnungen.

Und die, die vor uns unterwegs waren, hatten bestimmt 12/10, aber die Zeiten kommen "dank" Camper-Industrie wohl nicht mehr wieder.

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Karbonator 26.08.2018, 21:23
14.

Zitat von Fischerman_BX
Und die, die vor uns unterwegs waren, hatten bestimmt 12/10, aber die Zeiten kommen "dank" Camper-Industrie wohl nicht mehr wieder.
Warum sollte das so sein? Zwei Sachen fallen mir dazu ein:

1. Niemand ist gezwungen, Navi oder irgendwelche Apps zu benutzen. Man kann auch heute noch völlig ohne elektronische Hilfsmittel, ja sogar ohne irgendeine Landkarte losfahren. Nur das Vorhandensein von Technologie ist noch kein zwingender Grund, diese auch zu benutzen.

2. Technologische Hilfsmittel, sind genau das - Hilfsmittel. Früher gabs den ADAC-Atlas, heute eben das Navi und Apps, die einem die eine oder andere Arbeit abnehmen. Es gibt Leute, die mit solchen Hilfsmitteln ganz nüchtern umgehen können, ohne zu ihren Sklaven zu werden. Es ist dann vielleicht nicht das Freiheitsgefühl, das Sie vor über 20 Jahren hatten, aber halt ein anderes Freiheitsgefühl. Man sollte nicht von sich auf alle anderen schließen.

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majidovnuri 27.08.2018, 00:28
15. George Bernard Shaw

Es gibt im Leben zwei Tragödien. Die eine ist, daß man sich einen Herzenswunsch nicht erfüllen kann, die andere, daß man sich seinen Herzenswunsch erfüllt hat.
George Bernard Shaw

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112211 29.08.2018, 07:28
16.

Zitat von 112211
Die im Artikel erwähnte APP ist super, allerdings sind dort viele Plätze aufgeführt, bei denen man nicht übernachten darf (u.a. Naturschutzgebiete). Man sollte sich daher nicht allein auf die APP verlassen.
Nachtrag: die APP ist gespickt mit Werbebannern, die in der PC Version dazu führen, dass sich urplötzlich Popups über den ganzen Bildschirm ausbreiten, auch wenn man nicht mehr auf der Seite von park4night ist. So etwas geht natürlich gar nicht!!!

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rennflosse 05.09.2018, 13:32
17. Nützlichkeitserwägungen

Zitat von Karbonator
Warum sollte das so sein? Zwei Sachen fallen mir dazu ein: 1. Niemand ist gezwungen, Navi oder irgendwelche Apps zu benutzen. Man kann auch heute noch völlig ohne elektronische Hilfsmittel, ja sogar ohne irgendeine Landkarte losfahren. Nur das Vorhandensein von Technologie ist noch kein zwingender Grund, diese auch zu benutzen. 2. Technologische Hilfsmittel, sind genau das - Hilfsmittel. Früher gabs den ADAC-Atlas, heute eben das Navi und Apps, die einem die eine oder andere Arbeit abnehmen. Es gibt Leute, die mit solchen Hilfsmitteln ganz nüchtern umgehen können, ohne zu ihren Sklaven zu werden. Es ist dann vielleicht nicht das Freiheitsgefühl, das Sie vor über 20 Jahren hatten, aber halt ein anderes Freiheitsgefühl. Man sollte nicht von sich auf alle anderen schließen.
Manchmal kann die Altwelt helfen. ich habe auf der Urlaubs- Hinfahrt schon die Dauerbaustelle gesehen, die uns auf der Rückfahrt noch einen Riesenstau bescheren würde. Also beim Return vorher einen Parkplatz angefahren und per Handy-App die Ausweichroute planen wollen.
Hoppla, kein Netz! Künftig werde ich mir wieder ein paar Straßenkarten ins Auto legen für alle Fälle. Wie früher. Auf die Technik alleine vertrauen, kann schief gehen.

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k70-ingo 09.09.2018, 22:32
18.

Zitat von rennflosse
Manchmal kann die Altwelt helfen. ich habe auf der Urlaubs- Hinfahrt schon die Dauerbaustelle gesehen, die uns auf der Rückfahrt noch einen Riesenstau bescheren würde. Also beim Return vorher einen Parkplatz angefahren und per Handy-App die Ausweichroute planen wollen. Hoppla, kein Netz! Künftig werde ich mir wieder ein paar Straßenkarten ins Auto legen für alle Fälle. Wie früher. Auf die Technik alleine vertrauen, kann schief gehen.
Deswegen habe ich trotz Navi immer Straßenkarten der gerade befahrenen Gegenden zur Hand.

Nicht nur, weil Navis realitätsferne Angaben machen können (mein TomTom wollte mich in Schottland mal über eine kilometermäßig kürzere, aber um Stunden längere single track road über die Highlands lotsen - offiziell dürfen dort irreale 96 km/h gefahren werden), sie können sich auch verschlucken - und plötzlich 178 Stunden Verzögerung anzeigen.

Außerdem bin ich ein visueller Typ. Ich brauche vor und während der Fahrt den Blick auf die Karte zur Orientierung.

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