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Drei Vielreisende erzählen: "Der Augenblick, der mein Leben veränderte"
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Manchmal muss man weit weg fahren, um bei sich anzukommen. Und dann ist die Erkenntnis da, auf die man lange gewartet hat. Drei Vielreisende erzählen von diesem Augenblick, den sie in Thailand, der Mongolei und in Nepal hatten.

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basileacd 17.08.2014, 10:00
1. An den Super Reise Blogger

Der Ton Sai Beach (bei Railay) LIEGT am Festland. Er ist einfach nur mit dem Boot erreichbar. Bitte besser recherchieren und dann erst Blogs schreiben!

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cato-der-ältere 17.08.2014, 10:23
2. Erfolg!

Scheinbar muss immer alles anders sein als es gerade jetzt ist. Man braucht Methoden, exklusive Mantren, besondere Begegnungen, weiß Gott was, damit man "es schafft".
Man schielt dabei dauernd auf andere die es womöglich "geschafft haben", oder lässt durchblicken dass man selbst die große Antwort gefunden hat. Je exotischer desto besser.
Van Gogh hat übrigens die Malerei sicherlich geliebt, war trotzdem erfolglos, jedenfalls in dem Sinne wie das Wort landläufig benutzt wird. Alles Quatsch also.
(Wenn man das Mantra wüsste, könnte man es aber doch mal versuchen mit dem Wasser trinken und murmeln, haha).

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glasperlenspieler 17.08.2014, 10:33
3. Küchentischweisheiten

Küchentischweisheiten für übersättigte Europäer kommen immer gut.

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citropeel 17.08.2014, 10:50
4. Wüste Thar

1986. Ich stand morgens noch weit vor den anderen auf und ging zu einer Abbruchkante, von der aus ich Kilometerweit schauen konnte. Und während die Nacht langsam vom Morgen abgelöst wurde, stellte ich fest das etwas so großartiges auch ganz still vonstatten gehen konnte. Und seitdem weiß ich, dass alles irgendwie richtig ist. Besser kann ich es nicht beschreiben. Im November fahre ich wieder in die Gegend.

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ulli7 17.08.2014, 11:14
5. Und dann ist die Erkenntnis da, auf die man lange gewartet hat.

Um zu dieser - das eigene Leben verändernden - Erkenntnis zu gelangen, muss man nicht unbedingt bis ans Ende der Welt fahren. Meine Erkenntnis, dass Geld nicht glücklich macht, sondern eher viel Freizeit, hatte ich bei einem langen Waldspaziergang ohne Begleitung gewonnen. Seitdem genieße ich kurze Ausflüge oder lange Reisen mit der richtigen Begleitung besonders intensiv.

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suppenkoch 17.08.2014, 11:35
6. Suche

Wenn man über irgendwelche Erweckungserlebnisse in fernen Ländern schreibt, klingt das eben besser und läßt sich durch fremdartigere Bilder unterlegen. Es ist die Sehnsucht nach dem Abenteuer, nicht umsonst wurde Karl May früher soviel gelesen, heute fliegt man eben direkt ins Ausland. Dass man natürlich auch in Deutschland zu sich selbst und zu seinen Bestimmungen finden kann, ist doch klar - selbst wenn die ungewöhnlich sein sollten. Allerdings steckt man hier eher in Routinen fest (so wie die Menschen im Ausland in ihren Routinen feststecken), manchmal hilft ein Luftwechsel. Letztlich stecken die Antworten in uns, man muss sie nur freilegen. Oder um es wie Hermann Hesse zu formulieren: "Die Antwort bist Du selbst".

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axcoatl 17.08.2014, 11:36
7. Na, toll ...

... aber anstatt über Leute zu berichten, die aussteigen wollten, und es geschafft haben (die wahrscheinlich alles geschafft hätten, was sie angepackt hätten, wahrscheinlich sogar durch Yogi-Milch 20 Kilo in einer Woche abzunehmen, und dabei massige Muskelpakete aufzubauen), wäre es doch mal schön gewesen über die unzähligen zu berichten, die das versuchen und NICHT schaffen, und die dann ihren Versuch bedauern, hinterher schlechter dastehen ohne Job und mit dem Bewusstsein, etwas versucht zu haben, weil sie sich besser fühlen wollten - und dann neben ihren eigentlichen Problemen auch noch mit dem Gefühl des Versagens zurecht kommen müssen.

Schaut nicht ständig auf die 3% der erfolgreichen Menschen, die sowieso erfolgreich gewesen wären, sndern auf die 97% der Menschen, die tattäglich in ihrem Leben Kompromisse eingehen müssen, die nur schlechtes bieten - mit wenig Möglichkeiten einer Veränderung zum Besseren.

Ich kann diese ständigen Schönwettergeschichten nicht mehr lesen ... und das nicht, weil es einigen gelingt (Neid), sondern weil der Eindruck geweckt wird, jeder könnte es schaffen - was eine Lüge ist. Genau so eine Lüge, wie jemand durch drei Glas Yogi-Milch in einer Woche 20 Kilo abnehmen könnte, und zudem einen Sixpack aufbauen würde.

Wenn das einem von einer Million tatsächlich gelingt, dann kann der auch Pferde-Urin trinken, und täglich Hamburger mit Pommes rot-weiß essen - er hat einfach die Veranlagung dazu.

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norman.schnalzger 17.08.2014, 12:12
8. Na supi

Ich Reise um Schönheit von Natur und im ubertragenen Sinne von Mensch zu erfahren und kennenzulernen. Bisschen Kultur und evtl. Abenteuer schadet auch ned

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spon_2875153 17.08.2014, 12:13
9. Er ist ein Yogi, kein Scharlatan.

"[...] ernährt sich von drei Glas Milch pro Tag"
Na Klar. Er wandert durch die Gegend, fastet einen Tag pro Woche, geißelt sich zwischendurch - mit rund 200kcal pro Tag.

Das ist nicht nur Unsinn - so ein Yogi-Image ist vor allem zynisch: es gaukelt der armen Bevölkerung vor (die ohnehin selbst Schuld an Ihrem karmischen Schicksal sei), Sie müsste nur fromm Genug sein, dann würde sie den Hunger besser ertragen. Außerdem festigt es den Stand des Yogi als heiligen Mann - den man mit Bakschisch um alles Bitten kann, auch um Regen.

"die innerhalb des 40-Minuten-Flugs dreimal fast abstürzt."
Was ist ein Fastabsturz? Ein Luftloch? War ein Flügel ab?

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