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Deutsche Bahn: Betrug mit Online-Zugtickets nimmt stark zu
REUTERS

Wenn private Online-Anbieter Zugfahrkarten zu Schnäppchenpreisen anbieten, sollten Kunden misstrauisch werden. Nach Informationen des SPIEGEL sind die Tickets zwar meist gültig - doch in Zehntausenden Fällen wurden sie mit gestohlenen Kreditkartendaten bezahlt.

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bmbkaLIHO1977 28.02.2014, 14:22
1. AGBs lesen!

Zitat von epunkt
Nachdem ich für ein reguläres 19,-- Onlineticket, bei dem ich mich vertippt habe 15,-- Storno zahlen mußte, obwohl alles online lief. Und die Bahn für ein (Spar) Ticket von Stuttgart nach Paris mit dem TGV 89,-- € haben will, die SNCF aber nur 39,-- € kann ich nicht so ganz viel Mitleid zeigen. Trotzdem Betrug bleibt Betzrug!
Sie müssen ja keinen Sparpreis kaufen, es steht sehr deutlich mehrmals beim Buchungsvorgang dass ein Storno 15€ kostet!

Wer lesen kann ist deutlich im Vorteil!

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Kiste 28.02.2014, 14:25
2.

Zitat von epunkt
Nicht ganz so viel Mitleid
Wenn Sie den Artikel verstanden hätten, wüssten Sie, dass nicht die Bahn geschädigt wurde, sondern die Kreditkarteninhaber, deren Daten gestohlen wurden. Also bitte doch Mitleid.

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mebschmw 28.02.2014, 14:26
3. einfache Lösung

Wenn ich die Bahn wäre, würde ich entweder gar keine Kreditkartenzahlungen akzeptieren oder die zumindest auf sichere Fälle beschränken. So könnte man Fahrkarten, die mit Kreditkarten bezahlt wurden, mit dem Namen des Karteninhabers personalisieren. Wer eine übertragbare Fahrkarte will, kann dann halt nicht per Kreditkarte bezahlen. Fertig, Problem gelöst. Oder an überprüfte Bahncard-Kunden koppeln. Es gäbe viele wirksame Methoden, diesen Betrug einzuschränken.

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kuac 28.02.2014, 14:35
4.

Zitat von bmbkaLIHO1977
Sie müssen ja keinen Sparpreis kaufen, es steht sehr deutlich mehrmals beim Buchungsvorgang dass ein Storno 15€ kostet! Wer lesen kann ist deutlich im Vorteil!
Das ist nicht die Frage. Sondern, warum ein Storno nach paar Sekunden oder Minuten €15,- kosten soll? Das ist nicht kundenfreundlich und sieht nach Abzocke aus.

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Eva K. 28.02.2014, 14:40
5. So kenne ich es

Zitat von mebschmw
Wenn ich die Bahn wäre, würde ich entweder gar keine Kreditkartenzahlungen akzeptieren oder die zumindest auf sichere Fälle beschränken. So könnte man Fahrkarten, die mit Kreditkarten bezahlt wurden, mit dem Namen des Karteninhabers personalisieren.
Üblilchweise ist das auch so. Wenn ich online bei der Bahn Fahrkarten auf Kreditkarte kaufe, wird die Karte auf meinen Namen ausgestellt. Im QR-Code des Tickets wird die Kreditkarte verschlüsselt und im Zug auch überprüft. D.h., ich brauche neben dem ausgedruckten Online-Ticket die Kreditkarte und ggf. die Bahncard. Das ist sowohl bei einem "anonymen" Einmalkauf als auch über einen festen Nutzeraccount so.

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FraSoer 28.02.2014, 14:42
6. Wie soll der Betrug funktionieren? (Identifizierungskarte nötig)

Zitat von mebschmw
...So könnte man Fahrkarten, die mit Kreditkarten bezahlt wurden, mit dem Namen des Karteninhabers personalisieren. Wer eine übertragbare Fahrkarte will, kann dann halt nicht per Kreditkarte bezahlen....
Soweit mir das bekannt ist, ist das bereits seit langem der Fall. Man braucht eine Identifizierungskarte zu dem ausgedruckten Online Ticket. Und ich denke auch nicht dass der Personalausweis reicht, wenn man mit Kreditkarte gezahlt hat.

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seduro34 28.02.2014, 14:42
7. optional

Da der Bahn es egal sein kann mit wessen Kreditkarte bezahlt wurde, scheinen die Bemühungen um mehr Sicherheit nicht gerade im Vordergrund zu stehen. Wie wäre es mit Kreditkarte und DB-PIN oder PayPal? Ich selbst habe mich einmal bei der Deutschen Bahn online angemeldet - zumindest habe ich es versucht. Einen so komplizierten Vorgang habe ich selten erlebt. Auf die Bestätigung meiner Anmeldung warte ich heute noch. Also kaufe ich meine Fahrkarten weiter am Schalter. Service 2.0 sieht anders aus.

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ohne_sorge 28.02.2014, 14:43
8. Kein Titel

Zitat von mebschmw
Wenn ich die Bahn wäre, würde ich entweder gar keine Kreditkartenzahlungen akzeptieren oder die zumindest auf sichere Fälle beschränken. So könnte man Fahrkarten, die mit Kreditkarten bezahlt wurden, mit dem Namen des Karteninhabers personalisieren. Wer eine übertragbare Fahrkarte will, kann dann halt nicht per Kreditkarte bezahlen. Fertig, Problem gelöst. Oder an überprüfte Bahncard-Kunden koppeln. Es gäbe viele wirksame Methoden, diesen Betrug einzuschränken.
Das stimmt sehr wohl. Offenbar hat die Bahn aber nicht ein so großes Interesse dran. Schließlich ist es ja nicht ihr Geld. Da die Bahn schon bei ihrer Hauptleistung oft Probleme hat und es nicht hinkriegt, wird das Thema wahrscheinlich ganz unten auf der Prioritätenliste haben. Die Bahn muss ja erst mal sehen, dass überhaupt die Züge mal halbwegs pünktlich auf halbwegs ordentlichen Gleisen fahren, da seit Mehdorns Investitionsstau die Bude langsam verfällt...

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Stäffelesrutscher 28.02.2014, 14:52
9.

Zitat von epunkt
Nachdem ich für ein reguläres 19,-- Onlineticket, bei dem ich mich vertippt habe 15,-- Storno zahlen mußte, obwohl alles online lief. Und die Bahn für ein (Spar) Ticket von Stuttgart nach Paris mit dem TGV 89,-- € haben will, die SNCF aber nur 39,-- € kann ich nicht so ganz viel Mitleid zeigen. Trotzdem Betrug bleibt Betzrug!
Heißer Tipp: Rufen Sie, wenn Sie den Vertipper zeitnah bemerken, SOFORT die Hotline an und erklären Sie, was los ist. Das hat mir mal geholfen - die Hotline hat gratis storniert.

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