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Die besten Fototipps für Städtereisen: "Sonnenschein? Kann ja jeder"
Martin Foddanu

Regen? Egal! Unscharfe Motive? Warum nicht! Fotograf Martin Foddanu zeigt anhand seiner Bilder aus Rom und Istanbul, wie jeder bei einem Städtetrip Motive originell einfangen kann - auch mit einer ganz einfachen Kamera.

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jontev 27.02.2015, 18:03
20. Soso, DSLR ist out

heute Photographiert man mit Iphon oder Sampad.
Auch Videos werden damit erstellt, statt mit einer fachgerechten Panasonic.
Ja, wir DSLR-Nutzer (Nikon/Canon) werden aussterben, aber wir hinterlassen Bilder und keine Schnappschüsse für die Nachwelt.

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mulholland_driver 27.02.2015, 19:17
21.

Zitat von travelflo
Mir gefällt die Bildsprache ganz gut, zumindest wenn man sie im Kontext der Urlaubs oder Reisefotografie sieht. Sie ist nicht sehr innovativ, oder mehrdimensional, aber immerhin zeigt sie mehr als nur den etwas langweiligen "goldenen schnitt". zum ISO, ein hoher ISO-Wert hat nichts mit einer schlechten Kamera zu tun, sondern wird einfach verwendet wenn zu wenig Licht da (am Objektiv liegt es nicht, da das eine Bild mit f 1.4 gemacht wurde). Eine sehr gute Kamera kann auch mit ISO3200 noch einigermaßen brauchbar abbilden. Und zum Look, im Vergleich zum hyperrealistischen Kaugummi-HDR Look kommt mir dieser flaue Look eher entgegen. Hat etwas vom guten altem Filmkorn. Für alle die es selber machen möchten, einfach in Lightroom oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm im Histogramm den Schwarzwert über RGB (also über alle 3 Farbkanäle) etwas anheben. Das führt dazu, dass es kein richtiges schwarz mehr gibt, sondern das Schwarz (und "fast-Schwarz") heller wird.
Die Bildsprache ist gut.

Meine Kameras arbeiten bis ISO 25.600 ziemlich sauber, dann stoppe ich sie. Oft fällt es am Bildschirm nicht auf, ob das Foto mit 1.000, 4.000 oder 8.000 gemacht wurde.

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susanb 27.02.2015, 21:00
22. Mir gefällts

Gut, der Stil ist nicht jedermanns Sache, aber wenigstens sind die Bilder wohltuend un-perfekt. Mir hängen diese ganzen geleckten und ewig gleich aussehenden perfekten Reisebilder, die in jedem Magazin auftauchen, zum Halse raus. Ein wenig düster ist es schon, was aber an der Nachbearbeitung liegt. HDRs erkenne ich hier keine, die übermäßige Schärfe einiger Bilder dürfte der kleinen Brennweite und der Nachbearbeitung geschuldet sein. Allerdings sehen die Bilder nicht aus, als seien sie aus einer kleinen Knipse gekommen.

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uchawi 28.02.2015, 01:45
23. Leb wohl, liebes Schwarz ...

Früher war es ein Zeichen von Brillianz, wenn schwarze Bereiche im Bild wirklich schwarz waren und nicht einfach auf dunkelgrau hochgezogen wurden. Darauf, dass das Bild im Ganzen nicht zu finster wirkt, hat man eben bereits bei der Belichtung geachtet. Leider gibt's inzwischen bei Photoshop die Funktion "Tiefen/Lichter". Und damit kein Schwarz mehr auf "schicken" Fotos ...

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negve 28.02.2015, 12:00
24. flickr

Was habe ich Anfragen auf Flickr von jungen Mädels mit der D4, die ihre Hello-Kitty-Nägel, Füsse auf dem Klo, Katze im Schnee und Fahrrad im Gegenlicht ablichten.

Mit der Bearbeitung bin ich nicht ganz einverstanden, aber eine Fuji reicht für 99% der Leute aus.

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gerhard berlin 28.02.2015, 12:17
25.

Das meint er hoffentlich nicht ernst … Abgesehen davon sollte Martin Foddanu mal seinen Computerbildschirm kalibrieren, dann würden ihm seine »auf flau« gedrehten Grauschleier-Bilder auffallen.
Der »Papst zwischen Säulen« und der »Menschenfluss vor dem Petersdom« sind wundervolle Beispiele dafür, wie man keine guten Fotos macht (Papst, Sonnenschein kann ja …) oder sie nachträglich durch Kontrastarmut verunstaltet.

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winterlied 01.03.2015, 18:06
26. Von wegen analog

Wenn analoge Bilder so aussahen waren sie schlicht falsch belichtet. ISO 3200 mit einer 1/2000 s Belichtungszeit bei einem statischen Motiv spricht auch nicht unbedingt für fotografisches Können, sondern klingt für mich nach handwerklichem Unvermögen.

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